Depotwechsel zur Deutschen Bank lohnenswert?

3 Antworten

Einer meiner besten Freunde ist seit Jahrzehnten Kunde der Deutschen Bank und hat dort gleich 2 Wertpapierdepots. Das eine managt er selber, für das andere läßt er sich von der DB beraten. Nach seiner Erfahrung ist die Rendite im langjährigen Durchschnitt in etwa gleich. Wieso er dann bei einer so teuren Bank ist, kann ich mir eigentlich nur dadurch erklären, dass er beruflich so eingespannt ist, dass er für Sevice zahlen muß. Meinereiner sucht sich die Anlagen selber aus. Ich habe bei mehreren Direktbanken Depots und zahle nirgendwo Depotgebühren und vermeide Ausgabeaufschläge wie der Teufel das Weihwasser.

Wenn Du ohnehin Fonds selbst aussuchst, dann kannst Du auch ein Depot bei einer Depotbank wie FFB eröffnen und dort komplett kostenfrei agieren.

Warum willst Du ETF ins Depot aufnehmen, wenn Du doch gute Fonds findest und diese sogar kostengünstiger als ETFs kaufen kannst? ETFs fordern ein aktiveres Portfoliomanagement als Fonds. Irgendwie solltest Du so langsam mal benennen, was Dir eigentlich wichtig ist und warum.

Beratung zu ETFs? Welche Art von Beratung? Welche ETFs "gut" sind? Das ist Unsinn. Hast Du eine Portfolioallokation definiert? Welche Instrumente hast Du für welche Segmente vorgesehen? Laufen diese nicht gut, weil Du schlechte Fonds ausgewählt hast, oder warum willst Du nun ETFs haben?

Warum solltest Du zur Deutschen Bank wechseln? Ich sehe keinen Grund dafür. Miese Beratung bei wenig Vermögen und zudem noch Gebühren zahlen? Schon mal an die ING Diba gedacht?

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