der vermieter lässt die heizung nachts auf 6 grad absenken. das ist gerade mal genug, damit die Fußbodenheizung nicht einfriert, aber bei deutlichen minustemp?

2 Antworten

Eine derartige Temparaturabsenkung - auch über Nacht ist keinesfalls zulässig - zudem auch ökonomischer Schwachsinn, denn dagegen muss ja dann früh morgens kostenträchtig erst einmal wieder angeheizt werden.

https://www.mieterbund.de/index.php?id=442

Während der Heizperiode, in der Regel vom 1. Oktober bis 30. April, muss der Vermieter die zentrale Heizungsanlage so einstellen, dass eine Mindesttemperatur in der Wohnung zwischen 20 und 22 Grad Celsius erreicht werden kann, teilte der Deutsche Mieterbundes (DMB) mit.

Allerdings muss der Vermieter nicht „rund um die Uhr“ diese Mindesttemperaturen garantieren. Nachts, also zwischen 23.00 bzw. 24.00 und 6.00 Uhr, reichen nach der Nachtabsenkung auch 18 Grad Celsius aus.

https://www.anwalt-suchservice.de/rechtstipps/wann_und_wie_muss_der_vermieter_heizen_24040.html

Praxistipp

Zwar dürfen Vermieter die Leistung der Heizung nachts reduzieren, verpflichtet sind sie dazu aber nicht. Eine Nachtabsenkung in der Zeit von 23 bis 6 Uhr ist erlaubt. Die Wohnung muss jedoch auch in dieser Zeitspanne noch auf mindestens 18 Grad Celsius aufzuheizen sein. Kommt es zum Streit um das Thema Heizen oder stellt sich die Frage, wie hoch eine Mietminderung sein darf, kann ein Fachanwalt für Mietrecht wertvolle Ratschläge geben.

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