Doppelsteuerabkommen

3 Antworten

Das ist ein Fall des Art. 15des DBA mit China und des § 32 b EStG.

Die Einkünfte von Dir, die in China besteuer wurden, sind ja mit einem entsprechenden Steuerbescheid nachweisbar.

Sie unterliegen nicht der deutschen Einkommensteuer, aber dem Progressionsvorbehalt.

Die beste Lösung wäre mit allen Unterlagen zu einem Steuerberater.

Aber Du kannst es auch einfach so erklären und die Unterlagen über die Besteuerung in China in kopie der Erklärung beifügen.

Erklärung mit Elster machen, gut abspeichern udn den Bescheid der vom Finanzamt kommt genau mit der Elster-Berechnung vergleichen.

Schön zusammengefasst, wie ich es vor einem Jahr beschrieben habe! Leider war mein Link auf das DBA nicht korrekt: er führt auf das DBA Österreich/China. Für das DBA Deutschland/China vom 01.01.1985 kann man leicht selbst auf der Seite des BMF nachschauen.

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Es soll wie folgt laufen: 1. Ausrechnen auf China zu teilende Gehälter.

  1. Diese in China erklären.
  2. Die chinesischen Zahlungsnachweise dem deutschen Finanzamt vorlegen und einen Antrag auf die Rückersttung der bezahlten Steuern stellen.
  3. Was du in China erklärt hast, wird von der deutschen Besteuerungsbasis weggenommen.
  4. Da du eventuell in China weniger bezahlst, kannst du vielleicht einiges sparen.
  5. Wenn du später wieder in China arbeitest, kannst du einen Freistellungsantrag beim Finanzamt stellen, dann musst du nicht mehr wie jetzt für gewissen Zeitraum doppelt bezahlen.

Grundsätzlich hängt die Entscheidung, wo versteuert wird, von der Art der Einkünfte ab.

Die gute Nachricht ist: es gibt ein DBA-China, wo man alles nachlesen kann und zwar hier:

http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&StID=467817&DstID=0

Wenn ich jetzt von "Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit" ausgehe, bietet sich vereinfacht zusammengefasst folgender Weg an:

Einkommenssteuererklärung in Deutschland machen, auf die Auslandstätigkeit hinweisen, die Einkünfte, die während des Aufenthalts in China anfielen (also wohl auch meist die, die in China versteuert wurden, doch das hat das FA eigentlich nicht zu interessieren) angeben. Alle Werbungskosten und Sonderausgaben wie immer ansetzen, ggf. werden die um den Anteil der nicht versteuerten Einkünfte gekürzt (wenn sie nicht auch ohne China-Aufenthalt in voller Höhe angefallen wären; das ist künftiger "Diskussionsstoff" mit dem FA)

Dann sollten alle übrigen Einkünfte in Deutschland versteuert werden. Zur Ermittlung des Steuersatzes wird das "Welteinkommen" herangezogen, also die Einkünfte während des China-Aufenthaltes dazu gerechnet. Mit diesem Steuersatz wird dann nach dem sogenannten "Progressionsvorbehalt" der in Deutschland zu versteuernde Anteil versteuert.

Ob es in China eine Möglichkeit gibt, eine Einkommenssteuererklärung wie in Deutschland zu machen (und über Werbungskosten u.Ä. noch etwas zurückzuholen) entzieht sich meiner Kenntnis.

Für die Abwicklung empfehle ich dringend, einen Steuerberater hinzu zu ziehen.

Viel Glück!

Entschuldige bitte, aber ist Dir aufgefallen, dass der Frager in Deutschland wohnt und Deine Quelle das Doppelbesteuerungsabkommen Österreich/Deutschland behandelt?

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@wfwbinder

Nicht ganz: der Link führt auf die Seite der WKO und behandelt das DBA Österreich/China (Deutschland/China dürfte auch zu googlen sein, sich aber wahrscheinlich nicht deutlich von Österreich/China unterscheiden), aber danke für den Hinweis.

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@bobbyC

War auch nicht bös gemeint und das Ergebnis ist ja wegen der praktisch standardtexte auch gleich. Nur würde ich kürzlich z.b. Überrascht, weil das mit Schweden bei den Renten z.b. abweicht.

Daher muss man eben doch nachsehen.

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@wfwbinder

Danke, ich habe das auch nicht böse aufgefasst. Die DBAs unterscheiden sich zwar meist nur geringfügig, aber wenn doch, dann ist das eben immer wichtig.

Also Danke nochmals für den Hinweis; dass der Link von der WKO für Österreich-China gilt, war mir damals aus Versehen entgangen.

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Deshalb auch nochmals ein großes „Dankeschön“ an alle, die mir in meinen bisherigen Fragen weiterhelfen konnten.

Folgende Situation sei angenommen:

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Nehmen wir an, die Person möchte nach mehreren Jahren dieses Kleingewerbe wieder aufgeben und die im Firmenvermögen angelegten, vorher privat erworbenen Sammelmünzen, die sie nicht oder nicht gewinnbringend veräußern konnte, wieder ins Privatvermögen überführen.

a) Stimmt es, wie mir gesagt wurde, dass sie diese Sammelgegenstände, für die sie ja bereits Steuern bezahlt hat, zumindest, wenn der Sammelgegenstand von einem gewerblichen Verkäufer erworben wurde, nochmals versteuern muss? (Unverständnis meinerseits, weil in meinen Augen Doppelbesteuerung bzw. prinzipiell nicht nachvollziehbar, weil auch zuvor - bei Erwerb von Privatoperson – nicht besteuert)

b) Wonach bemisst sich diese Steuer dann?

1.) Am Einkaufspreis, auf den die Person ja bereits Steuern bezahlt hat, zumindest wenn der Sammelgegenstand von einem gewerblichen Verkäufer erworben wurde (siehe a))?

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2.) An einem - vom wem eigentlich festzulegenden? - Verkehrswert?

...

c) Welcher Steuersatz ist anzuwenden, wenn die Person zuvor konsequent die Differenzbesteuerung für diese Sammelgegenstände durchgeführt hat? 

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