DKV Köln erhöht zum 1.4.2013 massiv meinen Beitrag. Kann man sich wehren?

6 Antworten

Hallo Sturmtief, es ist immer schön, wenn man Leid mit anderen teilen kann. Ich bin seit über 20 Jahren bei der DKV und muß seit einigen Jahren mit Besorgnis, aber leider auch mit Machlosigkeit anschauen wie die DKV uns Kunden als Selbstbedienungsladen betrachtet. Was können wir gegen diese drastischen Beitragserhöhungen tun??? Ich habe schon Erhöhung von knapp 30% erlebt. Jeder gesetzlich Versicherte würde einen Krieg anzetteln!!! Zumal die Vorteile einer privaten Versicherung lang nicht mehr die sind, wie noch vor 15 Jahren. In den meisten Arztpraxen werde ich mittlerweile wie ein gesetzlich Versicherter behandelt, trotz Rechnung mit Faktor 3,5. Ich habe jetzt auch die 50 überschritten, denke aber trotzdem nochmal über einen Wechsel nach. Denn alle DKV Mitglieder zu einem Generalstreik zu mobilisieren wird nicht gelingen. Wobei wir die Macht hätten. Mich jedenfalls kann die DKV langsam mal.......

Habe gestern die BAP bekommen 35 € mehr . In den letzten 4 Jahren musste ich eine Erhöhung von monatlich ca. 110 € hin nehmen. Ich bin 43 J. und seit 15 J. bei der DKV......Wie sollen wir die Beiträge im Rentenalter bezahlen...??? Bis zum 55 Lj. musst Du für 12 Monate sozialversicherungspflichtig angestellt sein, um somit in die GKV zu wechseln. Nach dem 55 Lj. hast Du keine Chance mehr....VG Stefan

Mittlerweile gibt es eine gute Möglichkeit, sich gegen Beitragserhöhungen zu wehren. Das Landgericht Potsdam hat in einer Berufungsentscheidung den Krankenversicherer verurteilt, die Beitragserhöhungen der letzten 10 Jahre zurückzuzahlen. In dem Gerichtsverfahren hat sich herausgestellt, dass der Treuhänder, der nach dem Gesetz der Erhöhung zustimmen muss, garnicht unabhängig war. Das macht dann die gesamte Erhöhung rechtswidrig und die Erhöhung kann zurückgefordert werden.

Wir bereiten gerade Klagen gegen mehrere Krankenversicherer vor.

C. Dawood

Rechtsanwalt

Krankenversicherung - privat/ gesetzlich/ Beihilfe?

Hallo,

eine Frage zur Krankenversicherung, folgender Fall:

eine Frau, 53 Jahre alt, arbeitet in einem 400 Euro Job in einem Friseursalon. Sie ist über ihren Ehemann krankenversichert, er ist Beamter. Somit zahlt die Beihilfe 70%, die private Krankenversicherung 30%.

Nun möchte sie den Salon gern übernehmen. Wie lange kann sie die bisherige Konstellation aufrecht erhalten? Gibt es Einkommensgrenzen? Mal angenommen, sie erzielt mit dem Salon keinen Gewinn, kann sie dann den bisherigen Versicherungsstatus zunächst beibehalten?

Wenn sie versicherungspflichtig wird, kann sie wählen zwischen gesetzlich und privat? Und – was wäre wenn die Selbstständigkeit nicht funktioniert? Könnte sie wieder zurück zum alten Status über ihren verbeamteten Ehemann?

Fragen über Fragen … vielen Dank für alle sachdienlichen Hinweise!

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Wechsel in Priv. Krankenversicherung - Fristen?

Guten Tag,

ein Freund von mir ist selbstständig. Er will nun, mit 35, in die Private Krankenversicherung wechseln. Er hat ein Angebot von der Central Krankenversicherung. Meine Fragen:

  1. ist es tatsächlich so, dass er erst zum 1. Februar 2011 wechseln kann wg. der Kündigungsfristen?

  2. da er im Moment nicht so viel Geld ausgeben will, hat er um einen günstigen Tarif gebeten. Stimmt das, dass man sich zu bestimmten Terminen ohne neue Gesundheitsprüfung höher versichern kann?

  3. ist es sinnvoll, statt einer Kostenreduktion im Alter über die Versicherung das Geld selber anzusparen, z.B. mit einem Fondssparplan?

  4. derzeit ist er in Behandlung wg. Verdachtes auf Tinitus. Ist so eine Erkrankung ein Ausschlussgrund?

Da ich weiß, dass es hier in diesem Forum sehr gute KV- Experten gibt, bin ich gespannt auf die Antworten. Vielen Dank!

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Kann ich Privat bleiben?

Einen schönen Sonntag zusammen,

ich beschäftige mich mit folgender Frage:

Ich bin Student und absolviere derzeit ein Praktikum in einer Online-Sportredaktion. Am dem 1.09 allerdings werde ich dort übernommen und bekomme eine Stelle als Bedarfsbeschäftiger mit einer gewissen Anzahl an zugesagten Schichten. - So kann ich dort weiter arbeiten und parallel mein Studium beenden.

Während des Praktikums wurde ich bei meiner privaten KV abgemeldet und musste in die gesetzliche. Man sagte mir damals, dass dies bei einer Vergütung von mehr als 450 Euro nicht anders möglich sei. Damit ich nach dem Praktikum wieder problemlos in die Private KV zurückkehren kann, habe ich einen Antrag auf Anwartschaft gestellt.

Ab dem 01.09 werde ich nun dort angestellt sein. Kann ich mich dann frei entscheiden, ob ich vom Arbeitgeber bei der gesetzlichen gemeldet werde oder ob ich privat bleiben möchte?

Muss ich sonst etwas anderes beachten, weil ich ja noch Student bin?

Vielen Dank für Eure Hilfe

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