Durch AG bezahlte Bahncard 100 bei Kündigung

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3 Antworten

Da du das Arbeitsverhältnis fristgemäß gekündigt hast, bist du verpflichtet allen arbeitsvertraglichen Pflichten, hier den sog. Nebenpflichten fristgemäß nachzukommen. Dazu gehört auch die Rückgabe aller Arbeitsmittel, und dazu rechnet sich auch die Bahncard.

Deine Steuerpflicht ist nicht die Angelegenheit deines Arbeitgebers, vielmehr musst du in der Steuererklärung wahrheitsgemäß deine Werbungskosten angeben : hier hat dein Arbeitgeber deine Fahrtkosten übernommen, also steht dir steuerlich eigentlich nichts zu !

Dein Arbeitgeber dorht dir mit dem Arbeitsgericht : Das ist legitim !!! Der Arbeitsrichter wird dich im Gütetermin auffordern, sofort !!!, deinen vertraglichen Nebenpflichten nachzukommen. Da jede Partei in der ersten Instanz ihre Gerichtskosten selbst bezahlen muss, entstehen dir zusätzliche Kosten. Außerdem kann der Arbeitgeber seinen Schaden gelten machen. Eventuell auch in einer Zivilklage - das bedeutet noch mehr Ärger und Kosten für dich.

Fazit: Dein Rechtsstandpunkt in dieser Angelegenheit ist falsch, du solltest sofort handeln und die Bahncard zurückgeben um weitere Ansprüche gegen dich zu vermeiden.

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Du wirst Dich langfristig nicht weigern können die BC an den AG zurückzugeben. Der AG kann aber auch die Eintragungen auf der Lohnsteuerbescheinigung nicht mehr ändern.

  1. Ja, die hättest Du. Deswegen lass Dir den genauen Zeitpunkt der Rückgabe quittieren. Je früher Du das Teil an den Vor-AG zurückgibst, desto besser. Mit diesem Beleg kannst Du dem Finanzamt gegenüber argumentieren und den eingetragenen geldwerten Vorteil korrigieren.

  2. Ja, das ist anzunehmen. Entsprechendes wird im Arbeitsvertrag, bzw. Überlassungsvertrag für die BC verzeichnet sein.

  3. Den Prozess wirst Du verlieren, wenn 2. zutrifft. Analog dazu kannst Du mal kurz drüber nachdenken, was wäre, wenn Du einen Firmenwagen hättest und Dich weigern würdest, den zurückzugeben. Na?

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das gericht wird das so in deinem sinne klären........ wie in 1 und zwei angenommen.....wenn der geldwerte vorteil entfällt muss er auch so ausgewiesen werden, dies wäre bei der üBERLASSUNG EINES Firmenwagens ähnlich... Ich habe sowas in einem AG Prozess Güteverhandlung mal mgesehen das ging alles Ruckzuck,,,, bla bla bla dies und das muss noch herausgegeben werden dies und das wired mit soundsoviel verrechnet und ausgegelichen das hat keine 5 minuten gedauert-....... Ich würde den AG darauf hinweisen das man bereit ist ihm die Karte auszuhöändigen und er die Korrektur des geldwerten Vorteils spätestens in der Güteverhandlung ausgedrückt bekommt........man kann aTERNATIV DAS fINANZAMT BEFRAGEN die haben ja auch handlungsspielraum

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Kommentar von obelix
19.01.2013, 12:14

das Finanzamt hat Handlungsspielraum? Nenn mir das Finanzamt und ich bewerbe mich dort oder ich zieh dahin!

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