Deutsches Finanzamt will Steuern von Österreich zurück - muss ich für die Fehler des Finanzamts gerade stehen?

6 Antworten

Erstmals Danke für deine Antwort Impact.

Den Fehler den der Beamte in Deutschland gemacht hat, denke ich ist der, dass er zum Zeitpunkt zu dem ich in Österreich das Arbeiten anfing nicht überprüft hab, ob die Versteuerung in Österreich richtig ist. Ich habe die Bestätigung ja eingereicht und nachgefragt wie es mit der Versteuerung ist. Nachdem vonseiten des deutschen Finanzamts mir nichts gegenteiliges mitgeteilt wurde, ging ich davon aus, dass alles seine Richtigkeit hat. Eine schriftliche Bestätigung bekam ich aber vom deutschen Finanzamt nicht.

Wegen der Webseite luftlinie.org, wo steht hier der Disclaimer und die AGB´s wie es bei vertraulichen Seiten notwenig ist?

Das sagte ich dem Mitarbeiter des deutschen Finanzamts auch, dass sie es sich mit dem österreichischen Finanzamt ausmachen sollen, weil ich mich steuerrechtlich weder in Österreich noch in Deutschland vernünftig auskenne. Die Formulare des Finanzamts sind für mich leider schwer begreiflich.

Du bist ein schwieriger Fall - der Beamte in D kann doch nichts beurteilen, von dem er nichts weiss (Du hast doch nur mit Ö gesprochen). Woher soll dann etwas schriftliches kommen.

Reite ruhig auf der Sache mit der Webseite herum - wenn´s Spaß macht aber nichts bringt. Von mir aus kannst Du es ja selbst mit dem Millimeterpapier in einem alten Atlas versuchen.

Und - was hat nur der Beamte in D gesagt - etwas, das Dir nicht passt. Und wie mein Rat hierzu?

Das Ganze hat mit der angeblichen Schwierigkeit (die nicht zu sehen ist) der Formulare nichts zu tun. 

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Ich will mir auf keinem Fall den Aufwand machen und mir viele Behördengänge ersparen.

Ich kann verstehen, dass Du Dir den Aufwand nicht zutraust. Also meine Meinung:

Wie wäre es, wenn Du einen deutschen Steuerberater aufsuchst, der Erfahrungen mit beiden Grenzseiten hat? Er wird zumindest emotionale Vorverurteilungen gegenüber jedweder Amtsperson vermeiden und dennoch Deine Interessen verfolgen.

Dein Ziel ist die Vermeidung der Doppelbesteuerung und dafür sind im DBA Wege aufgezeichnet, die aber letztlich für den Steuerlaien auch beschwerlich sind (Stichwort: Formulare richtig ausfüllen). Daher suche professionelle Hilfe!

Ein PS zur Vorgehensweise in diesem Forum: Schreibe bitte nicht Antworten zu Deiner eigenen Frage, sondern einen Kommentar zu der betreffenden Antwort, sonst werden die (möglicherweise vorhandenen) Zusammenhänge auseinandergerissen und Deine "Antwort" wird unverständlich.

OK, noch was ich arbeitete 4 Jahre in Österreich für 2 Jahre hat das Finanzamt es  verschlafen, die Steuer von Österreich zurückzuverlangen. Sie können angeblich jetzt nur noch 2 Jahre geltend machen.
Der Finanzamtmitarbeiter hat demnach auch einen Fehler gemacht. Ich plane nun folgendes: Am Montag rufe ich beim Finanzamt an und sage ihm wenn er das Zurückverlangen der Steuer von Österreich nicht einstellt, so ziehe ich auch rechtliche Schritte nach. Erstens werde ich mit seinen Sachgebietsleiter reden und  zweitens werde ich seinen Amtsvorsteher einschalten, dass hier Fehler gemacht wurden und wenn dies nicht reicht dann beschwere ich mich an höchster Stelle. Sollte was dazwischenkommen, dann habe ich auch noch eine Rechtsschutzversicherung mit Steuer die auch noch greift.

In der Bestätigung vom Finanzamt steht außerdem noch oben "Im Sinne von Art. 15 Abs. 6 DBA-Deutschland (BGBI 2002/182) wird Herr "Huber" in Unternehmen als "beschränkt steuerpflichtig eingestuft, da sich Hr. Huber nicht in der 30km-Grenzzone "Luftlinie" befindet (Auskunft FA 08/2012).

Anscheinend bestand mit meiner Firma und dem Finanzamt Kontakt :-)

Einen Steuerberater zu finden welcher sich mit deutschen und österreichischen Steuerrecht auskennt versuchte ich vor 2 Jahren schonmal, das war aber nicht möglich.

Die Webseite luftlinie.org halte ich für dubios.

Schreibt mir bitte Eure Meinungen dazu. Danke

Du wirst damit scheitern, denn du fasst die Sache falsch an.

Auf Grund deiner Sachverhaltsdarstellung ist nicht klar geworden, wie der verfahrensrechtliche Verlauf war. 

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@EnnoWarMal

Wie würdest du deiner Meinung nach vorgehen EnnoWarMal? Ich bin für jeden Ratschlag dankbar

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So geht das - wie Du sagst - schonmal gar nicht.

Zuerst mal solltest Du ganz klar wissen, was Sache ist.

Erst dann kannst Du mit dem Bearbeiter im Finanzamt reden (persönlich - am bestem jemanden mitnehmen, der sich besser ausdrücken kann).

Das Zurückverlangen der Steuer - was soll das heissen - sowas hat hat hier noch nie jemand gehört.

Dabei kannst Du ja auch gleich (höflich) bitten, dass der Sachgebietsleiter zwecks Fachwissen dabei sein soll.

Wenn Du anfängst mit irgendwas zu drohen, dann hast Du schon verloren (wie man in den Wald hineinruft ...).

Das mit der Rechtsschutz kannst Du ohnehin vergessen.

Das mit den Kilometer solltest Du   v o r h e r   genau feststellen.

Ich habe Dir schon gesagt, dass Du das ja anderweitig machen kannst, wenn Dir luftlinie.org nicht passt - Du wirst sicher besseres finden (oder auch nicht).

Dass Du keinen entsprechenden Steuerberater gefunden hast erzählst Du im Finanzamt besser nicht - sonst lachen sie Dich insgeheim aus.

 

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