Wie ist es mit der doppelten Haushaltsführung beim Masterstudium, welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

1 Antwort

neue Rechtslage:

BMF-Schreiben vom 24.10.14  >  s.S. 49 Rz. 100

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2014-10-24-ergaenztes-bmf-schreiben-reform-steuerliches-reisekostenrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=3

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Präsentation Rödl & Partner  >  s.S. 106 ff

http://www.roedl.de/de-de/de/themen/documents/das-neue-reisekostenrecht-2014-roedl-partner.pdf

Hallo NickgF,

danke für deine Antwort!

Mit diesen Unterlagen wird es klarer.

Jedoch stellt sich mir die Frage: Meine Freundin hat in ihrer eigenen Wohnung im Elternhaus keinen Mietvertrag und wohnt dort mehr oder weniger unentgeltlich. (nur Nebekosten)

Wenn ich dort nun meinen Erstwohnsitz melde und auch keine Miete zahle, sondern ihr z.B. nur 200 Euro Unterstützung überweise  ("Mietnebenkosten, Kosten für Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs") ohne einen Mietvertrag zu haben - reicht das für mich, um eine Beteiligung an diesen Haushaltskosten nachzuweisen und damit einen eigenen Hausstand angeben zu können?

Oder könnte man das im Vorfeld mit dem Finanzamt abklären, was nötig ist?

Viele Grüße!

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@triggero

Für mich - wie wohl auch etliche Experten - vgl. die regelm. wenigen Antworten bei diesem Problemfeld, ist unklar, ob das reicht.

Btw > hättest bei den Tags auch die normalen, gängigen Begriffe (Steuer, Einkommensteuer, Finanzamt) dazu nehmen können

Sieht so aus, als wenn auf der einen Seite auch das Zimmer im Elternhaus mit Kostenbeteiligung von 10% ausreichen kann, aber die Bedingung "Whn. aus eigenem Recht" ist in beiden von dir genannten Szenarien eigentlich nicht gegeben.

Oder könnte man das im Vorfeld mit dem Finanzamt abklären, was nötig ist?

Nicht verkehrt, bleibt aber immer unverbindlich !

Das Personal in den Finanzämtern wird dir deine Fragen hierzu sicher mit bestem Wissen und Gewissen beantworten. Aber bei Sachverhalten mit geänderter Rechtslage ist es in der Amfangszeit oft durchaus möglich, dass dir von mehreren Bearbeitern unterschiedliches geschildert wird.

Anders bei der verbindlichen Auskunft nach § 89 AO - abhängig vom Gegenstandswert u.U. aber gebührenpflichtig (dann besser Steuerberater einschalten).

http://www.finanztip.de/verbindliche-auskunft-finanzamt/

Tipp: Bei einem Besuch im FA solltest du dich am Empfang nach dem "Haupt-Sachbearbeiter für Einkommensteuer" erkundigen und diesen aufsuchen...

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