Dienstwagen und Nachweis von weniger werdenden Fahrten zum Arbeitgeber

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1 Antwort

In bestimmten Fällen - dazu gehören die home-officer - müssen nur die tatsächlichen Fahrten zu versteuert werden. Das wären dann mit 0,002% des Bruttolistenpreises pro Entfernungskilometer (BFH, Urteil vom 4.4.2008, Az. VI R 85/04, BStBl. 2008 II S. 887; BFH-Urteil vom 28.8.2008, VI R 52/07, BStBl. 2009 II S. 280).

Nochmalige Bestätigung dessen mit BFH-Urteil vom 22.9.2010, Az. VI R 57/09, DB 2011 S. 30.

Allerdings muss Dein AG das nicht mitmachen. Wenn der nicht will, versteuerst Du nach wie vor 0,03% und kannst erst mittels der ESt-Erklärung auf die 0,002% mindern.

Die Einzelbewertung mit 0,002% ist nur dann günstiger, wenn an weniger als 15 Tagen im Monat (15 x 0,002% = 0,03%) und demzufolge an weniger als 180 Tagen im Jahr (12 x 15 Tage) mit dem Firmenwagen zur Arbeit gefahren wird.

Der Nachweis kann entweder mit einem Protokoll der Zeiterfassung der Firma geführt werden, oder mit einem Fahrtenbuchähnlichen Aufzeichnung.

Als Werbungskosten kannst Du natürlich dann auch nur die wenigeren Fahrten absetzen. Was sonst?

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Kommentar von angest44
02.02.2013, 23:20

ich denke, damit sind all meine Fragen beantwortet.

Danke für die Ausführungen.

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