dürfen Banken für die Änderung des Freistellungsauftrag Gebühren verlangen?

3 Antworten

Wenn die in den AGB haben, dass das Geld kostet, dannn dürfen die das.

Lt. finanztest, Heft 2/2009, Seite 16, ist gemäß zweier BGH-Urteile die Bank "gesetzlich verpflichtet, Freistellungsaufträge zu verwalten und zu ändern. Sie darf dafür keine Gebühr verlangen."

Rechtsgrundlage: BGH Az. XI ZR 219/96 und XI ZR 279/96.

Sollte laut AGBs Deiner Bank die Änderung gebührenpflichtig sein, dann verzichte doch darauf - wenn es sich um eine Verringerung handelt. Durch das seit 1999 geltende Kontrollverfahren (Details unter http://www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/kontrollverfahren-bei-freistellungsauftraegen.html), ist es fürs Finanzamt relativ unerheblich, ob die Summe Deiner Freistellungsaufträge die Grenze von derzeit 801 Euro pro Jahr (Verheiratete 1.602 Euro pro Jahr) übersteigt, solange nicht mehr Zinserträge steuerfrei vereinnahmt werden.

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