Demographischer Wandel - wieso gelten Immobilien trotzdem als attraktive Geldanlage?

4 Antworten

Eine Investition in eine Immobilie sehe ich als gute zusätzliche Altersvorsorge. Es ist eine interessante Anlage egal, ob Du eine Immobilie zur Eihennutzung oder als Kapitalanlage - also zur Vermietung - kaufen möchtest. Wichtig ist, dass die Lage in Bezug auf den Wirtschaftsstandort und Infrastruktur gut ist. Bedenke auch, dass es zwei Typen von Menschen gibt. Die einen sind Käufertypen, sie streben nach Eigentum als Sicherheit, Anlage oder Vorsorge. Die anderen wird es auch immer geben, den typischen Mieter. Auch aufgrund der derzeitigen Finanzkrise ist es für viele Menschen einfach schwieriger geworden eine Finanzierung zu bekommen und somit Eigentum zu erwerben. Ich sehen den Vorteil der eigengenutzte Immobilie darin, dass man im Alter keine Miete mehr zahlen muss. Allein die stetig steigenden Neben- und Energiekosten werden uns künftig noch mehr beschäftigen, dann ist es sicher hilfreich keine Grundmiete mehr zahlen zu müssen. Und man bedenke, dass diese Miete wiederum jemandem zu Gute kommt, der sein Kapital in Immobilien angelegt hat. Das Geld kannst Du auch selbst für dich nutzen. Der Vorteil einer Kapitalanlage in eine vermietete Immobilie geht eigentlich schon aus der vorherigen Beschreibung hervor. Aber bedenke, hier ist die Lage besonders wichtig. Aber es müssen keine Standorte wie München, Hamburg oder Berlin sein, denn hier sind die Einstiegspreise meist irrational hoch.

Im europäischen Vergleich ist der Anteil an Immobilieneigentümern in Deutschland noch recht gering.

Fazit: Einen Immobilienkauf kann ich nur befürworten, es ist grundsätzlich eine gute Anlage!

Immobilien sind nicht nur in Deutschland und unabhängig vom künftigen Bedarf eine attraktive Geldanlage weil die meisten Immobilien beim Übergang in den Ruhestand von ihren Besitzern abbezahlt sind und somit ein wichtiges Standbein der Alterssicherung darstellen. Eine gravierende Auswirkung des demografischen Wandels auf Immobilien ist wegen eines künftigen Überangebotes der Preisverfall von vielen aber nicht allen Immobilien, ändert aber nichts an der o.g. Situation.

Gewohnt werden muss immer - daher sind Immobilienanlagen eine gute Idee. Aber: Viele Immo-Besitzer haben in der Vergangenheit noch nicht mal mit der Inflation mitgehalten. Weil: Es zählt nur Lage, Lage und Lage!
Persönlich würde ich mir NIE EINE(!) ETW kaufen, denn ich habe keine Lust, mich mit den anderen Eigentümer rumzustreiten, wenn sie auf einmal die Balkone lila streichen wollen oder sowas. Ausserdem ist mir da die Gefahr eines Mietausfalls zu hoch. Heisst: Entweder aus Streuungsgründen gleich 100 Wohnungen kaufen oder, wenn dafür das Geld nicht reicht, das jemandem überlassen, der das besser kann als ich.
Also habe ich in Beteiligungen investiert, die in der Verganganheit bewiesen haben, dass sie das können. 2-5% Mietrendite spare ich mir, die hole ich mir lieber anders.
Empfehlung daher: Immobilien ja, aber nicht selber - es sei denn, Du kaufst zu einem absolut lächerlichen Preis ein und hast allein damit eine Mietrendite bei roundabout 10%.
Eigenheim kommt für mich auch nur in Frage, wenn ich ein gutes Bestandsobjekt zum günstigen Preis kaufen kann, neu bauen würde ich heute erstmal nicht, da es im von mir präferierten Speckgürtel Hamburgs viel günstiger Häuser bis zu 10 Jahre gibt.

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Hallo, ich befasse mich gerade mit Genotec, weil ich das Konzept sehr sehr verlockend finde. Vor allem die Tatsache, das kein Darlehen entsteht, mit drohender Vorfälligkeitsentschädigung klingt interessant. Folgendes macht mich stutzig : 2009 hatte Genotec über 4000 Mitglieder, aber nur 86 realisierte Objekte. Die 4000 Mitglieder hatten 50 Mio Kapital gezeichnet, also ca. 10 TEUR pro Mitglied. Also geht es im Durchschnitt um Immobilien um 100TEUR. Dafür gibt es in unserer Gegend eine Doppelgarage, oder eine sehr schlichte Wohnung. Maximalgrenze sind 40TEUR Zeichnung bzw. 400 TEUR Zuteilung. Der zweite gravierende Punkt ist die Aussage, ohne Fremdkapital zu finanzieren. Wenn man die Mitgliegeranzahl und die daraus resultierende Zuteilung über die Jahre berechnet, ergibt sich m.E. ein gravierender Liquiditätsenpaß. Das könnte bedeuten daß die Zuteilung dann nicht nach den versprochenen 39 Monaten erfolgt, oder die Einlage bei einer Insolvenz wg. fehlender Liquidität futsch wäre. Bei einer Zuteilungssumme von 10 :1 zur Zeichnungssummer und Einnahmen von 5% Mietzins aus den realisierten Objekten kann die Kapitaldecke m. E. nicht reichen um einen derartigen Mitgliederzulauf zu verkraften. Oder sehe ich das falsch? Wer hat bereits erfolgreich mit Genotec einen Neubau realisiert und ist bereit, seine Erfahrungen zu schildern. Vielleicht unterliege ich einem Denkfehler. Danke.

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