Drohendes Angebot / Aufhebungsvertrag?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du musst auf jeden Fall zu einem Anwalt und zumindest eine Erstberatung in Anspruch nehmen. Das Geld ist in dieser komplexen Situation gut investiert.Es mag sein, dass es hier einen guten Sozialplan gibt. Ein Sozialplan ist erst einmal ein freiwilliges Angebot, nicht mehr und nicht weniger. Taktisch geschickt angegangen lässt sich da oft noch einiges verhandeln. Aber das wichtigste ist erst einmal eine klare Basis zu haben um eventuelle Risiken, welche ihr angedeutet worden sind, zu minimieren

Ich würde mich jetzt schon aktiv auf dem Arbeitsmarkt nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen und dann aus einer Position der  Sicherheit um eine hohe Abfindung bei vorzeitigem Verlassen  der Firma pokern.

Rechte auf dem Klageweg einfordern kostet beiden Seiten nur Geld und Nerven und und lähmt nur die Suche nach einer neuen Beschäftigung.

was heißt pokern ? In der Betriebsvereinbarung sind die Höhen festgelegt. Sie ist in einer Branche wo die Höhe deutlich über den üblichen 0,5 Monatsgehälter hinaus ( bei 3 Stufen sind es bis zu 1,5-2 Gehälter).

Es geht hier nur um den Zeitpunkt und wer gehen darf / soll und wie man reagieren soll. 

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@HilfeHilfe

Ein Unternehmen, das weiß, ein Mitarbeiter verzichtet auf eine Klage - und das scheint ja hier möglich zu sein wird zur Kostenvermeidung durchaus bereit sein ein Zuckerl draufzulegen. Das macht aber nur dann Sinn, wenn man eine neue Stelle in der Hinterhand hat.

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@HilfeHilfe

Mit dem vollen Risiko, Jobs angeboten zu bekommen, die auch unter der Qualifikation sind und bei denen die Bezahlung geringer ist? Ablehnen kann man die Angebote vom Jobcenter ja nur sehr begrenzt.

Ich würde das Problem immer aktiv angehen und nicht warten, bis ich in Positionen gedrängt werde und nur noch reagieren kann.

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