Dividenden in neue Aktien reinvestieren?

3 Antworten

Angenommen, ich wäre Du, dann würde ich mich um das sog. Klumpenrisiko (= fehlende Diversifikation) sorgen, noch mehr Aktien von dieser Gesellschaft zu kaufen.

Du kannst über die Summe von € 400.000 idR frei verfügen: Aktien dieser Gesellschaft oder anderer Gesellschaften oder Anleihen oder ETFs oder aktive Fonds oder einen neuen Wagen oder eine Urlaubsreise oder oder oder - und das in einer beliebigen Mischung bis das Geld aufgebraucht ist.

Übrigens "idR", weil es den äußerst seltenen Fall geben könnte, dass die Gesellschaftssatzung die Wiederanlage vorschreibt. 

Mal angenommen das Unternehmen das Aktie A emittiert hat "schüttelt" 4% an Dividenden aus, dann hast Du 10.000.000 EUR in dieser einen Aktie investiert. Respekt! Nicht schlecht für einen Börsenneuling.

Bevor Du Dir Gedanken um die Wiederanlage von 400.000 EUR Dividendenausschüttung machst, solltest Du Dich mal Fachlich beraten lassen. 10.000.000 EUR in eine Aktie ist extrem Riskant.

Zur Antwort: Du kannst mit dem "ausgeschüttelten" Geld machen was Du willst. Berücksichtige jedoch dabei, dass von den "ausgeschüttelten" Dividenden 100.000 EUR an den Fiskus gehen.

Muss ich diese Summe in die gleiche Aktie anlegen oder darf ich damit in neuen Aktien investieren?

Du darfst mit Deinem Geld machen was Du willst.

150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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ETF Portfolio Zusammenstellung. Beginn mit 5.000€ & Sparplan, wie weit diversifizieren?

Hallo zusammen,

ich benötige objektive Stimmen zu meinem Portfolio, welches ich die Tage angehen möchte. Es geht mir nicht darum, meine exakten ETFs aufzuschreiben, sodass ich eine Meinung dazu bekomme. Vielmehr geht es um die Zusammenstellung meines Portfolios und ob die Sinn ergibt.

Ich wollte 5.000€ investieren mit einem darauffolgenden Sparplan von 200€ pro Monat. Ich kann bis zu 5 Sparplan-ETFS aufsetzen. Meine Risikostufe würde ich bei 7 einschätzen auf einer Skala bis 10. Ich möchte ein breit diversifiziertes Portfolio.

Meine Fragen: 1. Bei einer EInmaleinlage und dem Sparplan der darauf folgt: Würde es Sinn machen, die 5000€ vermehrt in nicht-sparplanfähige ETFs zu investieren? Macht es bei diesem Plan überhaupt Sinn auf mehr als 4/5 ETFs zu sparen? Genauere Details schreibe ich in die ETF-Beschreibungen. 2. Sollte es SInn machen, würde ich gerne weiter diversifizieren bei den Aktien-ETFs und Richtung Kommer's Weltportfolio gehen. Soweit ich das sehe, habe ich überhaupt keine Small & Mid Caps im Portfolio, allerdings macht dieses Portfolio bei den Summen glaube ich noch keinen SInn. 3. Würde ein S&P 500 bei einem MSCI World /ACWI überhaupt SInn machen? Der Fokus liegt erneut auf den USA und soweit ich das verstehe, bestehen diese zum großen Teil aus dem S&P 500. 4. Ich möchte sowohl Divididenden-Ausschüttende als auch thesaurierende ETFS, also keine 100% von keiner Sorte. Macht das Sinn oder gibt es hier etwas, was ich nicht verstehe? Ich habe es mir gut überlegt und möchte sowohl den Zinseszins-Effekt, als auch die kleine Motivation, wenn ich ab und zu was auf dem Konto sehe (zudem die Steuerfreiheit bis 800€).

