droht mir arglistige Täuschung bei unwisentlich falsche angaben bei gebäuversicherung

3 Antworten

Außerdem hatte wir noch nie eine Antragskope bekomme nur jetzt nach meine Anfrage sonst hätte wir früher reagiert,

Also entschuldige mal: Du beantragst online eine Versicherung und ziehst keine Kopien von all dem was Du da eingetragen hast. Dafür kann ja wohl die Versicherung nichts. Und wenn wahrheitswidrig Vorschäden innerhalb der letzten 5 Jahre geleugnet wurden, dann liegt zunächst einmal die Vermutung für Vorsatz nahe und arglistig wird das Ganze dann, wenn man durch falsche Angaben einen Vertragsabschluß erreichen wollte, den man ansonsten nicht erreicht hätte.

Was man tun kann? Der Versicherung gegenüber darlegen, dass die Falschangabe ein Versehen war. Ich würde mich da auch sehr anstrengen, denn jeder andere Versicherer will wissen, ob sein Vorgänger gekündigt hat und wird von einem Vertragsabschluß dann vermutlich absehen. Dann steht man ohne Gebäudeversicherung da und das sind trübe Aussichten. Zur Not bietet Ihr dem Unternehmen eben an, dass die Kündigung Zug-um-Zug gegen eine von Euch ausgesprochene Kündigung zurück gezogen wird. Das macht sich wesentlich besser.

Die Versicherung handelt korrekt, wenn der Versicherungsnehmer bei der Antragstellung falsche Angaben macht oder Vorschäden verschweigt dann ist der Vorwurf der arglistigen Täuschung gegeben, ggf. kann die Versicherung sogar den Vertrag außerordentlich kündigen. Wenn Ihr noch nie eine Antragskopie hattet, woher wisst Ihr denn an wen Ihr Euch wegen der Schadensregulierung wenden müsst ?

Wenn Du tatsächlich nicht gewusst hast, dass der Schaden noch keine fünf Jahre zurück lag, war es keine arglistige Täuschung, weil dazu hättest Du es wissen müssen und es dann absichtlich verschwiegen haben.

Das ändert aber nichts daran, dass die Antragafragen korrekt zu beantworten sind. Und bei der Frage nach Vorschäden ist es durchaus zumutbar, einmal die Unterlagen durchzusehen und das genaue Datum herauszufinden. Daher hat die Versicherung zu recht gekündigt.

Einen Widerspruch könnt Ihr natürlich einlegen, aber die Aussicht auf Erfolg schätze ich persönlich gering ein.

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