DSLR Kamera sofort abschreiben?

1 Antwort

Wenn nur das Kameragehäuse die 310,- Euro kostet, dann hake es ab. Es ist allein nicht nutzbar. Du kannst mit dem Gehäuse keine Fotos machen.

Die Regelung gilt nur für einzeln nutzbare Gegenstände.

Nein da ist schon ein Objektiv mit bei, nur ich hätte halt gerne noch ein zweites, wäre dann aber über 410€

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@kulibulli

Na gut, probieren. Ist echt eine Frage, wie Eurer Prüfer, wenn ihr denn mal geprüft werdet, die Sache sieht.

Das ist eine der Situationen, die für Steuerberater mies ist.

Urteilen sie gegen den Mandanten heißt es: "sie arbeiten für das Finanzamt."

Macht man es als Grenzfall zugunsten des Mandanten udn sagt: "hier ahben wir ein Betriebsprüfungsrisiko" sagt der Mandant: "gut in Ordnung."

Geht es bei der Prüfung schief heißt es: "Das hätten sie doch wissen müssen, dafür bezahle ich Sie doch."

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Nein da ist schon ein Objektiv mit bei, nur ich hätte halt gerne noch ein zweites, wäre dann aber über 410€

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Sind meine hohen Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag noch möglich und bleibt mir nur noch eine Woche?

Hallo liebe Helfer,

ich möchte wissen, ob ich meine Studienkosten und doppelte Haushaltsführung (die erheblich sind, da im Ausland – ca. 20 000 EUR) noch geltend machen kann. Mein Steuerberater hatte mich nie danach gefragt und ich habe jetzt erst erfahren, dass ich sie per Verlustvortrag hätte nach vorne bewegen können. Folgende Situation:

2006 – 2010 Studiengebühren Erststudium und doppelte Haushaltsführung. Für diese Jahre habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Studiengebühren gelten normalerweise als Sonderausgabe, die nur im gleichen Jahr absetzbar sind. Allerdings soll es hierzu nächstes Jahr ein Gerichtsurteil geben, ob es nicht doch Werbungskosten sind, die als Verlust in die nächsten Jahre getragen werden können. Deswegen werde ich hier mit den Steuererklärungen einen Antrag auf einen Vorläufigkeitsvermerk stellen.

2010 – 2011 Studiengebühren des Zweistudiums (Master) und doppelte Haushaltsführung. Hierfür habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Gebühren sind Werbungskosten.

2012 Mein erstes Arbeitsjahr als Selbstständige. Steuererklärung mit Steuerberater abgegeben und der Steuerbescheid ist gültig. In diesem Jahr entstand auch ein Verlust, aber dieser steht nicht im Steuerbescheid und es gab auch keinen Verlustbescheid. Es kann also sein, dass hier noch ein Verlust hinzu kommt.

2013 Steuererklärung abgegeben, aber noch keinen Steuerbescheid erhalten, da noch Belege fehlen.

2014 Steuererklärung abgegeben und Steuerbescheid erhalten. Noch eine Woche Einspruchsfrist.

Meine Fragen: Es sollte möglich sein, die Kosten bis 7 Jahre zurück geltend zu machen, also ab 2009. Wie läuft das ab?

Erste Frage: Kann ich für die Steuererklärung 2014 innerhalb der verbleibenden Woche Einspruchsfrist noch den Verlust angeben, auch wenn die vorherigen Steuerklärungen mit dem Verlust noch nicht abgegeben sind?

Zweite Frage: In der einen abgegeben Steuererklärung von 2012 hat mein Steuerberater nicht angegeben, dass noch ein Verlust von den Vorjahren besteht (ich habe für 2009-2011 ja keine Einkommenssteuererklärung abgegeben). Kann ich dann trotzdem in 2013 und 2014 angeben, dass Verluste bestehen?

Dritte Frage: Kann ich erstmal 2014 den Verlust nachtragen (auch wenn 2009-2011 nicht abgegeben sind und 2012 abgegeben aber ohne Verlust) und danach alle vorherigen Steuererklärungen mit den Verlusten abgeben? Oder muss ich jetzt innerhalb einer Woche alle vorherigen abgeben, das heißt Steuererklärungen für 2009-2012 + die Belege für 2013 + den Antrag auf Änderung für 2014?

