Die Vorbesitzerin unseres Hauses hat ein Wohnrecht, bezieht von uns eine Grundrente, jetzt ist sie Pflege- und Sozialfall, muss sie die NK weiter zahlen?

2 Antworten

Wenn sie ein Sozialfall ist und noch bei Euch wohnt, bezieht sie also Grundsicherung und somit werden auch die Nebenkosten bezahlt. 

Befindet sie sich im Pflegeheim, verursacht die Frau keinerlei Nebenkosten mehr.

Nix für ungut, aber solange sie auf das Wohnrecht nicht verzichtet hat (notariell und mit Grundbuchlöschung) fallen für die Wohnung Nebenkosten an, die schließlich irgendwer zahlen muss.

2
@Mikkey

Kein Problem. Die Frage wurde so ausführlich gestellt, dass ich den Hinweis darauf wohl übersehen habe ;-))

3

Die Nebenkosten muss Sie zahlen unabhängig davon, ob sie von Ihrem Wohnrecht Gebrauch macht. Die Anteilige Grundsteuer B und Müllabfuhr, Straßenreinigung fällt in jedem Fall an, auch teilweise für unbewohnte Wohnungen.

Unterhaltspflicht der Kinder gegenüber den Eltern

Im vorliegenden Fall ist die Mutter seit drei Jahren in einem Pflegeheim untergebracht. Bis dahin wohnte sie selbstständig in einer Mietwohnung. Die Kosten der Unterbringung und der Pflege übersteigen die Leistungen der Pflegeversicherung und die Renteneinkünfte der Mutter. Das lastenfreie Elternhaus (Zweifamilienhaus) wurde bereits vor über 15 Jahren den beiden Töchtern zu gleichen Teilen im Wege des vorgezogenen Erbes überschrieben, dabei jedoch ein lebenslanges Wohnrecht ins Grundbuch eingetragen. Vor 4 Jahren wurde der Eigentumsanteil der einen Schwester ausbezahlt, die ihrerseits ein Eigenheim gebaut hat. Die andere Schwester bewohnt mit ihrem minderjährigen Sohn und ihrem Ehemann das Haus allein. Die zweite Wohnung des Zweifamilienhauses steht seit inzwischen vier Jahren leer. Das Barvermögen der Mutter wird nicht mehr lange für die Kosten der Heimunterbringung ausreichen, so dass eine Unterhaltsverpflichtung seitens der Kinder absehbar ist. Die Frage ist nun, inwieweit das Wohnrecht der Mutter als eigener Vermögensvorteil (ist vielleicht der falsche Ausdruck?) für die Deckung der Kosten der Heimunterbringung herangezogen werden kann und ob ggf. die Tochter als Eigentümerin des Hauses verpflichtet gewesen wäre, die Wohnung des Hauses, die mit dem Wohnrecht belastet ist, zu vermieten, um die Einnahmen aus Miete für die Kosten der Heimunterbringung zu verwenden.

...zur Frage

Lebenslanges Wohnrecht

Wenn man ein Haus erbt, in dem eine Person das lebenslange Wohnrecht hat, wer ist dann für Instandhaltung und Pflege des Gebäudes und des Grundstücks zuständig und wer muß die Kosten hierfür tragen? Der / die Erbe / n oder die Person mit dem Wohnrecht?

...zur Frage

Welche Bank beleiht unser Haus trotz des Wohnrechts unseres 84 jährigen Untermieters im Hinterhaus?

Hallo.Wir haben das Haus des Onkels geerbt (220qm Haupthaus & 70qm Hinterhaus).Das Hinterhaus ist mit einem Wohnrecht belegt. Der Herr ist 84 und geht durch den Seiteneingang in seine Wohnung. Er betritt das Haupthaus zu keiner Zeit und hat nach Notarvertrag dafür auch keine Nutzungsrechte.

Ich schätze den Wert des gesamten Objektes auf etwa 150.000 Euro. Da wir nicht unerheblich demnächst Erbschaftssteuer zahlen müssen und wir einen Großteil der Renovierungen unseres 1. Hauses und jetzt in diesem geerbten Haus des Onkels auf Konsumkredite genommen haben, würden wir diese gerne auf dieses Haus aufnehmen. Wir dachten da an 100.000 €.

Ich habe jetzt bei mehreren Vermittlern angefragt und hatte dort auch eindeutige Skizzen sowie den Notarvertrag sowie das Grundbuch vorgelegt, es winken aber alle ab, mit dem Verweis, das auf Grund des Wohnrechtes keine Beleihung möglich ist.

Der Herr bewohnt allerdings noch nicht mal 1/4 des Wohnraumes und selbst im Versteigerungsfalle hätte der neue Besitzer mit dem Wohnrecht keine große Last. Man begegnet dem 84 jährigen Herrn wenn überhaupt im Innenhof wenn man in den Garten möchte. Das Haus kann doch deswegen nicht als Wertlos dargestellt werden.

Wer kann helfen?

Liebe Grüße

Jürgen

...zur Frage

Wird die Schenkungssteuer durch Wohnrecht oder Nießbrauch in gleicher Höhe reduziert?

Hallo.

Wenn man z.B. ein Haus+Grunstück geschenkt bekommt und gleichzeitig ein Wohnrecht oder ein Nießbrauch dem Schenker zusagen will, wird dann bei der Berechnung der Schenkungssteuer bei beiden Nutzungsrechten der gleiche Betrag von dem Wert des Hauses+Grundstückes abgezogen?

PS: Mir ist schon klar, dass man entweder Wohnrecht oder Nießbrauch vereinbaren kann.

Danke und Gruß

...zur Frage

Lebenslanges Wohnrecht in Einfamilienhaus - Wer übernimmt die Abrechnung der Nebenkosten mit Versorgern?

Der Lebensgefährte meiner Mutter hat per Testament ein lebenslanges Wohnrecht erhalten. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus in der Nähe von Stuttgart, welches er nun alleine bewohnt und mir von meinem Mutter vererbt wurde, ich nun also Eigentümerin bin. Die Zahlung der Nebenkosten/Aufwendungen für kleinere Reparaturen zum Erhalt des Hauses wurden auch im Testament festgehalten und sollen vom Lebensgefährten getragen werden.

Meine Frage wäre nun:Ich habe die Verträge und Lastschriften bei den Versorgern (Strom/Wasser/Müll/Kaminfeger) gekündigt, da alle auf meine Mutter abgeschlossen waren und auch noch von seinem Konto abgebucht wurden. Der Lebensgefährte sieht sich nun eher als Mieter und möchte, dass ich in Vorleistung gehe und dann im Nachgang mit ihm abrechne.

Kann er nicht direkt mit den Versorgern abrechen? Das wäre viel einfacher zu Handhaben, da alle Versorger vor Ort sind (ich wohne in Berlin). Sollte noch erwähnen, dass das Verhältnis zwischen dem Lebensgefährten etwas anstrengend ist.

Vielen Dank für Eure Hilfe und Antworten!

GrüßePalü

...zur Frage

Verhindert Wohnrecht einen Hausverkauf

Nach dem Tod meines Mannes haben mein Sohn und ich je eine Hälfte seines Hauses geerbt. Mein Sohn ist verheiratet, hat keine Kinder. Würde er vor mir sterben, erbt seine Frau ja 3/4 seines Hausanteils, ich 1/4. Kann durch ein ein eingetragenes Wohnrecht verhindert werden, dass ich das Haus verkaufen muß, um sie auszuzahlen. Wie kann ich das sonst verhindern?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?