Demographischer Wandel - wieso gelten Immobilien trotzdem als attraktive Geldanlage?

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10 Antworten

Eine Investition in eine Immobilie sehe ich als gute zusätzliche Altersvorsorge. Es ist eine interessante Anlage egal, ob Du eine Immobilie zur Eihennutzung oder als Kapitalanlage - also zur Vermietung - kaufen möchtest. Wichtig ist, dass die Lage in Bezug auf den Wirtschaftsstandort und Infrastruktur gut ist. Bedenke auch, dass es zwei Typen von Menschen gibt. Die einen sind Käufertypen, sie streben nach Eigentum als Sicherheit, Anlage oder Vorsorge. Die anderen wird es auch immer geben, den typischen Mieter. Auch aufgrund der derzeitigen Finanzkrise ist es für viele Menschen einfach schwieriger geworden eine Finanzierung zu bekommen und somit Eigentum zu erwerben. Ich sehen den Vorteil der eigengenutzte Immobilie darin, dass man im Alter keine Miete mehr zahlen muss. Allein die stetig steigenden Neben- und Energiekosten werden uns künftig noch mehr beschäftigen, dann ist es sicher hilfreich keine Grundmiete mehr zahlen zu müssen. Und man bedenke, dass diese Miete wiederum jemandem zu Gute kommt, der sein Kapital in Immobilien angelegt hat. Das Geld kannst Du auch selbst für dich nutzen. Der Vorteil einer Kapitalanlage in eine vermietete Immobilie geht eigentlich schon aus der vorherigen Beschreibung hervor. Aber bedenke, hier ist die Lage besonders wichtig. Aber es müssen keine Standorte wie München, Hamburg oder Berlin sein, denn hier sind die Einstiegspreise meist irrational hoch.

Im europäischen Vergleich ist der Anteil an Immobilieneigentümern in Deutschland noch recht gering.

Fazit: Einen Immobilienkauf kann ich nur befürworten, es ist grundsätzlich eine gute Anlage!

Mit dieser Frage habe ich mich auch beschäftigt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es eine kleine bezahlbare ETW in einer Toplage sein soll. Ich habe mich für eine Stadt mit hohem Wohnwert und gutem kulturellen Angebot entschieden. Klein, damit die Nebenkosten gering sind und bei einer Vermietung die Miete bezahlbar bleibt. Ein EFH kommt für mich nicht in Frage, weil ich alle anfallenden Kosten selber tragen müßte.

Gewohnt werden muss immer - daher sind Immobilienanlagen eine gute Idee. Aber: Viele Immo-Besitzer haben in der Vergangenheit noch nicht mal mit der Inflation mitgehalten. Weil: Es zählt nur Lage, Lage und Lage!
Persönlich würde ich mir NIE EINE(!) ETW kaufen, denn ich habe keine Lust, mich mit den anderen Eigentümer rumzustreiten, wenn sie auf einmal die Balkone lila streichen wollen oder sowas. Ausserdem ist mir da die Gefahr eines Mietausfalls zu hoch. Heisst: Entweder aus Streuungsgründen gleich 100 Wohnungen kaufen oder, wenn dafür das Geld nicht reicht, das jemandem überlassen, der das besser kann als ich.
Also habe ich in Beteiligungen investiert, die in der Verganganheit bewiesen haben, dass sie das können. 2-5% Mietrendite spare ich mir, die hole ich mir lieber anders.
Empfehlung daher: Immobilien ja, aber nicht selber - es sei denn, Du kaufst zu einem absolut lächerlichen Preis ein und hast allein damit eine Mietrendite bei roundabout 10%.
Eigenheim kommt für mich auch nur in Frage, wenn ich ein gutes Bestandsobjekt zum günstigen Preis kaufen kann, neu bauen würde ich heute erstmal nicht, da es im von mir präferierten Speckgürtel Hamburgs viel günstiger Häuser bis zu 10 Jahre gibt.

Immobilien sind nicht nur in Deutschland und unabhängig vom künftigen Bedarf eine attraktive Geldanlage weil die meisten Immobilien beim Übergang in den Ruhestand von ihren Besitzern abbezahlt sind und somit ein wichtiges Standbein der Alterssicherung darstellen. Eine gravierende Auswirkung des demografischen Wandels auf Immobilien ist wegen eines künftigen Überangebotes der Preisverfall von vielen aber nicht allen Immobilien, ändert aber nichts an der o.g. Situation.