Vierte Frage: Ich möchte allgemein wissen, ob man Verluste in einer Steuererklärung angeben kann, auch wenn die vorherigen Steuererklärungen noch nicht abgegeben sind (man aber weiß, dass dort Verluste entstanden sind). Weil wenn ich sie nicht abgebe, verfallen diese dann nicht?

Vielen lieben Dank für eine schnelle Antwort. Ich habe ja nur noch eine Woche und hoffe, dass ich das alles hinbekomme!

Herzliche Grüße Constanze

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Trotz Pflicht nie eine Steuererklärung geschrieben?

Hallo liebe community,

und zwar habe ich beim recherchieren, wie das mit der Steuer als Selbständiger ist, herrausgefundend das ich von 2009 bis 2015 eigentlich eine Steuererklärung machen hätte müssen. Ich bin damals immer davon ausgegangen das ich es nicht müsste, da ich eh immer unter dem Freibetrag geblieben bin. Jedoch hatte ich von 2009 bis 2011 (noch Schüller) 2 minijobs (hier war eh keine Pflicht wenn ich das richtig verstanden habe). Von 2011 bis Ende 2014 arbeitete ich als freier Angestellter und hatte zu dem im Jahr 2012 einen Ferienjob, deswegen hatte ich einen Monat die lklasse 6 (deswegen wäre hier eine Steuererklärung nötig gewesen, wenn ich das richtig verstanden habe). Zudem arbeitete ich während meiner Ausbildung von 2013-2014 immer noch als freier Angestellter und hätte glaub ich auch dort eine machen müssen, wobei die Nebeneinkünfte aus dieser Tätigkeit zu diesem Zeitpunkt unter 400 Euro im Monat blieben. Nach der Ausbildung bis zum Studium 2015 habe ich zudem 2 Monate ALG 1 (ganze 200 iwas im Monat bezogen), ich hätte somit auch hier eine Lohnsteuererklärung machen müssen.

Meine Frage ist nun, ich habe nie eine Steuererklärung gemacht, aber auch nie eine Aufforderung dazu bekommen, was soll ich nun machen und was kann im schlimmsten Fall passieren wenn ich nichts mache? Soweit ich weis hatte ich zwar teils die Pflicht, blieb aber eh immer unterm Freibetrag, kann also etwas negatives auf mich zurückfallen, außer das ich vlt Geld verschenkt habe?

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Freiberufliche Tätigkeit rückwirkend anmelden - ohne Steuererklärung?

Liebe Community,

ich habe eine Frage zu freiberuflicher Tätigkeit, der Anmeldung derer und der zugehörigern Steuererklärung. Ich würde mich über Eure Kommentare freuen. Folgende Situation:

Ich hatte letztes Jahr (2014) Einnahmen auf freiberuflicher Tätigkeit (beritebswirtschaftliche Beratung: Konzeption eines Vertriebstools), ohne die Aufnahme dieser Tätigkeit vorher angemeldet zu haben. Nun habe ich bereits hier im Forum gelesen, dass ich das im Zuge der Steuererklärung "nachholen" könnte. Dass also das Finanzamt das Versäumnis nicht weiter verfolgt sondern mit Eingang der Steuererklärung so tut, als ob die Anmeldung erfolgt wäre, und die Erklärung entsprechend bearbeitet. Aber: Es war nur ein einziger winziger Auftrag, ich bleibe unter 410 Euro Gewinn und müsste demnach - so glaube ich - gar keine Steuererklärung machen. Habe sonst nur Einkünfte aus Angestelltenverhältnis (ca. 14.000 Euro). Ist das soweit korrekt? Und: Was würdet Ihr mir raten? Kann/soll/muss ich die Tätigkeit rückwirkend anzeigen, ohne dafür die Steuererklärung zu nutzen?

Nächstes, damit zusammenhängendes Thema: Die Rechnung, die ich geschrieben habe, war, so wie ich das inzwischen sehen, nicht rechtens, weil keine Angabe der Steuernummer erfolgte, weil ich ja gar keine Steuernummer hatte. Es hat sich aber niemand beschwert, das Unternehmen hat bezahlt. Müsste ich jetzt allein deshalb rückwirkend die Tätigkeit anmelden, da mir das Versäumnis ja jetzt bewusst ist - also um eine Steuernummer zu erhalten, um die Rechnung zu korrigieren, dann aber unter Umständen gar keine Steuererklärung damit zu machen?

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe!

Lieben Gruß, Knud2015

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