Datenschutzerklärung verweigert?

2 Antworten

In dem Fall gilt wohl: Keine Arme - keine Kekse.

Wenn die Angaben der Dame zur Gesundheit für Dich relevant sind (bei der Arbeit, vor Gericht ...) und sie nicht zulässt, dass Du dokumentieren darfst, dann sind weitere Behandlungen aus Eigenschutz eher ausgeschlossen.

Du hast als Dienstleisterin ein sog. "Berechtigtes Interesse" an ihren Gesundheitsangaben / Besonderheiten. Wenn diese nicht vorliegen, ist im Zweifel eine weitere Behandlung unmöglich.

Bin jedoch keine DSGVO-Expertin ...

Vielen Dank, werde ich zukünftig so machen.

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https://www.aerzteblatt.de/archiv/94351/Datenschutz-im-Gesundheitswesen-Selbstbestimmung-hat-Vorrang-vor-dem-Effizienzinteresse

FAZIT:

... " Eine vorgegebene ausnahmslose Versagung der Behandlung wegen der Verweigerung (einer geforderten Schweigepflichtentbindung und) datenschutzrechtlichen Einwilligung ist nicht zulässig.

Es bedarf immer einer Abwägung der jeweiligen Interessen im Einzelfall. Dabei sind individuelle Ausnahmesituationen des Patienten ebenso zu berücksichtigen wie die medizinische – und nicht administrative – Beurteilung, ob die konkrete Behandlung nicht auch ohne die Einwilligung vertretbar ist. "

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