Dollar als Absicherung gegen einen erneuten Börsencrash?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich kann nicht erkennen, daß sich der Doller in der Finanzkrise besonders wacker gehalten hätte. Im Gegenteil: der EURUSD ging bis über 1,51 hinaus. Er lag die meiste Zeit deutlich höher als 2007 und davor.

Gold und Öl (irgendwann dann auch Silber als Ersatz-Gold) waren die Angstwährungen.

Wenn in USA die Fed gleich wieder einen Großteil der emittierten Staatsanleihen aufkauft, dann hat das mit Anleihen wenig zu tun, mit Gelddrucken sehr viel. Sorry, aber auch wenn die Renditen gerade wieder etwas fallen, scheint mir der "sichere Hafen" US-Staatsanleihen eine ziemlich flache, undurchsichtige Suppe zu sein, um bei der Metapher zu bleiben.

Gegen Crashes gibt es eigentlich nur eine Absicherung: rechtzeitig verkaufen. Alternativ kann man auch per Puts Absicherungen gegen wesentliche Indices durchführen. Die Prämien dafür kosten jedoch auch Geld.

Siehe auch hier: http://www.finanzfrage.net/frage/wie-kann-man-sich-als-anleger-gegen-einen-schwarzen-schwan-absichern

der Dollar mag auf dem Höhepunkt der Krise, als Lehman zusammenbrach, eine gute Performance gehabt haben. Nur hat sich der Trend in Folge umgedreht und der USD verliert gegen viele Währungen.

Damit müsstest du ein gutes Timing haben, so einen Augenblick zu treffen und zum anderen ist fraglich, ob die USA nicht schlechter dastehen als so mancher EU-Staat. Die Verschuldung ist immens und es ist keine Besserung in Sicht.

Für mich ist es eine Frage der Zeit bis die Investoren die Risiken in der US-Währung sehen. Pimco lässt schon mal grüssen mit seinen Äusserungen über die Währung und die Anleihen.

Schau dir mal den YEN an in den letzten Jahren - vor allem gegen den USD.

Was möchtest Du wissen?