Die Ausbildung meines Sohnes war August 2015 bis Juni 2018. Kindergeld wurde aber auch noch für Juli bezahlt.jetzt wird rückgefordert,mir viel es d?

4 Antworten

Du solltest mit Sicherheit mehr Nachweise schriftlich vorlegen als Du nennst.

Wenn im Juli 2018 kein Ausbildungsverhältnis mehr vorlag, musst Du für den Monat sicher auch nichts nachweisen. Wichtig für die Familienkasse ist der Termin, an dem das Ausbildungsverhältnis endete. Wenn das im Juni 2018 war, sollte für Juni 2018 noch der KG-Anspruch bestanden haben.

Soweit ich mich erinnere, musste ich für meinen Sohn den Übergabetermin des Abschlusszeugnisses nachweisen (und ich habe inzwischen auch nachgelesen: bis zu diesem Übergabetermin ist das Kind in Ausbildung, danach nicht mehr).

Das steht aber bestimmt auch in den vorherigen Briefen der Familienkasse, falls Du die noch hast.

Was jetzt genau passiert ist, ob wegen fehlender Mitwirkung das gesamte KG zurückgefordert werden kann und ob man dies noch abwenden kann, kann man so nicht beurteilen.

Evtl. könnte es reichen, eine Kopie des Abschlusszeugnisses zu schicken plus eine Bestätigung des Ausbildungsbetriebes über das Datum der Übergabe des Abschlusszeugnisses. Diese Bestätigung kannst Du vom Ausbildungsbetrieb anfordern.

Vielleicht bist Du aber auch schon in einem Stadium, wo Du anwaltliche Hilfe brauchst. Dafür könntest Du evtl. Beratungshilfe beantragen beim Amtsgericht.

Hallo,

sorry, irgendwie passt hier etwas nicht...... :-(

Woher kommen die 7000,- € + Säumniszuschlag ? Nur allein für die Überzahlung im Juli 2018, kann schon einmal nicht angehen !

Diesem l e t z t e n Schreiben muss zumindest ein Aufhebungs- und Rückforderungsbescheid ( § 70 Abs. 2 S. 1 EStG) vorausgegangen sein, ansonsten ist diese Forderung m.E. unberechtigt und auch Mahn bzw. Säumniszuschläge nicht rechtens. Habt ihr hier etwa versäumt zu reagieren ?

Wenn Kindergeld überzahlt wurde, sind gesetzl. Säumniszuschläge in Höhe von 12 % pro Jahr zulässig (§ 240 Abgabenordnung).

Ihr solltet nochmals umgehend mit der Kindergeldstelle Kontakt aufnehmen, den tatsächlichen Sachverhalt aufklären und versuchen zumindest die unumstrittene Rückforderung (Überzahlung Juli 18) zu begleichen, damit nicht weitere Säumniszuschläge anfallen.

Falls mündl. keine Einigung erreicht werden kann, Einspruch mit Nachweise (Ausbildungszeit in Kopie, nicht vergessen beizufügen) gegen den umstrittenen Bescheid einlegen, falls die Rechtsmittelfrist nicht schon abgelaufen ist.

Parallel dazu kann auch mit der Inkassostelle Kontakt aufgenommen werden, denn Säumniszuschläge *können* aus Billigkeiitsgründen erlassen werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit mit der Inkassostelle eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Letztlich könnt ihr euch auch beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen und einen RA vor Ort aufsuchen und alle vorhandenen Unterlagen mitnehmen. Es fallen für die Beratung lediglich ca, 15,-/20,- € an.

Schreib: Von xx.xx.xx bis xx.xx.xx war Sohn in Ausbildung, Nachweis: Kopie Ausbildungsvertrag + ggfs. Kopie der Berufsschulzeugnisse.

Ende der Ausbildung xx.xx.xxxx (juni 2018), Kopie des/der Abschlußzeugnisses anbei.

Und wenn du weitere Bescheide hast oder bekommst, wenn sie falsch sind, widersprechen. Nachweise werden nachgereicht.

Ich hoffe, das es noch nicht zu spät ist.

Das Kindergeld für einen Monat beträgt 7.000 Euro?

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