Doppelte Haushaltsführung möglich?

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Doppelte Haushaltsführung: Wie Untervermietung eigener Wohnung an Partnerin steuerlich berücksichtigen?

Hallo,

seit September 2016 habe ich eine berufliche Zweitwohnung im Ort meiner Arbeitsstätte nahe Köln. Meinen Erstwohnsitz habe ich seit über 10 Jahren in München, da dort nach wie vor mein Lebensmittelpunkt ist (Partnerin, Freundeskreis etc.). Ich fahre fast jedes Wochenende nach München zu meiner Partnerin. Sie ist 3 Monate vor Aufnahme meiner Tätigkeit bei Köln aus Ihrer Weg zu mir in meine Wohnung gezogen, wo wir seither meinen bestehenden Hausstand gemeinsam nutzen. Während der Probezeit habe ich zunächst eine kleine möblierte Wohnung am Tätigkeitsort bewohnt und danach ein Mini-Apartment (21 qm) bezogen und günstig eingerichtet.

Meine Partnerin (sie ist Juristin) hat auf einen Untermietvertrag mit mir bestanden, um im Falle von Beziehungs-Problemen nicht vor die Tür gesetzt werden zu können. Es läuft jedoch glücklicherweise sehr gut und wir verbringen fast jedes Wochenende in unserer Wohnung in München, an der ich mich auch mit 15% beteilige.

Als Hauptmieter zahle ich nach wie vor die Miete an den Vermieter. Sie überweist mir die Untermiete und ich überweise ihr die 15% zurück. WIr machen es so, damit anhand der Überweisung meine Beteiligung sichtbar und belegbar wird.

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich tatsächlich die Miete, die mir meine Freundin überweist, als Mieteinnahme (Einnahme aus Vermietung und Verpachtung) in der Steuererklärung angeben muss. Denn ich zahle die Miete ja selber an den Vermieter, so dass es ein Nullsummenspiel ist und ich demnach keine tatsächlichen Einnahmen daraus habe. Im Gegenteil zahle ich ja sogar die 15% Anteil.

Ich wäre über eine klärende Antwort dazu, wie ich es am besten handhaben kann und muss sehr dankbar.

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Hauptwohnsitz und Ansatz von doppelter Haushaltsführung

Hallo,

kurz zu meiner Situation, die erst seit kurzem so besteht:

  1. Stadt A ist Heimatort und (noch) offizieller Hauptwohnsitz bei den Eltern. Ausstattung "eigene Wohnung": Schlafzimmer 30qm, Bad, Küche (separat von den Eltern)

  2. Stadt B ist 200km enfernt von Stadt A und Arbeitsort. Wohnung dort: Schlafzimmer 12qm, Bad, Küche

Ich halte mich von Montag bis Freitag in Stadt B am Arbeitsort auf. Den Heimatort, Stadt A, besuche ich zwischen 1-3x im Monat ab Freitag Abend bis Sonntag Abend, und erachte diesen persönlich auch als Lebensmittelpunkt (Familie, Freunde, "Wurzeln").

Fragen:

  1. Muss ich zwingend den Hauptwohnsitz zum Arbeitsort, Stadt B, verlegen?
  2. Kann ich unter den gegebenen Voraussetzungen (Wohnungssituation) doppelte Haushaltsführung (DHHF) ansetzen?
  3. Ist es für DHHF unerheblich, welche Stadt Haupt- und welche Nebenwohnsitz ist?
  4. Muss für die Nutzung der doppelten HHF die Zweitwohnung so angemeldet sein, dass Zweitwohnsitzsteuer gezahlt wird? Unabhängig davon, welche Stadt Hauptwohnsitz ist.

Schon mal danke und viele Grüße

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Doppelte Haushaltsführung bis zum endgültigen Umzug - Ausland

Hallo,

ich habe noch einmal eine Frage zur doppelten Haushaltsführung und wer die angeben darf.

Folgende Situation: Wir haben bei in Deutschland am gleichen Ort gearbeitet. Nun habe ich einen Job im Ausland angetreten. Meine Frau hat kann am gleichen Ort 4 Monate später anfangen zu arbeiten. Sie bleibt aber die 4 Monate noch in Deutschland und arbeitet normal weiter.

