Deutschland und das niedrige Zinsumfeld. Einsparungen marginal oder signifikant?

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1 Antwort

Jeder Anleger, ganz gleich wie groß sein Vermögen ist, verliert seit 1-2 Jahren Geld, wenn er vermeintlich risikolose Anlagen (Sparbuch, Tagesgeld) hält. Das können je nach Anlage bis zu 1,5% realer Verlust sein pro Jahr. Das Niedrigzinsumfeld dürfte uns noch einige Jahre lang erhalten bleiben, der Verlust summiert sich also noch.

Deshalb besteht Einigkeit unter Fachleuten, dass man künftig etwas mehr Risiko eingehen muss, um nicht "automatisch" zu verlieren, also z.B. auch einen Teil in Aktien(fonds) etc. halten sollte.

Für alle Staaten ist das niedrige Zinsniveau hoch willkommen, immerhin besitzt Deutschland ca. 2,2 Billionen Schulden (= 2.200 Millarden). Ob man darauf z.B. 4% Zinsen zahlt oder nur noch 2%, das macht pro Jahr (!) 44 Millarden weniger an Zinszahlungen aus, ist also sehr lohnend - deshalb sind Niedrigzinsen für überschuldete Staaten ja so beliebt.

Milliarden natürlich...

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Als weitere Ergänzung:

Den Bürger kostet die "kalte Enteignung" derzeit ca. 14,3 Milliarden Euro jährlich. (Berechnung der Deka-Bank, mitgeteilt durch Georg Fahrenschon, Sparkassenpräsident)

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