Dauermietwagen, Geldwerter Vorteil & Wechsel zum Firmenwagen

2 Antworten

Wer ins Gesetz schaut kann es eindeutig nachlesen: In Paragraph 6 Absatz 1 Nr. 4 Satz 2 wird das betriebliche Fahrzeug definiert. Es handelt sich demnach um ein Fahrzeug was zu mehr als 50% betrieblich genutzt wird.

Zu den Einnahmen gehört gem. Paragraph 8 Absatz 2 i.V.m. Paragraph 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 (man stelle fest es wird auch hier auf den 6(1)Nr. 4 Satz 2 explizit verwiesen!) die Nutzung eben dieses Fahrzeuges.

Wenn es sich nun um einen Mietwagen handelt kann gem. Paragraph 15 Absatz 4 Satz 1 UStG z.B. nur die Hälfte der Vorsteuer in Abzug gebracht werden. Somit ist dokumentiert dass der Mietwagen nur mit 50 % für das Unternehmen (und eben nicht mehr als 50% wie Paragraph 6 Absatz 1 Nummer 4 voraussetzt) betrieblich genutzt wird.

Ergo: Es fällt keine Versteuerung an - auch wenn manch einer hier das anders sieht. Gesetzestextlektüre schützt eben vor Gedankenarbeit...

  1. Wenn Du einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen bekommst, musst Du den Geldwerten Vorteil versteuern.

  2. Dies erfolgt nach der 1 % Regelung, 1 % vom Bruttolistenpreis des Wagens.

  3. Dabei ist es egal, ob es ein Dauermietwagen, ein Leasingfahrzeug, ein gekauftes Fahrzeug ist, oder ob es dem Unternehmer geschenkt wurde.

  4. DEr WEchsel kann auch im Monat erfolgen. Man kann ja den Geldwerten Vorteil Tageweise berechnen.

Gehalt bei Kündigung in Probezeit?

Hallo,

ich habe als Werksstudent gearbeitet und wurde zum Ende der Probezeit gekündigt. Das ganze passierte in der Mitte des Monats und es sollte dann noch ein Gehalt für diesen letzten Monat gezahlt werden. Ich habe jeden Monat unterschiedlich verdient, je nach dem wie viele Stunden ich gearbeitet habe. Der Arbeitgeber ist jetzt so vorgegangen: Er hat einfach das mittlere Gehalt der letzten drei Monate berechnet und zahlt mir das für den Monat der Kündigung.

Ist das so ok? Ich frage weil ich im Kündigungsmonat eigentlich mehr arbeiten wollte und das in den ersten zwei Wochen des Monats auch getan habe. Müsste man nun Stunden dieser zwei Wochen auf den Monat hochrechnen, würde ich deutlich mehr kriegen, als nach der Berechnung des Arbeitgebers.

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Warum Versteuerung geldwerter Vorteil bei Dienstrad-Finanzierung aus Gehaltsumwandlung?

Mein Arbeitgeber ermöglicht die Anschaffung eines Dienstrades. Allerdings übernimmt er nicht die Kosten, sondern die Arbeitnehmer bezahlen die Leasingraten in Form einer Gehaltsumwandlung aus dem Bruttolohn selber. Der einzige finanzielle Vorteil, der sich für den Arbeitnehmer (außer den gesparten Sozialabgaben) daher ergibt, ist, dass das Fahrrad einen geringeren Anschaffungspreis haben könnte (muss aber nicht sein), da der Arbeitgeber entsprechende Prozente bei den Händlern bekommt. Das ist aber sicherlich ein geringerer geldwerter Vorteil, als der Gesamtpreis des Rades. Warum muss bei einer solchen Dienstrad-Finanzierungsregelung dennoch 1 Prozent des Anschaffungspreises als geldwerter Vorteil versteuert werden. Dieser Vorteil liegt ja nicht vor, da der AN das Rad selbst bezahlt. (Bei "normalen Dienstwagen/Dienstrad-Finanzierungen bezahlt der AG ja das Fahrzeug und stellt es zur Verfügung. Da macht das Sinn und ist logisch).

