db x-trackers MSCI WORLD INDEX UCITS ETF 1C - Swaps

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2 Antworten

Dem würde ich mich anschließen. Der Tracking Error ist recht klein und das Kontrahentenrisiko der Deutschen Bank sollte auch minimal sein. Abgesehen davon sind gar nicht die per UCITS möglichen, max. 10% für Swaps in Anspruch genommen, sondern zwischen +2% und -2%.

Die synthetische Abbildung ist immer dann sinnvoll, wenn man eine physische Replikation aufgrund der Vielzahl der Werte und ggf. der Einbeziehung marktenger oder illiquider Werte nicht mit sinnvoller Präzision erreichen kann. Ansonsten hätte man einen gewöhnlichen Fonds, der dem MSCI World hinterherläuft, was aber irgendwie dem ETF-Prinzip widersprechen würde.

Der iShares MSCI World (DE000A0HGZR1) ist ausschüttend und replizierend (bzw. selektiv replizierend). Er hat einen größeren Tracking Error als der genannte db x-trackers. Der iShares ETF führt Wertpapierleihen durch und weist auch eine Rendite aus diesen Geschäften aus.

Der Lyxor MSCI World (FR0010315770) führt keine Wertpapierleihen durch und ist auch ausschüttend, basiert jedoch auf Swaps. Der Tracking Error ist vergleichbar mit dem db x-trackers ETF.

Ich stimme grundsaetzlich zu.

Das Risiko ist vergleichbar mit dem Risiko der Wertpapierleihe bei physisch replizierenden ETFs und aktiv gemanagten Fonds. Es lohnt sich aber immer ein Blick auf die Sicherheiten die im Fonds gehalten werden und die Bonitaet der Swap- und Leihepartner. Somit ist das Risiko gering, aber nicht null.

Ansonsten ist es eine Geschmacksfrage, Swap basierte Fonds haben meist einen geringeren Trackingerror. Wer ein besseres Gefuehl hat, wenn der Fonds tatsaechlich die Werte aus dem Index kauft greift zu physisch replizierenden Fonds. Im Anleihebereich gibt es auch physisch replizierende ETFs ohne Wertpapierleihe. Hier kann das (geringe) Emittentenrisiko vermieden werden.

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