Devisenhandel und Kapitaleinsatz bei Spekulation

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4 Antworten

Für Devisenspekulationen benötigt man nicht viel Kapital. Man kann auch kleine Summen ganz schnell verlieren :-) Normalerweise erfolgen solche Geschäfte über Hebelprodukte, d.h. Differenzinstrumente.

Will man in die Daimler-Aktie investieren und steht diese bei einem Kurs von 50 EUR, dann muß man dafür 50 EUR je Aktie hinlegen. Kauft man also 1.000 Stück und steigt die Aktie um 2% auf 51 EUR, so würde man 1.000 EUR Gewinn machen. Kapitaleinsatz: 50.000 EUR, d.h. 2% Rendite (ohne Transaktionskosten, Spreads und Steuern).

Man kann jedoch auch ein Hebelprodukt kaufen, z.B. mit Basis 45 EUR. Dann zahlt man nur 5 EUR (die Differenz zum aktuellen Kurs von 50 EUR). Steigt Daimler auf 51 EUR, so steigt das Investment auf 6 EUR. Verkauft man, hat man auch hier einen Gewinn von 1.000 EUR, jedoch bei einem Kapitaleinsatz von 5.000 EUR. Rendite also nun 20% (ohne Transaktionskosten, Spreads und Steuern, Aufschläge, Finanzierungskosten).

Da man jedoch nicht durch intime Kenntnis der Basiswerte Geld verdient, sondern durch Nutzung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Gewinnen und Verlusten, muß man zur statistischen Mittelung eine recht große Anzahl von Trades durchführen. Also benötigt man genug Kapital, um ggf. eine Durststrecke zu überwinden.

Kleinanlegern fehlt es jedoch auch an Erfahrung und Disziplin, um Trading erfolgreich durchzuziehen. Daher: Hebelprodukte kann man einsetzen, um Marktchancen gehebelt mitzunehmen, sollte jedoch vom Forex-Trading und wirklichem Trading mit anderen Basiswerten über CFDs, SFDs, etc. lieber die Finger lassen.

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Das ist alles eine Frage der Proportionen.

Wie tief sollen die Taschen sein , also möglche zwischenzeitliche Verluste ?

Wenn ich 100.000 Euro hab und die riskieren will, und mich erst nach sagen wir mal 5 % Kursverlauf gegen mich ausstoppe, kann ich z.B. 20 Millionen "drehen". Allerdings muss dann der Markt eben auch 5 % damit ich 100 TEUR verdient habe usw....

Im konkreten Fall ( Hoeness ) ist mir noch so viel im dunkeln, da wag ich nicht spekulieren mit welchen Produkten , Volumen oder so er es gemacht hat, es könnte ja auch sein , dass das alles auch noch ne Ente ist.....

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bei der Art Spekulation, von der die Rede ist, benötigt man hohe Beträge oder einen hohen Hebel. Da geht es um Nachkommastellen. Und um schnelles Handeln. Und damit sich das lohnt, benötigt man einen hohen Betrag.

Man kann sicherlich als Kleinanleger mit Devisen spekulieren, nur ob dann die Rendite mit den Risiko und dem zeitlichen Einsatz korelliert? Ich denke nein.

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Ob Kleinanleger an Devisengeschäften wirklich Geld verdienen können wage ich zu bezweifeln, natürlich können Sie mit klugen Strategien auch Gewinne einfahren die bleiben aber immer relativ überschaubar.

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