Der Wert einer Immobilie hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber Angebot und Nachfrage sind entscheidend.

Theoretisch kann man ableiten, dass irgendwann es nur noch wenige junge Familien geben könnte, die Wohnungseigentum erwerben möchten. Das kann aber nur eine Komponente eines komplexen Marktgeschehens sein.

Wichtiger ist eigentlich, dass Grund und Boden sich nicht beliebig vermehren können, und auch der Landverbrauch in Deutschland irgendwann an sein natürliches Ende kommen wird.

Wenn Grundstücke knapp werden, hat das eine preissteigernde Komponente.

Fazit: Der Immobilienmarkt ist zu komplex, dass der demographische Wandel nur einen geringe Variable für die Nachfrage bedeutet.

Unser Land hat sich immer gewandelt. Die Investition in Immobilien hat sich immer ausgezahlt. Wie überall liegt im Einkauf der Gewinn, also sorgfältig aussuchen. Wenn Sie die Bibel für relevant halten, investieren Sie in "Land und Vieh". Wenn Sie den demographischen Umbruch nutzen wollen, müssen Sie in Seniorenimmobilien investieren. Es gibt immer mehr Senioren, die besondere Wohnformen und Pflege nachfragen.

Du hast natürlich Recht und sicherlich sind Immobilien nicht immer eine gute Wertanlage. Hier wird genauso wie in Bezug auf allen anderen Anlageformen gerne viel Lobbyarbeit gemacht.

Allerdings kann eine Immobilie eine gute Anlageform sein. Zunächst werden viele Wohnungen nach 50-70 Jahren abgerissen.

Gleichzeitig steigt der Bedarf nach immer größeren Wohnungen. So waren die QM je Person vor 20,30 Jahren noch deutlich niedriger.

Seid Jahren gibt es zudem die Tendenz, zurück in die Stadt. Damit wird in Stadtgebieten der Wohnraum knapp. Nun, das kann natürlich auch wieder umschlagen.

Für dich selbst zahlst du ein Leben lang keine Miete oder erhälst ein Leben lang Miete.

Wie gesagt, kann durchaus sehr gut sein, ist es in vielen Fällen auch, aber längst nicht immer.

denkfehler? ist es denn einer?

es ist ja nicht so, dass in allen regionen die bevölkerung abnimmt. es gibt regionen, die dennoch wachsen werden. ballungsräume wie münchen, stuttgart oder auch köln haben gute aussichten. dort erwartet man einen mangel an wohnungen und damit steigende preise bei immos und mieten.

unabhängig davon sind immobilien eine gute anlage für jemanden, der regelmässige einnahmen erwartet (miete) oder ein eigenheim will, um sich miete zu sparen. der wertverfall einer immo ist relativ niedrig.

in zukunft muss man - sofern man an der immobilie an sich bei verkauf verdienen will - auf die region schauen. wirklich wichtig wird immer mehr lage, lage, lage!!!

nach meiner Auffassung ist eine Immobilie als Teil der Altersvorsorge ein gute Entscheidung, insbesondere wenn keine Immobilienerbschaft zu erwarten ist. Bei einer Eigentumswohnung beschränken sich die Erhaltungsleistungen auf ein Minimum, weil die Verwaltergesellschaft die Aufgaben übernimmt. Die Miete (Hausgeld) fliesst sozusagen in die eigene Tasche. Bei derzeit eher stagnierenden Immobilienpreisen, breitem Angebot und vergleichsweise wenig Nachfrage, lässt sich mit ein bischen Eigenkapital (mind. 20 % der Herstellungs-/Erwerbskosten) eine Eigentumswohnung oder ein Haus aus dem Bestand kaufen. Wer keine Nachkommen/Erben hat, kann im Alter auf Rentenbasis verkaufen. Wer in betreutes Wohnen wechseln will, hat mit einer (bezahlten) Immobilie das entsprechende Kapital.

ein haus wird ja später als geldwertervorteil gerechnet. wenn du rente beziehst hast du bei einem abtragsfreien haus moantlich mehr geld zur verfügung. wer möchte nicht mit der familie im eigenem und abtragsfreien haus wohnen.

das haus kann man später auch weiterverkaufen und den erlös als vermögensverzehr aufbrauchen.

also eine bank zahlt dir monatlich geld für Dein haus. du kannst dort wohnen bleiben. bis das haus von der bank voll bezahlt wurde.ist im grunde das gleiche wie ein verkauf nur eben auf längere zeit.

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