Der 500€-Schein wird Ende 2018 nicht mehr ausgeben. Was soll das bringen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auch wenn das wie eine Verschwörungstheorie klingt behaupte ich, daß es der EZB in erster Linie darum geht, ihre Negativzinspolitik ungestört fortsetzen zu können.

Wie man hört soll es Banken geben die ihr Geld -teilweise natürlich nur- lieber in bar in den Tresor legen als zu Negativzinsen zur EZB zu schicken.

Das klappt natürlich besonders gut bei großen Stückelungen.

Das zweite Ziel ist, nach Muster eines totalitären Einheitsstaates die völlige Kontrolle über die Finanztransaktionen des Bürgers zu bekommen. Das geht am besten wenn man den Bürger zu bargeldloser Zahlung zwingt.

Die Abschaffung des 500ers ist der erste Schritt zur völligen Abschaffung des Bargelds.

Bargeld lässt sich nicht abschaffen.

Vielleicht kann man eines Tages das offizielle Bargeld aus dem verkehr nehmen, aber was glaubst du, wie rasch sich da Alternativwährungen bilden werden. Gibt es ja vereinzelt heute schon.

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Wenn ich so was lese, frage ich mich immer, ob alle anderen blöde sind oder vielleicht doch die Deutschen.

Ich zahle höchstens beim Bäcker und beim Metzger mal was in bar und fühle mich mit vier Karten unüberwachbar. Die Bank hat so wenig Zugriff auf die Umsätze der Visakarte wie die Masterkarte auf die Bankumsätze.

Ich denke, wer seine Butter um nicht überwacht werden zu können, auch in Zukunft in bar zahlen will, sollte erst mal überlegen, was er googelt und auf welchen Seiten im Internet er sich bewegt.

Zahlungsdienstleister haben ein schlüssiges und rentables Geschäftsmodell. Das ist so ähnlich wie bei der Bank, beim Anlageberater oder in jedem Geschäft. Im Gegensatz zu kostenlosen Seiten im www haben es die nicht nötig, Kundendaten an Dritte zu verkaufen und wenn sie es machen, kommen zehn andere, die es nicht machen.

Ich verstehe die Diskussion um Bargeld - das viel kostet aber nichts bringt - so wenig wie die vor zig Jahren um eine Volkszählung, gegen die du sicher auch auf die Straße gegangen bist. Weisst du noch warum???

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@Rat2010

Zählen laß ich mich, aber nicht überwachen.

Und klar: Alle anderen sind blöd.

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@Rat2010

"Ich zahle höchstens beim Bäcker und beim Metzger mal was in bar ". Ich kaufe eher ältere Autos,meist bei Privatverkäufern und zahle diese grundsätzlich bar. Und so geht es auch manch anderem bei diversen Kaufgeschäften.

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@lohepudel

Schön, dass du das machst. Ich finde es nicht gut, weil für die extrem wenigen Gelegenheiten, die kein Verbrecher hat, mal eine größere Summe in bar zu zahlen, ein System am Laufen gehalten wird, das zu extremen Ungerechtigkeiten führt. Wie viel logischer wäre es, das Geld in Echtzeit zu überweisen (geht auch vom Handy).

Frage doch einfach mal einen Angestellten, wie er an viel Bargeld z. B. für den Kauf eines Gebrauchtwagens kommt. Er muss es bei der Bank anmelden und kann es dann abheben. Natürlich versteuert und sozialversichert. Er hat ja kein anderes Einkommen.

Stelle die gleiche Frage einen Handwerker oder Händler aller Art. Natürlich auch Schwarzarbeiter, Drogendealer, Räuber, Diebe und alle, die ihr Geld auf assoziale Weise erwerben. Die haben nur das Problem, wie sie das Bargeld ausgeben können oder aufs Konto bekommen.

Für 5 % der Bevölkerung wird ein System aufrechterhalten, das 95 % der Bevölkerung schadet.

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Danke für den Stern!

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Damit wird nichts verhindert, aber erschwert.

Ich war gerade bei einem Symposion zum Thema Geldwäsche (die vom Zoll hatten aber keine neuen Tips).

Wenn ich bisher ein Bargeldgeschäft machen wollte, waren 1 Mio. 2000 Scheine a 500,- Euro. In Zukunft sind es dann 5000 Scheine a 200 Euro.

Also mehr Aufwand beim zählen und mehr Volumen.

Woher ich das weiß:
Recherche

Dann muss man halt mit Kleingeld bezahlen.

... oder mit Bonbons - wie in Italien in der 60er Jahren, als das Kleingeld knapp war.

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@correct

Tja, das kannst du nicht mehr kennen, darum erzähle ich es dir gern:

Wenn wir im Intershop eingekauft haben, gab es kleine Stückchen Schokolade als Wechselgeld zurück.

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@correct

Ich interpretiere das so, dass ich dir nichts Neues berichtet habe...

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