Deutsche Sprache / Deutsche Schrift?

4 Antworten

Falsche inhaltliche Voraussetzungen bzw. fehlende Kenntnisse:

Ein Einspruch ist schriftlich ...einzulegen. Dass Sütterlin eine Schrift ist, ist wohl unbestritten. Allein hieraus lässt sich die Frage schon beantworten.

In welcher Sprache der Einspruch eingelegt wird, ist nicht festgelegt. Festgelegt ist lediglich, dass aus dem Schriftstück hervorgeht, wer den Einspruch eingelegt hat. Das Wort "Einspruch"muss dabei auch nicht vorkommen.

Das alles hat mit Amtssprache nichts zu tun. Der "Amtssprache-Paragraph [Berichtigung durch mich]" besagt, dass das Finanzamt bei amtlichen Mitteilungen, Entscheidungen, Verwaltungsakten usw´. die deutsche Sprache verwenden muss.

Das hat nichts damit zu tun, in welcher Sprache oder welcher Schriftart der Bürger an das Finanzamt schreibt.

Klare Antwort also:

Der Inhalt kann in Sütterlin oder auch mit klingonischen Buchstaben geschrieben werden und der Inhalt muss nicht in Deutsch abgefasst sein - solange aus dem Schriftstück hervorgeht

  • dass es ein Einspruch sein soll
  • wer ihn einlegt.

Es ist auch nicht geregelt, dass der Einspruch auf Papier geschrieben werden muss. Man kann auch ein altes Unterhemd nehmen.

Das ist in der Tat zulässig und auch bereits in mehreren Fällen erfolgt.

Wie du richtig argumentierst ist das eine deutsche Schriftart. Öffentliche Stellen sind verpflichtet, auch diese Schriftstücke anzunehmen und zu bearbeiten, da keine Vorschriften bestehen, in welcher Schriftart es sein muss. Das Problem hat dann die Behörde, jemand zu finden, der es in die lateinische Schrift übersetzt.

Persönlich habe ich Sütterlin bewusst gelernt, um die handschriftlichen Aufzeichnungen aus dem Nachlass meiner verstorbenen Grosseltern und Eltern zu lesen.

Sütterlin-Kenntnisse sind übrigens z.B. auch an Stellen erforderlich, welche mit alten Dokumenten zu arbeiten haben, so etwa bei Grundbuchämtern und Banken wg. alter Grundbücher. In der Bank war ich deshalb auch bei derartigen Dokumente und Schriftstücken sehr gefragt.

Was sind meine Pflichten, wenn ich als Kleinunternehmer einen Auftrag berechnen möchte, der außerhalb des ursprünglich angemeldeten Arbeitsfelds liegt?

Hintergrund: Ich habe Anfang des Jahres den Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung ausgefüllt und ans Finanzamt geschickt. Hatte damit eine Steuernummer beantragt (keine UstId-Nr., da ich keine Rechnungen außerhalb Deutschlands schreiben muss) und meine Tätigkeit als Kleinunternehmer angemeldet. Bei den Feldern zur Tätigkeit habe ich Grafik-/Web-Designer angegeben. Dabei handelt es sich um einen Katalogberuf, daher musste ich kein Gewerbe anmelden. Ich berechne auf meinen Rechnungen auch keine Umsatzsteuer, da ich wie gesagt von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch mache.

Nun habe ich jedoch einen Auftrag in Aussicht, der in einem anderen Tätigkeitsfeld liegt (Photographie). Was bedeutet das für mich hinsichtlich Abrechnung & Verpflichtungen? Muss ich mich proaktiv beim Finanzamt melden und ihnen mitteilen, dass ich diese Tätigkeit außerhalb des ursprünglich angegebenen Spektrums übernehmen möchte? Müsste ich dafür nun doch ein Gewerbe anmelden? Oder kann ich diese Tätigkeit wie gehabt über meine bestehende Steuernummer abrechnen? Allgemeiner formuliert: Welche Auswirkungen auf meinen steuerrechtlichen Status hätte dieser Auftrag sonst?

Zusätzliche Infos: Ich arbeite hauptberuflich in einem Lohnarbeitsverhältnis, die freiberufliche Arbeit ist nur nebenberuflich und geringfügig (ich würde auch mit diesem potenziellen Auftrag weit unter der 17.500€ Grenze bleiben). Zur Zeit habe ich nebenher keine weiteren Aufträge, möchte mir diese Möglichkeit aber weiter offen halten.

Vielen Dank im Voraus!

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