Das einzige was passieren kann, wenn ein Projekt schiefgeht, dass man Privatinsolvent ist oder? UG oder GmbH noch sicherer?

1 Antwort

Im Prinzip hast Du recht, aber...

Wenn der Geschäftsführer einer UG/GmbH seine Sorgfaltspflichten verletzt, kann er durchaus auch mit seinem Privatvermögen in Pflicht genommen werden.

Straftaten sind nicht die einzigen Handlungen mit Konsequenzen. Es gibt auch gesetzliche Auflagen und Ordungswidrigkeiten, die nicht als Straftat gelten, wohl aber mit empfindlichen Bußgeldern, Schadensersatzforderungen oder Nachzahlungen belegt sind und im Falle von Pflichtverletzungen des Geschäftsführers auch eine Haftung mit dem Privatvermögen bedeuten können.

Weiterhin kann das in den Sand gesetzte Projekt natürlich Deinen Ruf ruinieren, so dass in Folge auch ein von Dir neu gegründetes Unternehmen Probleme bekommen wird.

Man sollte daher niemals von Anfang an auf die Schutzwirkung der UG/GmbH vertrauen, sondern auf eine Sorgfalt und Pflichtbewusstheit bei der Ausführung von Geschäften achten. Verträge mit wesentlichen Risiken sollten nicht ohne Absicherung eingegangen werden. Es lohnt sich, steuerliche, gesetzlich geforderte/regulatorische und vertragliche Aspekte des Geschäfts von erfahrenen Personen führen zu lassen (intern oder extern). Zu den prominenten regulatorischen Auflagen, die in 2018 in der Presse waren, gehören u.a. die neuen Fassungen der GoBD und des BDSG.

Es gibt weiterhin für Geschäftsführer die Möglichkeit, verschiedene Haftungsformen über eine Directors & Officers Versicherung abzudecken.

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