Der Vorkaufsrechtnehmer will nicht ohne Zahlung von 10.000 Euro der Rangrücktrittserklärung für eine Grundschuld zustimmen. Was tun?

3 Antworten

Dem Mann wurde ein Recht eingeräumt. Ihr wollt nun, dass er zurücktritt und er nutzt es aus um Kasse zu machen.

Habt ihr mal geprüft, ob das Vorkaufsrecht noch gilt, weil es der Firma und nicht ihm persönlich eingeräumt wurde und die Firma Insolvent ist?

Ich halte seine Reaktion aber für verständlich in seiner Situation.

Also evtl. § 473 BGB (Unübertragbarkeit eines Vorkaufsrechtes - mit Ausnahmen) mal angucken.  Und lesen, was man dazu so googeln kann.

Interessanter Ansatz. 

Also sollte der Fragesteller die wortgenaue Eintragung im Grundbuch ermitteln und dann ggf. ein Anwaltsportal für ein paar Euro befragen. 

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@Brigi123

Bevor ich in einem Forum frage, sehe ich mir den Grundbucheintrag an.

Und wenn es um 10.000,- Euro geht, riskiere ich mal 200,- Euro für eine anwaltliche Beratung.

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@wfwbinder

Ja, das wäre wohl besser.

Ich persönlich würde trotzdem erstmal den Grundbucheintrag wortgenau ermitteln, dann für 30,-€ in einem Anwaltsforum nachfragen und wenn das nicht reicht, tatsächlich einen Anwalt konsultieren.

Aber Dein Tip war super!

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@wfwbinder

Bevor ich ....

Ja, Du;-) Annsche kam offenbar nicht auf diese Reihenfolge und wird es Dir hoffentlich danken:-)

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Annsche:

Ist das dingliche (grundbuchlich) gesicherte Vorkaufsrecht für nur einen Verkaufsfall bestellt worden, dann erlischt es in der Zwangsversteigerung ohne Wertersatz.

Für eine nachrangiges Grundpfandrecht wäre dieses vorranige Vorkaufsrecht also wertunschädlich.   

"Jetzt möchten wir renovieren"

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Was die haben wollen nennt sich im Volksmund Lästigkeitsprämie.

Lass mal den Google laufen.

Ich denke, da wird ihnen der Schnabel sauber bleiben.

Wieviel kann man für Stammkunden verlangen?

Hallo,

wir haben in unserer Firma Aufträge bzw. Kunden die wir seit vielen Jahren an eine externe Firma weitergeben. Wir schlagen hier einfach etwas Provision drauf für die Vermittlung.

Jetzt möchten wir diese Kunden ganz abgeben - am besten an die Firma die seit Jahren diese Aufträge von uns bekommt. Es handelt sich um die Erstellung von Elektro-Plänen. Mehr als die Hälfte sind große Kunden die wir schon sehr viele Jahre kennen. Materialkosten (oder auch sonstige Kosten) fallen praktisch keine an. Es sind auch sehr sichere Kunden, da diese Dienstleistung nur wenige anbieten. Die Kunden wissen zum Teil auch, dass wir eine andere Firma damit beauftragen und waren immer damit zufrieden. Also es ist damit zu rechnen, dass die Kunden auch noch die nächsten 10 Jahre uns bzw. dann der anderen Firma treu bleiben. Und die Branche ist auch krisensicher.

Die Firma die die Kunden bekommt, kann hier natürlich zukünftig noch besser planen. Aber wir könnten die Kunden auch an jemand anderes verkaufen, dann hätten sie sicher einen größeren Verlust.

Wie könnte man den Wert dieser Kunden berechnen?

Ich habe auf verschiedenen Seiten gelesen, dass man die Gewinne (vor Steuer ..) der letzten 3 Jahre nimmt und davon ausgehend den zu erwartenden Gewinn (Provision die uns entgeht) der nächsten 3 Jahre (manche schreiben sogar 5 Jahre) berechnet. Und dies als Verkaufswert nimmt.

Und was würdet ihr dann mit neuen Anfragen machen? Es kommen in letzter Zeit immer wieder neue Anfragen rein, die wir selber nicht machen können. Auch die würde diese externe Firma von uns bekommen. Auf Provisionsbasis? Oder wir machen offiziell Werbung dafür, dass zukünftig diese Diensleistung von der Firma XY durchgeführt wird?

Wir möchten in Zukunft so wenig wie möglich damit zu tun haben, da wir genug Arbeit haben. Aber verschenken wollen wir diese Aufträge natürlich auch nicht.

Es handelt sich also hier nicht um den Verkauf einer Firma, sondern nur eines Bereiches.

Ich sage schon mal Danke für hilfreiche Tipps.


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