Ich reise zum Arbeitsbeginn meines Jobs ins Ausland. Meine Frau kommt das erste Mal ca. 1 Monat später in die neue Heimat. Der gesamte Umzug findet statt, wenn meine Frau ins Ausland kommt.

Frage: Kann meine Frau bei der Einkommenssteuererklärung eine doppelte Haushaltsführung für die 4 Monate bis zum endgültigen Umzug ins Ausland angeben? Ab wann - ab dem Zeitpunkt, an dem ich im Ausland bin oder ab dem Zeitpunkt, an dem sie zum ersten Mal bei mir im Ausland war?

Der Lebensmittelpunkt meiner Frau hat sich mit dem Zeitpunkt des Arbeitsstartes von mir ins Ausland verlagert: Ehemann im Ausland und Jobangebot 4 Monate später. Oder sehe ich das falsch?

Danke für Eure Hilfe!

Viele Grüße, Graugnom

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Wohne unangemeldet mit Freund zusammen, Antrag auf doppelte Haushaltsführung möglich?

Hallo alle zusammen,

ich hoffe jemand kann eine konstruktive Antwort auf meine komplexe Fragestellung geben.

Ich bin im Haushalt meiner Eltern in Schorndorf angemeldet, im September 2017 jedoch zu meinem Freund nach Wernau gezogen, dabei habe ich mich nicht beim Einwohnermeldeamt umgemeldet. Obwohl kein Mietvertrag besteht, zahle ich die Hälfte der Miete und aller sonstigen Ausgaben (inkl. Einkauf).

Nun werde ich ab Mitte April 2018 in Frankfurt arbeiten. Ich werde dort in eine Wohnung einziehen und würde gerne diese als Zweitwohnung anmelden. Dazu werde ich in Wernau die Erstwohnung mit meinem Freund anmelden, da ich jedes WE heimfahre (Lebensmittelpunkt).

Muss ein Mietvertrag bestehen? Ist das zulässig? Oder hätte ich da irgendwelche Fristen beachten müssen? Darf ich somit den Antrag auf doppelte Haushaltsführung stellen?

Bitte keine Vermutungen anstellen, sondern mir sichere Antworten geben, ein großes Dankeschön im Voraus!

Freundliche Grüße, Chryssi

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Kann man doppelte Haushaltsführung als Werbungskosten geltend machen?

Guten Tag,

ich habe ein paar Fragen zur doppelten Haushaltführung. Ein Student A ist ab 01.04 im Jahr X Masterstudent und möchte Werbungskosten geltend machen. Da durch die doppelte Haushaltsführung ja einiges an Kosten zustande kommt, sollen diese gerne (wenn möglich) geltend gemacht werden. Zur Situation: A hat eine eigene Wohnung im Haus der Eltern und ist dort auch gemeldet. Miete wird nicht gezahlt, es gibt jedoch eine eigene voll eingerichtete Wohnung wo zum Beispiel auch selbst gekocht wird.

1. Doppelte Haushaltsführung ja/nein?

1a) Wie weist A nach, dass der Lebensmittelpunkt dort liegt? Reicht es anzugeben, dass ein Studium komplett ohne Anwesenheitspflicht belegt wird?

1b) Wie weist A nach, dass es sich um eine Wohnung und kein Zimmer im Haus handelt? Reicht ein Beleg, dass das Haus zwei Wohnungen beinhaltet?

1c) Eine Kostenbeteiligung durch A in Form durch Mietzahlungen oder Nebenkosten gibt es nicht. Reicht eine Kostenbeteiligung in der Form, dass selbst eingekauft, gekocht etc. wird?

2. und 3. unter der Voraussetzung, dass die doppelte Haushaltsführung durchgeht

2) Kann A wirklich eine wöchentliche Heimfahrt geltend machen? Also 39 Fahrten (ab 01.04.) x Strecke_Studienort_Lebensmittelpunkt x 2 (Hin und Rückfahrt möglich?) x 0,3€/km obwohl ein Semesterticket vorhanden ist?

3) A mietet die Wohnung am Studienort schon seit Jahren. Im Masterstudium ist er jedoch erst wie oben beschrieben ab 01.04.X. Kann die Verpflegungspauschale für den Mehraifwand trotzdem für 90 Tage im Jahr X angesetzt werden?

Vielen Dank!

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