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Geldwerte Vorteile - 1 Prozent Regelung Firmenfahrzeug?

Guten Tag Forengemeinschaft,

ich habe eine Frage bezüglich der 1 Prozent Regelung. Da ich seit diesem Monat den Firmenwagen Privat nutzten darf dank der 1 Prozent Regelung, wurde dies auch in der Gehaltsabrechnung verbucht. Nur wie das aufgeführt wird, versteh ich nicht ganz und bitte um Aufklärung.

Das Fahrzeug kostet als Geldwerter vorteil 306 € Diese 306 € Werden auf mein Bruttolohn drauf gerechnet, dann werden sie wieder vom Bruttolohn abgezogen und am Ende wird der selbe Betrag von 306 € vom Nettolohn nochmals Abgezogen.

Kann mir einer vielleicht diese Aufstellung erklären?

Vielen Danke

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Urlaubsanspruch pro Monat, wenn nicht am ersten des Monats begonnen zu arbeiten

es geht um den Urlaubsanspruch, den man hat, wenn man nicht am 1. des Monats begonnen hat.

Meine Freundin hat einen neuen Job. Sie hat einen Vertrag unterschrieben, der am 2. eines Monats beginnt. Jahresurlaub ist 26 Tage, was knapp über 2 Urlaubstage/ Monat entspricht.

Nun beginnt die Diskussion, wie viel Urlaub sie für den ersten Monat hat. Der AG sagt 0, wir sagen 2.

Wie ist das mit dem Urlaubsanspruch, wenn man nicht den ganzen Monat angestellt ist?

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Nutzungsentgelt, Dienstwagen, Entgeltabrechnung: Stimmt meine Berechnung?

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wende mich heute mit einer abrechnungstechnischen Frage an Sie.

Konkret geht es um das Nutzungsentgelt für einen Dienstwagen. Hier gibt es eine Unstimmigkeit mit dem Personalbüro meines Arbeitgebers. Die Leasingrate soll in Form eines Nutzungsentgelts an den Arbeitgeber gezahlt werden.

Folgende Berechnung (fiktive Werte) stimmt aus meiner Sicht:

Bruttolistenpreis des Fahrzeugs: 69.600 Euro Monatliche Leasingrate: 550 Euro Geldwerter Vorteil: 863,04 Euro (69.600 Euro x 1 % = 696,00 Euro + 69.600 Euro x 8 km x 0,03 % = 167,04 Euro)

Berechnung:

Bruttogehalt: 4.800,00 Euro

Geldwerter Vorteil: + 863,04 Euro

Monatl. Eigenbeteiligung (Entgeltumwandlung): - 550,00 Euro  Zählt als Nutzungsentgelt an den Arbeitgeber

Zu versteuerndes Bruttoeinkommen: 5.113,04 Euro

Nettoeinkommen: 2.968,76 Euro

Geldwerter Vorteil (863,04 Euro-550,00 Euro): - 313,04 Euro

Neues Nettoeinkommen: 2.655,72 Euro

Das Personalbüro meint nun aber, dass die 550 Euro von 2.655,72 Euro noch abgezogen werden müssen.

Ich bitte um Aufklärung. Habe ich hier einen Denkfehler?

Vielen Dank schon im Voraus. Viele Grüße

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Warum sollte ein Händler die Zahlung mit Wechsel akzeptieren, hat auch Verkäufer Vorteile daraus?

Mein Schwager vertreibt Küchen. Er hat nun einen Kunden, der darauf besteht, in Raten mit Wechsel zu zahlen- hätte er immer schon so gemacht. Wo aber genau liegt der Vorteil für den Händler, der KUnde sagt, er hätte dann Zahlgarantie. Stimmt das?

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