Dienstwagen, lohnt sich das?

3 Antworten

Zu den 0,3 % habe ich gefunden, dass diese bei wechselnder Einsatzstelle entfallen. https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/dienstwagen-in-der-entgeltabrechnung-2111-einsatzwechseltaetigkeit-ohne-erste-taetigkeitsstaette_idesk_PI10413_HI3458171.html#!

Dann blieben also nur die 1 % des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil zu versteuern.

Was für ein Wagen wäre das denn (Bruttolistenpreis)? Der unten genannte Abschlag vom Brutto-Grundgehalt von 860,- Euro erscheint mir doch sehr hoch. Entweder muß das ein sehr hochwertiges Auto sein (dann fallen die 1% auch sehr stark ins Gewicht) oder Du hast die Zahlen falsch verstanden.

Alleine schon wegen des Abschlages von 860,- Euro würde ich persönlich mir wohl eher selbst ein Auto kaufen. Hier nochmal was zu lesen mit einigen Rechenbeispielen:

https://www.motor-talk.de/forum/firmenwagen-lohnt-sich-ueberhaupt-nicht-t4867926.html

Eine Gehaltsminderung von 864,52 Euro vom Bruttogehalt ist schon eine ganze Menge. Wie ist man auf den Betrag gekommen?Dann kommt ja noch die Minderung des Nettoeinkommens durch die Abrechnung des Privatanteils.

Auf diese Regelung würde ich mich nicht einlasssen, denn mit den 864,52 weniger Gehalt wird die private Nutzung des Wagens aus meiner Sicht schon bezahlt.

Allerdings höre ich eine solche Regelung zum ersten Mal. Sonst geht es meist darum das die Arbeitnehmer 1/3, oder höchstens die Hälfte der Leasinggebühr selbst tragen müssen, was dann aber den zu versteuernden Anteil mindert.

Ich würde auf die Private Nutzung des Fahrzeugs verzichten udn lieber das volle Gehalt bekommen. Fahrtenbuch führen um nachzuweisen, dass wirklich nur betriebliche Fahrten durchgeführt wurden.

4.201,26 brutto sind 2.534,90 netto

3.336,74 brutto sind 2.108,73 netto

Von 424,17 Euro mtl. etwa 5.100,- Euro im Jahr, kann man sich eine Bahncard kaufen und tausende Kilometer fahren, oder mit drive now über 280 Stunden Auto fahren.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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der Stundenlohn beträgt ohne Auto 25€ + 2,70€ fahrgeld/Tag

mit Auto 22€ ohne das fahrgeld

und da ja der Weg von zu Hause zum Arbeitsplatz private Nutzung ist, fällt das mit der rein geschäftlichen Nutzung ja aus, oder? Zumindest habe ich das so auf verschiedenen Seiten gelesen.

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@Ichhaltso

irgendetwas stimmt an Deinen Zahlen nicht.Stundenlohn 22 Euro sind bei 173 Std (das ist der Stundenschnitt pro Monat über das Jahr gerechnet) 3.806,- Euro.

mit 25 Euro die Stunde 4.325,- + 30*2,70 Fahrgeld = 4.406,- Euro.

Für den Fall, dass Du eine andere Zahl an Stunden hast, gib uns mal bitte die Zahlen für dem Angebot, oder von der letzten Gehaltsabrechnung, damit man verlässlich rechnen kann.

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Ach ja die Arbeitszeit beträgt 151,67h/ Monat

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@Ichhaltso

Ok, aber dann sind die 2,70 euro Fahrgeld nicht pro Tag, sondern pro Stunde.

Und es stellt sich die FRage, sind die 2,70 Euro Fahrgeld dafür, dass man mit einem eigenen Wagen die Strecken fährt?

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ich habe einen Fehler in der Rechnung, Danke erstmal für den Hinweis.

einen alte Gehaltsabrechnung habe ich nicht, da ich die arbeit erst ab dem 1.11. beginne.

also wie gesagt

25€/h + 2,70€ Fahrgeld/ Arbeitstag

oder

22€, Firmenwagen und die 1% Regelung bei 151,67h Arbeitszeit pro Monat sind meine Möglichkeiten.

Das fahrgeld ist unabhängig davon ob Öffentliche oder privater pkw. Da ich letzteren nicht besitze, also öffentliche Verkehrsmittel.

was ich für ein Auto bekommen würde weiß ich leider erst am Montag, da habe ich einen Termin in der neuen Firma. Ich gehe aber davon aus, dass es ein Kleinwagen wird mit Listenpreis nicht mehr als 15000€

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@Ichhaltso

So, oder so, mit den 3 Euro pro Stunde weniger würde ich den Wagen nicht nehmen.

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Besteuerung Dienstwagen wärend Einarbeitungszeit

Hallo zusammen,

ich habe am 01.03.2011 bei einer neuen Firma angefangen. Für die ersten 3 Monate ging es in die Einarbeitung an einen anderen Ort. Hierfür habe ich einen Dienstwagen(teilweise Mietwagen) zu Verfügung gestellt bekommen.

Ich war dort im Hotel untergebracht. Der AG hat alles bezahlt, wie bei einer normalen Auswärtstätigkeit. Hotel habe ich über die Reisekosten abgerechnet und ich habe Tagesspesen und Verpflegungsmehraufwendungen bekommen. Also alles wie bei einer normalen Geschäftsreise.

Jetzt kommt aber das gaaanz komische. Ich durfte den Dienstwagen auch privat nutzen. Also wurde er mit 1% des Listenpreises versteuert. Ok, das kann ich noch nachvollziehen.

Weiter wurde Versteuert der Weg zwischen Hotel und meiner vorübergehenden Arbeitsstätte (ich wurde hier ja nur Eingearbeitet, zielverwendung ist ganz wo anders) mit 0,03% mal km und es wurde versteuert die wöchentlichen "Fam. Heimfahrten" von der Einarbeitung zu mir nach Hause mit 0,002% pro km.

Es wurde also der Dienstwagen so besteuert als wäre der Ort der Einarbeitung meine regelmäßige Arbeitsstätte, das Hotel meine Zweitwohnung und mein Zuhause meiner Erstwohnung.

Ich bin der Meinung das kann nicht sein, hier stimmt was nicht. Ich bin der Meinung die 3 Monate waren eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit und daher darf der Dienstwagen auch so nicht besteuert werden. Es muss ja eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit gewesen sein, sonst hätte ich ja auch keine Spesen usw bekommen...

Das Geld bekomme ich vom Finanzamt ja auch garnichtmehr zurück, da das Finanzamt das Hotel niemals als Zweitwohnung anerkennt und damit auch nicht die Familienheimfahrten.

Ich denke hier ist einiges Faul. Ich denke der Dienstwagen hätte nur mit einem Prozent besteuert werden dürfen, mehr nicht.

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Vielen Dank vorab für die Hilfe, ich hoffe, die Fragen sind nicht zu dämlich...

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