Dienstfahrten mit einem privat nutzbaren Dienst-PKW als Werbungskosten geltend machbar?

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Nein, natürlich nicht, denn das ist ja die Nutzung als Dienstwagen. für diese Fahrten wurde das Auto ja angeschafft.

Die 1 %-Regelung ist ja nur für die privat veranlaßten Fahrten. Als ausgleich für die gesparten kosten, weil man die privaten fahrten sonst mit einem eigenen Auto machen müßte.

Sind Fortbildungskosten als Werbungskosten nur bei bestehendem Arbeitsverhältnis absetzbar?

Ich habe bereits ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre und seither im Marketing gearbeitet. Zum 30.6.2017 habe ich mein bestehendes Arbeitsverhältnis beendet und im Nov 2017 ein Studium im Digitalen Marketing im Ausland begonnen. Die Studiengebühren habe ich in voller Höhe als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht. Jetzt sagt das Finanzamt, dass es keine Werbungskosten sind, weil ich in keinem aktiven Dienstverhältnis stehe. Es seien eher Sonderausgaben, die nur bis 6000€ geltend gemacht werden können. In anderen Foren habe ich leider keine Angaben zu dieser Einschränkung gefunden...

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Werbungskosten und Grundfreibetrag

Hallo zusammen,

ich stoße bei meiner Steuererklärung für 2014 gerade auf Folgendes: Ich hatte 2014 ein zu versteuerndes Einkommen von ca. 12.000 €(nicht selbständige Arbeit) Der Grundfreibetrag für 2014 beträgt 8.354 € und ich hatte Werbungskosten von ca. 6.000 €(hauptsächlich durch Masterstudium). Somit wird mein zu versteuerndes Einkommen auf 6.000 € gemindert und ich bin unter dem Grundfreibetrag. Wenn ich das richtig verstehe dann "verschenke" ich hier 2.354 € Werbungskosten da es eigentlich reichen würde in meinem Fall nur Werbungskosten in Höhe von 3.646 € anzugeben um das zu versteuernde Einkommen auf 8.354 € zu mindern oder ? Gibt es dann eine Möglichkeit Werbungskosten die 2014 angefallen sind erst 2015 geltend zu machen ? Ich würde mich über eine Antwort freuen. Danke und viele Grüße Pat

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Frage zu kilometerpauschale bei Selbstständigen

Hallo miteinander :) Ich bin Freiberufler und nutze mein Auto sowohl dienstlich als auch privat.

Momentan fahre ich einen verbrauchsarmen, günstig versicherten Opel Corsa, der mich pro km etwa 0,18 € kostet (darin ist Sprit, Versicherung, Steuern, Werkstattkosten, Service und Wertverlust usw. enthalten. Mein Wagen fährt somit sehr günstig, weitaus günstiger als der Betrag (0,30€) den man pro km beim Finanzamt geltend machen kann.

Nun ist es ja so dass man bei 10-50% gewerblich gefahrenen km ein Wahlrecht hat ob der Wagen als Privat- oder Betriebsvermögen gilt. Wird der Wagen mehr als 50% gewerblich genutzt, so wird er zwangsläufig als Betriebsvermögen gewertet.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Angenommen es steht kurz vor Jahresende knapp auf knapp was den gewerblich gefahrenen Anteil betrifft und stehe bspw. bei 51% gewerblich zu 49% privat, sollte ich dann versuchen diesen Anteil wieder unter 50% zu drücken z.B. in dem ich zu den Kunden mit öffentlichen Verkehrsmittel fahre und/oder eine private Reise mache?

Denn wenn ich das Steuersystem richtig verstehe, so arbeiten (bei meinem 18ct/km-Wagen) die 30ct, die ich pro km absetzen darf so lange für mich, so lange der Wagen als Privatvermögen gilt, da ich ja mehr absetzen darf, als er tatsächlich kostet. Und sobald der Wagen als Betriebsvermögen gilt arbeitet der 30ct-Satz gegen mich!

Ist meine Überlegung richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

Ich möchte das in einem Beispiel veranschaulichen:

Auto-Kosten pro Jahr 5800€, gefahrene km: 32000 km

Szenarion A: Ich fahre 15900 km (49,7%) betrieblich. Nun darf ich 15900 x 0,30€ = 4770€ von der Steuer absetzen.

Szenario B: Ich fahre 16100 km (50,3%) betrieblich. Nun gilt der Wagen als Betriebsvermögen, was zu Folge hat dass ich alle Kosten (5800€) abzüglich den privat gefahrenen km (15900 km x 0,3 = 4770 €), also 5800 minus 4770 = 1030€ absetzen darf.

Fazit: Wenn ich ausgegangen von Szenario B nur 200 km mehr privat fahre darf ich 3740€ mehr von der Steuer absetzen, da für mich die Wertung als Privatwagen großen Vorteil bringen würde.

Hab ich da einen Denkfehler oder ist das wirklich so? Für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar! :)

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Wie kann ich meine vorweggenommenen Werbungskosten nachträglich für meine erste Steuererklärung beantragen?

Ich habe im letzten Jahr (2016) mein Studium (Master) abgeschlossen und eine Stelle bekommen, mit der ich für 2016 eine Einkommenssteuererklärung abgeben muss. Jetzt habe ich erfahren, dass ich die letzten Jahre einen Verlustvortrag hätte beantragen können. Wie kann ich mein Studium in meiner ersten Steuererklärung geltend machen? Kann ich einfach den Betrag unter Werbungskosten angeben? Den Anteil für 2016 auf jeden Fall, aber die Jahre davor?

Folgenden Betrag habe ich bereits gefunden, beantwortet aber nicht meine Frage, wie es möglich seien soll: http://www.finanzfrage.net/frage/kann-ich-auch-nach-dem-studium-noch-einen-antrag-auf-vorweggenommene-werbungskosten-stellen

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welche Werbungskosten kann ein Bezieher von EU-Rente geltend machen?

Ich beziehe EU-Rente und bin zu 100% schwerbehindert, Merkmal aG. Dem Rat meiner Steuererklärungssoftware folgend habe ich die im Erklärungsjahr gefahrenen insgesamt gefahrenen Km angesetzt.

Das Finanzamt hat dies abgelehnt mit der Begründung, dass ein Rentner keine Werbungskosten geltend machen kann, weil diese die der Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen dienen. Davon sei bei einem Rentner nicht auszugehen.

Wann kann ich welche Werbungskosten geltend machen?

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