Droht die Forderung einer Spekulationssteuer?

2 Antworten

Das, was Du mit Spekulationssteuer meinst, heißt inzwischen Einkommensteuer auf Veräußerungsgewinn.

Aber auch diese fällt für Euch nicht an, da das Haus mehrfach vererbt wurde. Der Erbe übernimmt die Haltefristen des Erblassers.

Wenn die Schwiegermutter also das Haus 1960 gekauft hat (Du drückst Dich hierzu ungenau aus), sind auch für Dich und die Kinder mehr als 10 Jahre seit dem Erwerb vergangen, also fällt die o.g. Steuer nicht an.

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So ist es.

Allerdings hieß die Steuer schon immer Einkommensteuer.

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Das war meine Unsicherheit: "Der Erbe übernimmt die Haltefristen des Erblasser"

Der Erblasser (mein Mann) war ja erst seit gut 1 Jahr Eigentümer des Hauses!

Wurde somit die von ihm übernommene Haltefrist seiner Mutter auf uns vererbt oder verstehe ich das so, dass die Haltefrist für einen jahrzehntelang in Familienbesitz befindlichen Grundbesitz durch den Zeitpunkt des Hauskaufes bis zum Zeitpunkt des Hausverkaufes definiert wird?

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@mannIna

Da war ich auch unsicher, aber ennowarmal als Steuerberater hat meiner Antwort ja zugestimmt.

Ich hätte jetzt gedacht: 1. Dein Ehemann hat die Haltefrist seiner Mutter übernommen, also war es seine Haltefrist ab 1960. 2. Ihr als Erben übernehmt nun die Haltefrist, die ihm zugerechnet wird, und die beginnt 1960. Vielleicht äußern sich die Profis ja noch.

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@Andri123

Vielen lieben Dank für Deine Stellungnahme. - Wäre toll, wenn ein Profi sich hierzu noch äußern würde!

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@mannIna

ja, stimmt, bisher hat sich noch kein Profi geäußert, daher bin ich gefragt:
Es fällt kein Spekulatonsgewinn an.

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da es in D keine Spekulationssteuer gibt:

nein, fällt nicht an

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Vielen Dank für die Antwort, die ich leider nicht verstehe. Wieso gibt es keine Spekulationssteuer in D?

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@mannIna

Googel mal nach "Spekulationssteuer in D". Vermutlich heißt sie in D anders;-)

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@mannIna

Weil eine Veräußerung ein Tatbestand im Einkommensteuerrecht ist. Der Veräußerungsgewinn ist eine Einkunftsart von insgesamt sieben, beispielsweise Arbeitslohn oder Kapitalerträge.

Also wird auf die einkommensteuerliche Einkunftsart Einkommensteuer berechnet. Sofern nicht - wie in diesem Fall - der Veräußerungsgewinn DESHALB keine Einkunft ist, weil zwischen Kauf und Verkauf mehr als 10 Jahre vergangen sind.

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