Die Rechnung für unsere Badsanierung ist um 950 Euro höher als d. Kostenvoranschlag, muss ich alles bezahlen?

1 Antwort

Auto - Kleine Schramme - Schuldlage klar - Muss Anwalt des Klägers trotzdem bezahlt werden?

Folgender Fall

Beim Einparken ein Auto leicht angefahren - eine kleine Schramme ist entstanden.

Die Polizei wurde bemüht, hat die weitere Klärung jedoch uns überlassen.

Der Kläger hat sofort einen Kostenvoranschlag beim KFZ machen lassen,(ein Bagetellschaden, 600Euro) und einen Anwalt "aus seinem Bekanntenkreis" mit dem Fall beauftragt, so schrieb er mir auf Whatsapp und fragte auch dort wer der Halter ist und erwähnte auch das "sie grade ein Halteranfrage gemacht haben". Vorerst antwortete ich ihm nicht, da ich erst mit meiner Versicherung sprechen wollte.

Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Brief seines Anwalts der mich nach meiner Haftpflichtversicherung und meiner Versichertennummer fragte. Am nächsten Tag hatte ich einen Termin bei der Versicherung und..

Der Anwalt hatte sich bereits mit der Versicherung in Verbindung gesetzt und ihnen den Kostenvoranschlag sowie Rechnung für Anwaltskosten zukommen lassen und dort den Anspruch gemeldet.

Ich fragte ob ich wirklich für die Anwaltskosten aufkommen müsse da es keinen ersichtlichen Grund gab einen Anwalt einschalten zu müssen und sich die Kosten für einen kurzen Schrieb auf satte 150 Euro belaufen. Mein Versicherer meinte, ab dem Moment wo eine berechtigte Forderung an die Versicherung gestellt wurde muss diese Zahlen und die Anwaltskosten wären berechtigt da jeder das Recht auf einen Anwalt hätte.

Meine Frage ist:

Muss ich den Anwalt bezahlen auch wenn dieser nicht nötig wäre?

Auch vor dem Hintergrund das der Kläger mir schrieb dieser stamme aus seinem "Bekanntenkreis" und er hätte einfach keine Zeit sich persönlich darum zu kümmern.

Und wie müsste ich vorgehen um nicht für die unnötigen Anwaltskosten aufkommen zu müssen?

Selber einen Anwalt beschäftigen?

Ich freue mich über fachkundige Antworten

mit freundlichen Grüßen

B.U.

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Private Rentenversicherung ruhen lassen ?

Hallo,

Meine Frau hat bei der Provinzial eine Rentenversicherung, Tarif ARFW, Tarifwerk 2004A in Kombi mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Kosten monatlich: Rentenversicherung: 61,03 € Berufsunfähigkeitsversicherung: 37,47 €

Da sie z.Zt. kein Einkommen hat, ist das monatlich natürlich viel Geld. Deswegen würden wird die Rentenversicherung gerne Ruhen lassen, die Berufsunfähigkeitsversicherung weiterlaufen lassen.

Diese Frage stellte sich in 2010 schonmal für uns. Nach unserer damaligen Anfrage teilte uns die Provinzial folgende Möglichkeit mit:

Stundung der Beiträge gegen Zahlung von 5,1% Zinsen Nach Ablauf der Stundung rückwirkende Bezahlung sämtlicher Beiträge zuzüglich Zinsen – kommt für uns ja überhaupt nicht in Frage.

Und weiter

„Wenn Sie nichts bezahlen möchten, werden wir die Forderungen innerhalb des Vertrages verrechnen, d.h. Entnahme aus dem Vertragsguthaben, Erhöhung zukünftiger Beiträge und Beginnverlegung soweit dies zum Ausgleich erforderlich ist.“

Das hat ja schon etwas von einem erhobenen Zeigefinger – nach dem Motto: Mach das bloß nicht! Wir haben die Versicherung damals halt so weiterlaufen lassen.

Jetzt aber: Ist es nicht einfach möglich, die Versicherung ohne weitere Kosten ruhen zu lassen – quasi bis Rentenbeginn ohne weitere Einzahlungen/Kosten einfach liegen zu lassen - und die dann natürlich deutlich niedriger ausfallenden Zusatzrente mitzunehmen? Kündigen wollen wir nicht, da dies ja immer mit großen Nachteilen verbunden ist.

Sobald meine Frau wieder in Lohn und Arbeit ist, würden wir uns dann um eine Alternative kümmern.

Vielen Dank schon mal für die Antworten !

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Handwerkerrechnung bei Auftragsvergabe ohne Kostenvoranschlag

Liebes Forum,

ich würde mich über einen Rat oder eine Meinung zu einer Handwerkerrechnung freuen. In unserer Wohnanlage sind gesetzlich vorgeschriebene Wärmemengenzähler in die zentrale Warmwasserbereitung eingebaut worden.

Der Hausverwalter hat in der Annahme, daß es sich um eine "kleine Maßnahme" in der Größenordnung von EUR 500,- handelt, den Auftrag ohne Kostenvoranschlag an eine Handwerksfirma vergeben. Diese hat nun im Zuge der Arbeiten Teile der Heizungsanlage (Zulaufrohre etc.) erneuert, und uns eine Rechnung über EUR 5000,- präsentiert.

Auf die Frage hin, ob es nicht angemessen gewesen wäre, die Hausverwaltung oder die Hausgemeinschaft darüber zu informieren, daß voraussichtlich eine Rechnung über mehrere tausend Euro entstehen würde, hat der Handwerker sinngemäß geantwortet: "wenn niemand nach einem Kostenvoranschlag fragt, macht er auch keinen".

Daran, daß die berechneten Arbeiten durchgeführt wurden, gibt es keinen Zweifel. Allerdings war zum Zeitpunkt der Arbeiten bereits eine komplette Erneuerung der Heizungsanlage in der Diskussion, welche etwa EUR 10.000 kosten würde. Die Arbeiten an der alten Anlage für über 5.000 Euro waren demnach eine vollkommen sinnlose Investition.

Trägt Ihrer/Eurer Meinung nach der Handwerker oder die Verwaltung eine Mitschuld an dieser ärgerlichen Situation, und kann einer der beiden dafür belangt werden? Vielen Dank für alle Ratschläge!

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