Deckungskapital bei Kapitellebensversicherungen - wie hoch etwa in % ?

2 Antworten

Das hängt von einigen Faktoren ab. Laufzeit, Beitag, Gesellschaft, Tarif, versichertes Risiko, Überschüsse, etc...

Wer so ein - versicherungstechnisch recht ungeschicktes - Gebilde tatsächlich abgeschlossen hat, sollte den Anbieter anschreiben und um den aktuellen Stand der Versicherung bitten.

Hallo.

"Hatte". Soviel erstmal vorweg. Jeder war mal jung und d***.

Nein waren 2 Verträge für 2x Abschlussprovision. Das eine war ne KapLV und das andere war eine BUV, wo ja aber auch das Prinzip gleich ist, nämlich dass Kapital angespart wird und die Verzinsung nur von einem Teil des Gezahlten erfolgt.

Berufsgruppe war Angestellter Dienstleistung, 44 Jahre Laufzeit, Eintrittsalter 21J., Geschlecht m. Monatliche Ratenaufschläge, eingebaute Dynamik, fondsgebunden.

lieg ich richtig wenn ich nach Abzug von Verwaltung, Provision und Versicherungsanteil bei einem Deckungskapital von 70% liege bei beiden? (wäre ja dann 40% insgesamt da 100 - 2x 30%

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Hallo,

obwohl mich das Lesen der Kommentare ratlos zurücklässt, ob eine Antwort gewünscht wird oder etwas Dampf abgelassen werden soll, versuch ichs mal:

Bei der Kapital-LV mit gleicher Todes- und Erlebensfalleistung (der Klassiker in Deutschland) würde ich ganz grob (!!!) von 70% Sparanteil ausgehen. Richtig ist, dass nur dieser Teil verzinst wird. Deshalb heißt er ja auch Sparanteil.

Jede Zusatzversicherung (BUZ, UZV...) verschlechtert natürlich diesen Prozentsatz. Bei der BUV wird nur vorübergehend ein geringes Deckungskapital aufgebaut, zum Ende der Laufzeit wird dieses wieder abgebaut.

Gruss

Barmer

das ist ein guter Kommentar.

Endlich traut sich mal jemand.

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seltsam, dass bereits im Jahre 1980 mehrer Verbraucherschutzzentralen KLVs als legalen Betrug bezeichnen durften und dies nicht verboten werden konnte per Gesetzt, da es wohl der Wahrheit entspricht.

Auf diesem Wege noch einmal ein Dank, dass diese langsamn mahlenden Mühlen inzwischen endlich den Lohn bekommen haben indem es seit etwa einem Jahrzehnt Urteile noch und nöcher gegen Lebensversicherer und private Rentenversicherer hagelt.

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@ReusGoetze

Das Verbot wurde nicht erteilt, weil es die Wahrheit war, sondern weil der zuständige Richter meinte, die Argumente dahinter würden die Diskussion anheizen wollen, dass die KLV nicht für jeden etwas ist und somit lässt er diese Äußerung als Grundlage der Diskussion stehen. Einfach mal die Urteile lesen, die man so zitiert.

Ich selbst habe in 17 Jahren auch keine KLV verkauft, aber nicht mit dem Argument Betrug und Urteil, sondern sachlich und fachlich.

Die KLV war vor Jahrzehnten mal ein gutes und interessantes Produkt bzw. das, was machbar war. Aber irgendwann gab es andere Möglichkeiten, die Zeiten änderten sich und dann gab es bessere Möglichkeiten. Deswegen war das damals kein Betrug, aber wer sowas für seine Argumente braucht...

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