drohende Insolvenz oder Insolvenzgefahr erkennen bei Firmen?

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das ist nicht einfach. Es kommt auf die Erfahrung als Anleger an bzw. wie gut man ist beim Lesen und Interpretieren von Bilanzzahlen. Dort kann man einiges rauslesen.

Man könnte als unerfahrener Anleger auf die Bonität schauen, auf das Rating durch Agenturen. Nur sollte man sich darauf nicht verlassen. Das zeigte die Finanzkrise.

Bei den Bilanzen kann man sich die Finanzierungsstruktur ansehen. Das Eigenkapital sollte hoch genug sein und das Anlagevermögen finanzieren. Die Forderungen sollten über den Verbindlichkeiten (kurzfristig) liegen. Es gilt auch die Historie der Zahlen zu betrachten.

Wer hohe kurzfristige Verbindlichkeiten hat, auslaufende Kredite und wenig Cash oder Forderungen, der muss sehen, wie er sich finanzieren wird in spe.

Versteckte Risiken sind sehr schwer zu erkennen.

Es gibt kein Patentrezept, um das rauszufinden. Das ist auch für Kenner und Könner schwert.

Auch wenn es etwas langweilig klingen mag, wenn ich immer mit der gleichen "Leier" komme, aber die Analyse der Bilanzen und Quartalsberichte gibt noch immer die besten Aufschlüsse.

Pleiten kündigen sich normaler Weise an. Verschlechterungen von verschiedenen Kennzahlen, Verringerungen in der Investitionsquote und einiges mehr, geben Aufschuss über nciht nur die aktuellen Liquiditätsdaten, sondern vor allem über die Möglichkeiten Krisensituationen aus eigener Kraft zu überstehen.

Daher sehe ich weniger auf steigende , oder fallende Kurse mit oberen und unteren Begrenzungslinien, sondern lieber auf die Fakten der Unternehmen

Ein auffälliges Indiz dafür ist das auflegen von hoch verzinsten Unternehmensanleihen. Siehe Prokon, Getgoods usw.

"Drohende Korrektur" oder "Blase": Aussteigen oder aushalten?

Hallo zusammen,

ich bin noch ziemlich Neuling und hätte eine Frage zur "drohenden Korrektur der Kurse". Wenn ich davon ausgehe, dass mein Depot breit gefächert ist, und wenn ich davon ausgehe, dass sich, selbst wenn ein Einbruch wie 2008 droht, sich die Kurse wieder erholen (das taten nämlich alle meiner Fonds), würde ich die drohende "Korrektur" dann aussitzen oder lieber aussteigen? Oder kann ich die Situation mit z.B. 2008 nicht vergleichen?

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Tipps sind willkommen :) Gruß MrGreen

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Hallo, mich würde mal interessieren was passiert wenn ich Aktien kaufe von einem Unternehmen, dass noch nicht Insolvenz angemeldet hat, aber es zur Debatte steht. Die Aktienkurse fallen natürlich, weil keiner weiß was passieren wird und wenn man darauf baut, dass sich die Firma selbst wieder retten kann, vielleicht ein paar Teilbereiche verkauft etc. Wenn ich jetzt hoffe dass mittelfristig der Aktienwert wieder steigt um dann Gewinn zu machen kaufe ich nun also solche Aktien. Was ist aber wenn ich falsch lag und die Firma doch Insolvenz anmelden muss? Sind meine Aktien dann wertlos? Werden die Aktien dann zu einem extrem niedrigen Preis von der Insolvenz Abteilung wieder aufgekauft?

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Danke

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Wir hatten gebaut, mein Ex hat Firma gegründet, Haus auf mich übertragen. Firma ging in die Insolvenz, neue auf meinen Namen gegründet. Nach Trennung 2007 habe ich diese Firma 2008 an seine neue Frau verkauft, praktisch gegen Unterhalt. Ich war nur Strohfrau, er hat alle Abwicklungen getätigt . 2010 haben wir einen Übergabevertrag geschlossen, dass er sein Haus zurück bekommt. Jetzt kommen Einkommensteuerforderungen und Gewerbesteuerforderungen von 2007 um die er sich "kümmern" sollte, schon seit 3 Jahren. Mein Fehler in der Vergangenheit war, ich hab es nie kontrolliert. Inzwischen sind es inkl. Säumniszuschläge zusammen rund 65.000 Euro, die auf meinen Namen laufen. Hätte ich in einem Rechtstreit gegen ihn Aussicht auf Erfolg, da ich nie das Einkommen hatte? Sämtliche Geschäfte und Banktätigkeiten hat er über seine Firma getätigt. Alles. Und die nächste Frage ist, da mir nur der Weg in die Insolvenz bleibt, ist der Übergabevertrag von 2010 im Nachhinein rechtsgültig? Oder muss der gewisse Jahre Bestand haben wie z.B. eine Schenkung und Pflegefälligkeit.

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