Doppelte Haushaltsführung bei berufstätigen Ehepartners in D bzw. Ausland?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Das ist zulässig. Es können Ausgaben abgezogen werden, deren Abzug nach deutschem Steuerrecht zulässig ist.

Also das mit der doppelten Haushaltsführung kann gemacht werden.

Doch da es eben "nur" um den Progressionsvorbehalt geht, wird die Auswirkung eben nicht so groß sein.

Und es ist wohl davon auszugehen, dass der Familienwohnsitz in Deutschland beibehalten wird.

1) Entsprechende GB-Einkommensteuer fällt nun dort an und das Einkommen wird weiterhin im Progressionsvorbehalt der Ehefrau in D berücksichtigt. Ist das korrekt?

Nicht ganz. Das UK-Einkommen unterliegt in DE dem Progressionsvorbehalt. Aber nicht bei der Frau, sondern

  • bei Zusammenveranlagung bei beiden
  • bei Einzelveranlagung beim Mann

Ein klassischer Fall dafür, dass eine Zusammenveranlagung mal NICHT günstiger sein könnte.

2) Wie sieht die Situation

Für den Progressionsvorbehalt werden die UK-Einkünfte nach deutschen Normen ermittelt. Das schließt alle aus Deutschland bekannten Sachverhalte mit ein. Ausnahme: Der Werbungskostenpauschbetrag von 1.000 Euro wird nur insoweit gewährt, wie er bei den deutschen Arbeitseinkünften nicht verbraucht wurde. Aber das dürfte beim Ansatz von DHHF ja in diesem Fall keine Rolle spielen.

wirken sich steuermindernd für die Ehefrau aus?

Siehe oben. Entweder für beide oder für den Ehemann.

Was möchtest Du wissen?