Dürfen Banken immer wieder in die SCHUFA gucken?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Bank darf laufend die Kreditwürdigkeit eines Schuldners überprüfen und sich dabei auch der üblichen Auskunftsdienste bemühen. Letztendlich geht es um die Verifikation der bestehenden Leistungsfähigkeit.

Ob dies nun routinemäßig in regelmäßigen Intervallen oder einfach nur stichprobenhaft bei Deiner Bank erfolgt, vermag ich nicht zu sagen. In jedem Fall wäre es jedoch schlecht, wenn sich Dein Scoring bei Auskunftsdiensten deutlich verschlechtert und die Bank Anlaß zur Sorge der Bedienung von Darlehensraten bekäme.

aahh, in Ordnung. Konnte mir nicht vorstellen, dass das in Ordnung ist, da ich ja beim ersten mal zustimmen musste, dass die Bank rein gucken darf und nun geht es einfach so...aber gut zu wissen, vielen Dank!! Es hat sich nichts verändert, darum war ich ja so perplex ;)

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@SarahJaneMikka

Lies die AGB genau. Du hast nicht einer einmaligen Abfrage zugestimmt, sondern der Datenübermittlung. Die Abfrage der dort gespeicherten Daten ist jederzeit möglich ;-)

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@gandalf94305

Genau das hatte ich mir so dunkel schon gedacht...aber ohne Zustimmung gibts ja keinen Kredit...schön ist das ;) (Obwohl im Gespräch ja der Eindruck vermittelt wird, es handele sich um eine einmalige Abfrage...) Also hat es sich ja geklärt und ich werde die nächsten zehn Jahre damit leben müssen...

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Ist der Schufa-Eintrag: Restschuldbefreiung eine negative Auskunft für die Kreditanfrage?

Ein Antrag für einen Kleinkredit wurde bei der Hausbank gestellt. Der Bankberater holt sich bei zur Anfrage alle erforderlichen Auskünfte ein. Die Ausstellung der Kreditunterlagen in der Bank erfolgen problemlos. Keine negativen Einträge blockieren den Ausdruck der umfangreichen Formalitäten. Nach zwei bis drei Tagen sollte der Kredit über 5000,00 Euro auf dem Konto sein. Am dritten Tag ruft der Bankberater an, die Zentrale hätte die Genehmigung des Kredites verwehrt, weil ein negativer Eintrag bei mir als Kreditnehmer zu verzeichnen wäre. Nach nochmaliger telefonischer Nachfrage des Bankberaters in der Zentrale wurde ihm mitgeteilt, es handele sich um den Eintrag Restschuldbefreiung. Da sich der Bankberater vorher extra darüber kundig gemacht hatte, dass eine Restschuldbefreiung keinesfalls ein negativer Eintrag ist, sondern dem Kreditnehmer positiv zugerechnet werden kann, war er von der Ablehnung äus diesem Grund empört. Der Kreditnehmer hat durch sein Verhalten in den letzten sieben Jahren sich wohlverhalten und darum, wohlgemerkt nur darum wurden ihm alle Schulden aus einem Insolvenzverfahren erlassen. Sollte dieser Eintrag, der selbstverständlich und richtigerweise in der Schufa für weitere drei Jahre steht, dem Kreditnehmer, der alle Bedingungen für einen Kredit erfüllt, weiterhin als Bürger zweiter Klasse geführt werden? Ist das eine eindeutige Diskriminierung und Schlechterstellung eines Bürgers gegenüber anderen Kreditnehmern?

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