DEKA Bonusrente 100 - Kursgewinne sichern, aber wie?

1 Antwort

Was genau machst du, wenn Aktien weiter steigen?

Selbst wenn schafft man es erfahrungsgemäß nicht, tiefer wieder einzusteigen. Nach Kosten ist es bei den Kosten fast unmöglich.

In die Deka Bonusrente sowieso nicht. Die wurde 2017 für Neukunden geschlossen.

Mir ist schon klar, dass man niemals den besten Verkaufs-/Ankufszeitpunkt erwischen wird - darum geht es mir auch nicht. Aber ich gehe davon aus, dass bald der große Crash am Aktienmarkt kommt - darauf möchte ich vorbereitet sein...und dann ist es besser jetzt die angesparten TEUR 50 zu sichern, als die letzten 10% Kursgewinn mitzumachen und v.a. die auf den Aufschwung folgende Baisse.

Wenn die Kurse sich dann halbiert haben, will ich wieder in die DEKA BR (oder ein vergleichbaresProdukt) einsteigen und den nächsten positiven Zyklus mitnehmen....

Daher noch einmal:

A) kann ich aus der DEKA BR schadlos aussteigen und das Guthaben in einen Riester-Sparbertrag stecken?

B) muss ich die realisierten Gewinne versteuern?

C) in welcher Höhe fallen Transaktionskosten an?

D) aus welchen Gesetzestexten /-Kommentaren kann man die Antwort ableiten bzw. Nachlesen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

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@Bauriester

Da sind Fragen dabei, die nur dein Verkäufer bei der Sparkasse beantworten kann.

Da bisher noch keiner seiner Kollegen reingeschneit ist und ich dich für beratungsresistent halte, solltest du dich dort hin begeben oder bei deiner Sparkasse anrufen.

Nur interessehalber: Hast du nicht verstanden, was ich dir geschrieben habe oder willst du es nicht verstehen?

Deshalb kurz: und wieder rein ist bei Riester nicht möglich. In deinen Vertrag sowieso nicht, weil der vom Markt genommen wurde.

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@Rat2010

danke für die äußerst freundliche (aber wenig hilfreiche) Antwort:

“Was genau machst du, wenn Aktien weiter steigen?“ —> eine Frage mit einer Frage beantworten macht man nicht.

„Selbst wenn schafft man es erfahrungsgemäß nicht, tiefer wieder einzusteigen. Nach Kosten ist es bei den Kosten fast unmöglich.“ —> was möchtest Du damit aussagen?

„In die Deka Bonusrente sowieso nicht. Die wurde 2017 für Neukunden geschlossen.“ —> das spielt doch für das beschriebene Vorgehen keine Rolle, welchen Namen das neue Produkt bei der DEKA hat.

es geht mir einzig um die Frage, kann ich mehrmals zwischen den Riester-Angeboten wechseln. Das dabei Gebühren anfallen ist mir klar..

ob auch steuern (wg. Kursgewinnen) anfallen ist die nächste frage.

warum bin ich beratungsresistent?

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@Bauriester

Schau doch einfach, ob dir bei der Sparkasse wer helfen kann. Die werden dafür von dir bezahlt (ich nicht) und bekommen auch die Provision, wenn du etwas machst.

Ich kenne mich in der Sparkassenwelt nicht aus und habe geantwortet, weil ich wusste, dass es auch sonst keiner macht.

Wenn

  • Gebühren egal sind,
  • du via Glaskugel weißt, dass du recht hast und
  • davon ausgehst, dass das aktienlastigere Produkt wieder einen hohen Aktienanteil hat:

Die Steuer (auch auf Kursgewinne) und die Rückzahlung der Zulagen wird dann kein Problem, wenn du das Geld immer von Riestervertrag zu Riestervertrag verschiebst, also nie Zugriff darauf hast. Du kannst also z. B. einen Riester-Bausparvertrag eröffnen und das Guthaben im nächsten Schritt mit Zulagen dorthin übertragen und später ein anderes Produkt eröffnen, in das du im nächsten Schritt das Guthaben übertragen kannst.

Es muss aber professionell laufen. Ein Fehler (z. B. in der Panik eines Crashs oder in dem Ärger der Feststellung, dass du bei deutlich höheren Kursen wieder in die Märkte gehst) und das Ganze ist zulagenschädlich und dann wären nicht nur die und eine eventuelle Steuererstattung zurück zu zahlen sondern auch die Gewinne zu versteuern.

Wenn du das von dir überlegte machst, wirst du nebenbei von deiner Filiale zum "Kunden des Jahrzehnts" gekürt. Wenn sich der Filialleiter seiner Freundin plötzlich ein Cabrio kauft, solltest du wissen, dass du das bezahlt hast.

Was ich sonst schreibe ist reine Erfahrung. Wir betreuen auch viele Riester-Fondssparpläne und da hat man die. Auch mit früheren Sparkassenkunden, die mit hohen Gewinnen oft viel schlechter umgehen können als andere.

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