Dienstreise mit anschließendem Privataufenthalt öffentlicher Dienst BRKG

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Für das Tagegeld wirst Du kaum einen belegmäßigen Nachweis haben, wohl aber für die Unterkunft, nämlich die Hotelrechnung (und die Kreditkartenabrechnung für die Umrechnung in Euro).

Für steuerliche Aspekte ist dieses Schreiben empfehlenswert, wenn die Reise 2013 stattfand: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/243_steuerliche-gemischte-Aufwendungen_Anlage.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Wenn der Arbeitgeber tatsächlich die Unterkunft und ein Tagegeld bezahlt, dann kannst Du steuerlich keine diesbezüglichen Kosten für die Dienstreise ansetzen. Für die nichterstatteten Flugkosten kann steuerlich nur der Dienstreiseanteil (28,6 %) als Werbungskosten angesetzt werden.

Mir ist nicht klar, welche Angaben Du im Internet gefunden hast. Da tauchen ja immer viele Vermutungen auf;-)

es steht mir aber das Übernachtungs- und Tagegeld für die vollen 14 Tage zu.

Dies würde aber dem § 13 Abs. 1 BRKG widersprechen. (Die zusätzliche Reisezeit ist nicht Deine Urlaubszeit, sondern die die durch die Dienstreise zusätzlich bedingt ist.) Ebenfalls, dass Du den Flug selber voll zahlen musst. Deine Dienststelle wird Dir sicherlich erschöpfend Auskunft und Hilfestellung geben können.

Fragen zur Steuererklärung: Pendlerpauschale und Fortbildungskosten?

Hallo,

Wie der Titel es erahnen lässt, habe ich nicht eine Frage, sondern zwei Fragen, fasse sie aber lieber zusammen, da es sich um eine Steuererklärung handelt.

Frage 1:

Das Thema Pendlerpauschale an sich ist klar und ich mache das seit Jahren so, dass ich die einfachen KM x 220 Tage angebe. Nur, wenn ich mir das so genau überlege, stimmt das nicht, denn ich habe auch Dienstreisen. Die Dienstreisen werden komplett über den AG abgehandelt und tangieren das FA nicht. Nur bei genauer Betrachtung habe ich ja keine Fahrt zur Arbeit, wenn ich auf Dienstreise bin, oder? Ist es daher falsch die 220 Tage anzugeben, d.h. sollte ich genau "zählen" und meine Angabe anpassen? Gäbe es da Problem, wenn das FA von den Dienstreisen indirekt erfahren würde?

Frage 2:

Ich habe letztes Jahr mit einem Fernstudium begonnen und da sind natürlich ein Haufen Kosten angefallen (Gebühren, Fahrtkosten, Übernachtungen). Gebühren und Hotel sind ja dank Rechnung gut nachweisbar. Problematisch sind da eher die Fahrtkosten zu Präsenzveranstaltungen. Ich habe das nun so gelöst, dass ich je Semester den Präsenzplan der Steuererklärung beilege und dann auf diesem vermerke an welchen Tagen ich teilgenommen habe. Entsprechend addiere ich dann die Anzahl der Fahrten. Würde das dem Finanzamt so reichen oder sollte ich doch lieber detaillierter ein Schreiben beilegen, dass die Fahrten genau beschreibt? Und darf ich bei den Fahrtkosten jeden Km abrechnen, oder nur einfache Strecke?

Ich frage deswegen, weil es doch eine erhebliche Summe ist (>3000km gefahren) und diese sich bei mir deutlich in der Steuerlast auswirkt. Daher fürchte ich, dass das FA genauer hinschaut und einfach so mal Fahrten ablehnt und ich dann wieder Stress mit Einspruch usw. habe. Im Zweifel also lieber mehr Details?

Und wie könnte man Fahrten zu Lehrgruppen nachweisen? Brauche ich da die Unterschrift der anderen Teilnehmer? Und die dann entsprechend meine für ihre Steuererklärung?

Vielen Dank

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