Dienstwagen 0,03% Regelung - tatsächlicher Ansatz

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4 Antworten

Dank dem Bundesfinanzhof kannst Du tatsächlich die Versteuerung nach der wirklichen Nutzung beanspruchen.

Erst einmal hat Dein Arbeitgeber das Wahlrecht. Er kann Dich weiterhin 0,03-% versteuern lassen oder stattdessen die tatsächlich durchgeführten Fahrten mit 0,002 % versteuern.

Die meisten AG bleiben bei 0,03% und der AN kann dann anl. seiner Einkommensteuer nachweisen, dass er nicht arbeitstäglich fuhr. Du solltest dafür einen sorgfältigen Nachweis über die tatsächlich unternommenen Fahrten zur Arbeit führen, ein komplettes Fahrtenbuch muss es nicht sein.

Du musst Deinem Finanzamt mit Gehaltsabrechnungen darlegen, in welcher Höhe der Arbeitgeber den Zuschlag nach der 0,03-%-Methode berechnet hat. Die brauchen das, um zu ermitteln, um welchen Betrag der zu versteuernde Bruttoarbeitslohn ggf. gemindert werden muss.

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Kommentar von analyst1000
06.05.2013, 20:30

Vielen Dank, hilft mir sehr weiter!! Ihr seid ja echt klasse!! Aus dem Sachverhalt ergibt sich noch eine andere Frage....

Ich habe für meinen Dienstwagen bei Anschaffung in 04/2012 5.600€ Eigenanteil zugezahlt, durch diese Zuzahlung erfolgte für 11,38 Monate (5.600 / 492€ Steuer = 11,38) keine 1%+0,03% Versteuerung. Werden jetzt die tatsächlichen Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (bei mir 2 Tage im Monat) angesetzt (ca. 5.600€ / 394 = 14,21 Monate) bestünde doch nachträglich eine längere Steuerfreiheit oder?!

Kann das überhaupt geltend gemacht werden, wie wird das beantragt?!

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du kannst auf die 0,002%-Regelung gehen, wenn du den Nachweis erbringen kannst. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, diese Regelung bei der Gehaltsabrechnung zu verwenden, du musst den Nachweis bei der Steuererklärung erbringen.

Ein Fahrtenbuch ist insofern ein weiterer Schritt, denn mit diesem könntest du auf Basis der tats. beruflich gefahrenen Kosten deinen Privatanteil versteuern. Es gilt hier zu überlegen, ob das von Vorteil ist oder wie der Nachweis alternativ erbracht werden kann.

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