Drei-Objekte-Grenze - worauf genau achten?

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1 Antwort

Die 3-Objekte-Grenze ist ein recht schwieriges Thema. Grundsätzlich ist es so, dass derjenige, der innerhalb von 5 Jahren mehr als 3 Immobilien an- und wieder verkauft keine private Vermögensverwaltung mehr betreibt, sondern gewerblichen Immobilienhandel. Die steuerlichen Auswirkungen beschränken sich dann nicht mehr darauf, Einkommensteuer für private Veräußerungsgeschäfte (von Dir als "Spekulationssteuer" bezeichnet) zahlen zu müssen. Darüber hinaus kann Gewerbesteuer anfallen.Es gibt in den Details da so etliche Besonderheiten zu beachten.

Allgemein zum Thema:

www.geldtipps.de/immobilien/themen/immobilienverkauf-vorsicht-vor-3-objekt-grenze

Fast richtig.

Spekulationssteuer gibt es nicht und kann deshalb auch nicht anfallen, soweit richtig. Es handelt sich aber nicht um private Veräußerungsgeschäfte, sondern um Gewerbebetrieb.

Und die drei Objekte müssen auch Zählobjekte sein. Die Zahl 3 ist da nur Anhaltspunkt.

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@EnnoBecker

Wohl dem, der meine Links liest. Da steht alles drin und tolle Tipps zu Geldanlagen gibts auch noch!

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@Privatier59

Es passt zwar nicht zum Thema, aber vielleicht sollte man an dieser Stelle noch einen kleinen Hinweis zum Kleinunternehmer-Tipp von EnnoBecker einschieben... :-)

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@Privatier59

Ähm... den Link habe ich gelesen.

Aber natürlich nicht angeklickt. Mir genügt hier das BMF-Schreiben vom 26. März 2004, zu finden im Erlassband unter 1 § 15/1. Da steht alles drin, ohne dass es jemand abgeschrieben und interpretiert hat.

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@Privatier59

Ich denke auch, dass das entbehrlich ist. Der Fragesteller ist wahrscheinlich nicht Unternehmer. Falls doch, ist die Lieferung von Grundstücken steuerfrei nach § 4 Nr. 9 Bu a). Optieren wird er wohl nicht.

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@Privatier59

So, jetzt habe ich mir das doch angesehen. Extra für dich.

Was soll ich sagen? Da steht nichts anderes drin als im BMF-Schreiben.

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