„den Wohngeldzahlungen gleichgestellte" Zahlungen bei Neubau

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1 Antwort

Richtigerweise spricht man von "Hausgeld" um die Verwechselung mit der staatlichen Transferleistung "Wohngeld" auszuschließen.

Das Hausgeld deckt die Ausgaben der Eigentümergemeinschaft (WEG) und soll auch eine Instandhaltungspauschale beinhalten, um zukünftige Reparaturen abzudecken.

Die Fälligkeit der Hausgeldzahlung ist von WEG zu WEG unterschiedlich geregelt. Eine Abrechnung der kalten Betzriebskosten erfolgt in der Regel nach Miteigentumsanteilen (MEA)und die der warmen Betriebskosten entweder 50/50 nach MEA und Verbrauch oder was aus Eigentümersicht günstiger ist zu 70% nach Verbrauch und 30% nach MEA.

Je nach Größe der WEG und gerade bei Neubauvorhaben sollte der Bauträger die Betriebskosten von leerstehenden Wohnungen tragen und nicht die erst noch in Werdung bestehende WEG. Das ist aber regional zum Teil unterschiedlich und immer eine Sache der Verhandlung mit dem Verkäufer.

Bei einem Renditeobjekt und nicht als Selbstbewohner einer Eigentumsregelung erscheint mir die von dir geschilderte Vorgehensweise zwar ein bisschen teuer für Dich, aber steuerlich natürlich ganz nett.

Solltest Du selbst einziehen, würde ich das mit dem Verkäufer freundlich anders klären.

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