Das Finanzamt will schätzen. Was ist zu tun?

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Klare Antwort: einen Steuerberater zu Hilfe ziehen!

Vorwurf der Scheinselbständigkeit durch Finanzamt. Was nun?

Hallo zusammen,

ich war bis Dezember letzten Jahres selbstständig. Zur Zeit befinde ich mich in einer Umschulung. Bei einem meiner Auftraggeber wurde einen Steuerprüfung durchgeführt. Nun wird mir für die Jahre 2008-2010 eine Scheinselbständigkeit vorgeworfen und das Finanzamt hat mir nun die Möglichkeit gegeben, Werbungskosten für diese Jahre geltend zu machen. Dieses habe ich mittlerweile auch gemacht. Doch es bestehen von meiner Seite noch weitere offene Fragen. Leider weiß ich nicht wo man fachmännische Hilfe bekommen kann. Einen Anwalt kann ich mir zur Zeit nicht leisten. Worum es mir hauptsächlich geht:

  • Gibt es Anlaufstellen bei denen man sich informieren kann , Arbeitsamt etc?
  • Wie schaut es mit der Umsatzsteuer aus, die ich an das Finanzamt gezahlt habe? Kann ich mir die wieder zurückholen? Dann müsste ich diese aber doch 1 zu 1 an den Arbeitgeber zurückzahlen, oder?
  • Bekomme ich die Versicherungsbeiträge zu der Krankenversicherung erstattet, muss ich das beantragen?
  • Ich war nach der Selbstständigkeit ein viertel Jahr arbeistlos. Ich habe ALG2 bezogen, da ich selber nicht Arbeitslosenversicherung gezahlt habe. Das würde sich ja dann auch ändern zu ALG1, oder?
  • Habe ich dann jetzt eigentlich noch Urlaubsanspruch für die Jahre 2008-2010 bei dem Arbeitgeber

Bin für jede Antwort dankbar! Auch wenn vielleicht nur einer meiner Fragen beantwortet werden kann!

Vielen Dank und Grüße

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Nachzahlung der Umsatzsteuer 2015: Steuererklärung gleich mit korrigierten Rechnungen einreichen?

habe eine Fristverlängerung zur Abgabe der Einkommensteuer 2015 erhalten. Habe krankheitsbedingt übersehen, dass ich kein Kleinunternehmer mehr war. Habe nun Korrekturen der Rechnungen mit Ausweis der Mwst. erhalten und auch die Nachzahlung der Mwst. jetzt in 2016 erhalten. Soll ich nun die Steuererklärung 2015 gleich mit den korrigierten Rechnungen machen? Da ja keine Umsatzsteuervoranmeldungen in 2015 gemacht wurden, wie soll ich das handhaben damit das Geld schnellstmöglich ans Finanzamt gelangt?

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Verlustvorträge ?

Hallo, ich hab für die Jahre 2010 und 2011 nachträglich Festgestellungsbescheide über Verlustvorträge bekommen. Jetzt hab ich StE 2016 abgegeben, wo wieder ein Verlust war. Ich bekam ein Feststellungsbescheid, wo aber die Verluste aus 2010 und 2011 nicht berücksichtigt wurden. Obwohl ich die Bescheide vom Finanzamt auch habe. Muss ich jetzt Einspruch einlegen mit dem Verweis auf die Bescheide und eine Änderung des Frststellungsbescheid beantragen?

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Antrag auf ALGI abgelehnt obwohl 12 Monate Beiträge bezahlt wurden

Von Januar 2005 bis Juni 2008 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität gearbeitet und ein Gehalt nach BAT II A Halbe bezogen. Die vertraglich festgelegte Arbeitszeit war 19,25 Stunden.

Von Juli 2008 bis April 2009 habe ich ein Stipendium bekommen. Im Mai war ich auf Reisen und nur freiwillig KV versichert.

Von Juni 2009 bis März 2010 war ich nach BAT II A an der Universität vollbeschäftigt.

Ich habe sowohl von Januar 2005 bis Juni 2008, also auch von Juni 2009 bis März 2010 ein einkommensteuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen erhalten. Es wurden selbstverständlich Abgaben an die Arbeitslosenversicherung abgeführt.

Wäre auch alles kein Problem, jetzt kommt die Krux. Ich war bis Februar 2009 zur Promotion an der Universität eingeschrieben.

Der Agentur für Arbeit zufolge habe ich aufgrund dieser Tatsache während dem erstgenannten Beschäftigungsverhältnis keinen Anspruch auf ALG1 erworben, da ich 1. an der Universität eingeschrieben war und 2. weniger als 20 Stunden pro Woche gearbeitet habe.

Die Realität ist leider anders, aber es stimmt, ich wurde nur für 19.25 Stunden bezahlt.

Gilt diese Regelung auch für Promotionsstudenten?

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Nachzahlung von EU Rente - Angabe in der Einkommensteuererklärung - Steuernachzahlung

Seit Juni 2008 erhalte ich monatlich Erwerbsunfähigkeitsrente, ausserdem erhielt ich 2008 nach einem Klageverfahren eine Rentennachzahlung für insgesamt 21 Monate. Mein Mann ist Arbeitnehmer, Lohnsteuerklasse 3, (Jahresbrutto ca 24000 Euro / Rente incl.Nachzahlung ca. 19000 Euro). Die Rente sowie die Nachzahlung habe in der Einkommensteuererklärung ("Elster" Software vom Finanzamt) in die Anlage "R" eingetragen. Bei aussergewöhnlichen Belastungen habe ich den Grad der Behinderung von 60 sowie Anwaltskosten (Klageverfahren) von ca.1400 Euro angegeben. Irgendwelche anderen Einkünfte, sei es aus Vermietung/Verpachtung, Kapital, Vermögen o.ä. sind nicht vorhanden, ebenso keine Kinder. Laut Berechnung müssen wir nun ca.2000 Euro an das Finanzamt zurückzahlen. Nun frage ich mich ob das reell ist oder ob ich irgendetwas falsch eingetragen haben könnte (z.B. "muss" diese Nachzahlung wirklich angegeben werden - kann sie evtl auf mehrere Jahre aufgeteilt werden...?) Kann mir hier jemand helfen? Ich bin für Hinweise, Auskünfte, Tipps im voraus jedem dankbar!!! Gruss Heike St.

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Antrag auf Verlustvortrag abgelehnt - Bleiben Ansprüche aus vorhergehenden Anträgen bestehen?

Der aktuelle Antrag auf Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags (im Rahmen der Einkommenssteuererklärung 2013) wurde vom Finanzamt abgelehnt: Die Verluste des vergangenen Jahres (2013) wurden mit den Einkünften des entsprechenden Jahres (2013) vollständig verrechnet.

Jedoch wurden seit 2008 in Folge (ohne Unterbrechung) Verluste vorgetragen. Seit 2008 wurden erstmals 2013 wieder Einkünfte erzielt (Job nach dem Studium). Diese Einkünfte aus 2013 übersteigen jedoch nicht die bisher aufsummierten Verluste.

Frage:

Sind die übrigen Verluste durch die vorliegende Ablehnung nun hinfällig? Oder bleiben die Ansprüche (Verluste aus den Jahren 2008-2012) bestehen und werden bei der Einkomenssteuererklärung 2014 berücksichtigt? Was ist ggf. zu tun, um die Verluste aus den Jahren 2008-2012 noch geltend zu machen?

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