65% Aktien (davon 70% MSCI World / 30% MSCI EM) 25% Anleihen 10% Rohstoffe / Immobilien

  1. MSCI World
  2. MSCI EM
  3. (Obwohl ich gerne weiter diversifizieren würde, da ich ja auch keine Small / Middle Caps wirklich habe. So habe ich dementsprechend auch über MSCI Europe/Asia Small Caps, Euro Stoxx50.. gedacht. Ebenso über den S&P 500 aber dieser ist ja mehr oder weniger vom MSCI World schon mitabgebildet, oder?)
  1. IShares Markit IBOXX EUR Liquid Sovereigns Capped oder X-Trackers II IBOXX Global Inflation
  2. X-Trackers DBLCI - OY Balanced ETF

Das wären meine Aktien-ETFS. Würde es jetzt in die weitere Diversifizierung gehen (Frage 2), würde ich auch über folgende ETFs nachdenken. 1. MSCI ACWI - thesaurierend - unfunded swap - 0,45% TER - Aktion (Ich habe auch diesen MScI ACWI gefunden, der ebenso kostenlos und sparplanfähig ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der den MSCI World & EM einfach so ersetzen kann und ob dies Sinn macht..) 2. S&P 500 - thesaurierend - unfunded swap - 0,12% TER - Aktion (Alternative 1: ausschüttend - unfunded swap - 0,15% TER) (Alternative 2: thesaurierend - physisch - 0,07% TER) 3. MSCI Europe Small Caps - thesaurierend - physisch - 0,3% TER

Was denkt ihr hierzu?

Danke und LG

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Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance und Sicherung jährlicher Erträge

Hallo liebe Community,

ich versuche es kurz zu Fassen und vorab ein großes Dankeschön:

Kurz zu mir: 25 Jahre alt, Student / HiWi Job, studiere noch eine Weile und möchte etwas Geld für später anlegen. Ich bin im allgemeinen sehr sparsam und möchte mit meinem Geld nicht zocken (keine Aktien mit sofortigem Totalverlust), sondern es gewinnbringend investieren. Das gewisse Risiken und gewisse Verlust entstehen können, ist mir bei Produkten bewusst. Es reizt mich auch ein wenig das Geld selbständig anzulegen und ein paar Erfahrungen an dem Kapitalmarkt zu machen. (Statt einem teurem Auto gehe ich lieber zu Fuß und spiele dann lieber mit dem Geld, das kann man ja auch mit Vorsicht machen).

Ich habe mich von einem Spezialisten beraten lassen und er empfahl mir eine Riester-Rente mit dem Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance.

  • Ich kann wohl auch einmalige Zahlungen tätigen um übriges Geld in die Vorsorge zu pumpen.
  • Eine Auszahlung statt späterer monatlicher Rente sei wohl auch möglich (wenn auch mit Verlust).
  • Zwischen defensiver Anlage und Offensiv ist alles möglich.

Eine Sache habe ich nur leider nicht ganz verstanden. Die Konzepte der Allianz reichen von/bis Klassik -> Perspektive -> IndexSelect -> Invest alpha-Balance -> Invest.

Bei Invest alpha-Balance steht nirgends das bereits gewonnene Erträge in einen "sicheren" Bereich übergehen. Bei den Produkten davor nennt es sich "Lock-in-Prinzip".

Horror Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich setze im Jahr vor der Auszahlung auf einen extrem spekulativen Fond.
  • Extreme Kursschwankungen/Einen schlechten Fond gewählt, wie auch immer und ich habe einen Verlust von symbolischen 100%.

Beträgt nun mein erspartes nur noch den Wert knapp über 30.000€? Das Restliche Geld der Vergangenen 30-40 Jahre ist dann komplett weg?

Anders kann es kaum sein, sonst könnte ich ja immer die "stärksten" Fonds wählen und mache "keine Verluste" (im Sinne von -100% beim Fond) sondern erziele im schlimmsten Falle keinen Ertrag (0% statt -100%). Hier würde ja dann die Versicherung miese machen?

Da auch die "sicheren" Fonds wie ein "Allianz Vermögenskonzept Defensiv C EUR" -3% aufweisen können, müsste ich doch kurz vor einer Rentenauszahlung mein Geld parken, da kaum noch Zeit für einen Aufschwung existiert? (z. B. in CB Geldmarkt Deutschland I P EUR" wo keine Schwankungen mehr stattfinden?

Gutes Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich parke zu guten Zeiten das Geld in sicheren Anlagen und bleibe bei einer Rente von 70.000€

Vielen vielen Dank für das Lesen und alle Tipps und Tricks! Ich wünsche einen schönen Start in die Woche.

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