Dürfen die Kosten für eine Wasseruhr umgelegt werden?

3 Antworten

Nein, das sind die sogenannten Smartmeter, die uns auch beim Strom drohen in den nächsten Jahren und erhebliche Kosten verursachen werden. Smartmeter mit Internet-Zugang via 3G. 4G, sind aber derzeit noch ablesbar mit den Augen. Aber sicherlich könnte man sich das auch noch sparen, indem man die Daten online ansehen kann. Dann ist keine Kontrolle mehr möglich, es sei denn man kommt direkt auf das Webinterface der Dinger.

Mietnebenkostenbetrug?

die Hausmeisterkosten werden zu 100 % auf die Mieter umgelegt trotz folgender Darlegung des Vermieters über einen Rechtsanwalt -

Letztmalig weise ich darauf hin, dass die Kosten für die Hausmeisterdienste von mir getragen werden, wie es das Mietrecht vorschreibt.

Dadurch wollte unser Mandant klarstellen, dass von ihm nur solche Hausmeistertätigkeiten auf die Mieter umgelegt werden, die lt. "Mietrecht" auch umlagefähig sind. Bekanntlich können Kosten für Hausmeisterarbeiten, die im Zusammenhang mit der Instandhaltung und Instandsetzung des Objekts stehen, wie zum Beispiel Reparaturen oder auch ein Austausch von Kleinteilen, nicht umgelegt werden. Genau das wollte unser Mandant klarstellen, dass er also nur solche Tätigkeiten umlegt, die umlagefähig und tatsächlich ausgeführt worden sind.

Die Gartenpflege-Hausmeisterkosten sind seit 2010 ohne jegliche Ankündigung und Erklärung um über 300 % erhöht.

Über dieses Thema wird seit über 4 Jahren diskutiert - ohne jeglichen Erfolg.

Ich habe mit Ankündigung die Nebenkostenzahlungen eingestellt - jetzt erfolgte Klage.

Welche strafrechtlichen Fakten sind in der Verhaltensweise des Vermieters zu sehen ?

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Der Garten gehört einem Mieter und alle anderen kriegen die Kosten auferlegt ???

Unser Haus besteht aus 12 Mietparteien. Der Mieter im Erdgeschoß hat ein großes Grundstück mit Terasse. An diesem Grundstück grenzt auch die Hecke zur Straße. Das die Hecke regelmäßig zurückgeschnitten werden muß ist klar, das die Kosten der Gartenarbeiten auf alle Mieter in den Nebenkosten umgelegt werden auch.

ABER:

Jetzt mußte alles, wirklich alles, mal richtig bearbeitet werden und dafür hat der Vermieter eine Firma holen lassen. Fast 4 Tage, von morgens 9 bis abends 16 Uhr waren die Gärtner mit schweren Geräten dabei alles zu richten.Bäume, Büsche, Rasen, etc., etc.. Die Gärtner haben dabei mindestens 95 % des Mieters aus dem Ergeschoß gemacht; dem der Garten gehört. Die restlichen 5% war eine Minihecke auf dem gemeinsamen Trockenplatz. Was da jetzt für eine Rechnung zusammen kommt möchte ich gar nicht wissen... Der Mieter hat in seinen mindestens 20 Jahren die er da jetzt wohnt gepflanzt wie blöde und sich gar nicht; oder nur sehr wenig darum gekümmert. Der Hammer ist : Es wurde auch viel komplett entfernt; und der Mieter hat gleich das Wochenende ausgenutzt und wieder angefangen zu pflanzen.

Auf meine Anfrage beim Vermieter wer diese Kosten trägt bekam ich keine Auskunft !!

Darf der Vermieter diese Kosten jetzt auf alle Mieter in den Nebenkosten umlegen ???

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Nebenkostenabrechnung, Betriebskostenabrechnung Thema Wasser/Abwasser?

Hallo! Ich wohne im Außenbereich einer Gemeinde in einem Haus (Reihenhaus 4 Parteien) zur Miete. Wir erhielten am 23.12. unsere Betriebskostenabrechnung für 2015 von dem Vermieter.

Hierbei bin das erste Mal seit Jahren (aufgrund einer drastischen Erhöhung des Abwasserpreises durch die Gemeinde) über folgendes gestolpert:

Wir haben einen grundstückseigenen Brunnen aus dem unser Grundwasser/Trinkwasser gepumpt/bezogen wird. Eine große entsprechende Filtrationsanlage ist im Pumpenraum vorhanden. Des Weiteren befindet sich auf dem Grundstück eine Klärgrube, die 1-2 Mal im Jahr von einem Unternehmen geleert wird. Der Klärteich befindet sich auf einer Koppel hinter dem Haus.

Der Vermieter rechnet Abwasser ab und bezieht sich dabei auf die Gebührenordnung des zuständigen Amtes. Einen Bescheid über diese Kosten gibt es aber nicht, da wir nicht an die örtliche Kanalisation angeschlossen sind. In meinem Mietvertrag aus 2006 wurde jedoch handschriftlich vereinbart, dass der Vermieter laut Gebührenordnung der Gemeinde abrechnet (ich wusste auch nicht um die Klärgrube damals) Wir sind 2 Parteien die schon länger hier wohnen, beide haben die Klausel drin stehen mit der Abrechnung lt. GO. Die beiden neuen Parteien haben diesen Zusatz nicht. Dort wird aber auch nach GO abgerechnet. Diese beiden Parteien können ja schonmal der Abrechnung widersprechen....

Fragen:

  1. Müssten nicht eigentlich alle 4 Wohneinheiten gleich abgerechnet werden? Also Kosten für die Abfuhr des Klärschlammes aus der Grube sowie die 2mal jährlichen zu erfolgenden Kontrollen einer Institution abgerechnet werden? Oder könnte er 2 WE nach GO abrechnen und die anderen Beiden anders?

  2. Ist der Zusatz im Mietvertrag, dass nach GO abgerechnet wird rechtlich überhaupt i.O.? Es gab nie einen Gebührenbescheid, das Grundstück war nie an der Kanalisation angeschlossen.

  3. Wie verhält es sich mit dem Brunnenwasser? Welchen Preis pro Kubikmeter könnte man da festlegen? Wasseruhren je Einheit sind vorhanden.

  4. Die Abwasserkosten lt. Gebührenordnung sind 3-Fach erhöht worden, da das Wasserwerk ausgebaut werden muss, davon sind wir ja garnicht betroffen, inwieweit können diese stark erhöhten Kosten überhaupt auf mich umgelegt werden?

  5. Die tatsächlichen Kosten für die Entsorgung des Abwassers (Abpumpen durch Entsorgungungsunternehmen) sind wesentlich geringer als die vom Vermieter abgerechneten Kosten laut Gebührenordnung. Dem Vermieter entsteht dadurch ein wirtschaftlicher Vorteil. Ist das so ok?

  6. Welche Kosten wären in meinem Fall (Wasser aus Brunnen mit Filteranlage und Abwasser in Klärgrube) noch umlagefähig?

Ich würde mich freuen von Euch zu lesen. Der Mieterschutzbund ist leider sehr schleppend in der Bearbeitung und der Sachbearbeiter klang schwer überfordert mit dem Fall. Beraten fühlte ich mich nicht und trotz Fallschilderung in einer E-Mail war er nicht vorbereitet- total ätzend.

Lg

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