Darlehen zurückgezahlt - Grundschuld löschen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Bank gibt nur die Löschungsbewilligung.

Alles andere muss man selbst beauftragen und auch selbst bezahlen

Was ist richtig?

zweischneidig.

  1. Einem Unternehmer würde ich immer raten, "lasse löschen, es verbessert die Bonität."

  2. bei einer Privatperson ist es etwas anders, da sieht nicht mal ein Geschäftsfreund, oder eine Wirtschaftsauskunftei "auf verdacht" nach.bei einem Kreditwunsch kann man immer sagen, "die Grundschuld steht noch drin, aber hier ist die Löschungsbewilligung."

  3. Wenn man nur mit seiner Hausbank arbeitet, braucht es nur eine Zweckerklärung udn die Grundschuld steht für den nächsten Kredit zur Verfügung.

Sagen wir so, die Löschungsbewilligung gut aufbewahren, löschen muss nicht sein.

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Ich würde nicht einmal eine Löschungsbewilligung beantragen, da diese auch Geld kostet.

Was hat das Grundbuch mit der Bonität zu tun?

Ich kann ein Grundbuch haben mit 100 verschiedenen Belastungen. Z.b. Person X bekommt lebenslang jedes Jahr ein Schwein.

Ist die Person tot, interessiert die Belastung dann niemanden mehr.

Auch bedeutet das Bestehen einer Grundschuld ja nicht, dass dahinter noch ein Kredit steht.

Banken können Grundschulden abtreten oder sogar für andere Banken "verwahren". Grundschulden sind wiederverwendbar.

Zudem wurde hier von Grundschuldbrief gesprochen. Es gibt auch Grundschulden ohne Brief, dann muss ich auch kein AUfgebotsverfahren machen.

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Ist der Kredit abbezahlt, sollte man die Grundschuld nicht löschen lassen.

Denn dafür sind nochmals Gebühren fällig, die unnötig sind: Für die Löschung einer Grundschuld in Höhe von 150 000 Euro sind dies rund 300 Euro – die Hälfte geht an den Notar, die andere an das Grundbuchamt.

http://www.focus.de/immobilien/finanzieren/grundschuld-loeschen-ist-unnoetig-und-teuer_aid_413280.html

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die unnötig sind

Warum sollten die unnötig sein? Wer ein Grundstück verkauft, muss das Grundstück idR lastenfrei übertragen, also ist eine Löschung nötig.

Wer hingegen nur vorübergehend seine Grundschuld getilgt hat, und z. B. wegen größeren Instandhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahmen erneut Kreditbedarf hat, kann die noch nicht gelöschte Grundschuld als Kreditsicherheit für eine neue Kreditaufnahme einsetzen. Bei einer solchen potentiellen Absicht wäre eine vorherige Grundschuldlöschung unnötig gewesen.

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  • Warum sollte jemand seine Bonität belastet lassen, obwohl er schuldenfrei ist? Der negative score-Wert der schufa bleibt beim Kreditnehmer bestehen!

  • die Übertragung einer Grundschuld ist nahezu genauso teuer wie eine neue - da kann man sich auch erst dann auf eine schlechte Bonität einlassen, wenn man denn tatsächlich einen Kredit ausreichend absichern muss

  • Die Kosten sind spätestens beim Verkauf ohnehin zu tragen: Es gilt lastenfreier Übergang. Es sei denn, man wollte zu diesem niedrigeren Wert verkaufen wollen.

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@imager761

Meines Wissens nach sollte man auch bei einem Verkauf der Immobilie die Grundschuld nicht löschen lassen, da die Bank diese weiter nutzen kann . Falls der neue Käufer den Immobilienkredit bei derselben Bank aufnimmt, fallen nur Gebühren an, wenn das Darlehen höher ist als die bestehende Grundschuld. Geht er zu einem anderen Institut, kann die Grundschuld weitergereicht werden. Hierbei bleibt der Eintrag im Grundbuch bestehen. Er erhält nur einen Vermerk, dass es einen anderen Käufer gibt. Eine solche Abtretung kostet einmalig etwas mehr als 300 Euro.

Ich lasse mich allerdings gern eines besseren belehren;-)

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Kann vom Miteigentümer die Zustimmung zur Grundschuld-Löschung erzwungen werden?

Hallo, folgende Frage an die Experten:

Ausgangssituation: ein Grundstück, zwei Eigentümer in Bruchteilsgemeinschaft.

zur Sicherung der Darlehensforderung haben die beiden Eigentümer vor Jahren eine Grundschuld zugunsten der Bank auf das gesamte Grundstück eintragen lassen. Die Forderung ist beglichen, die Bank wäre zur Erteilung einer Löschungsbewilligung bereit. Die Grundschuld kann jedoch nicht gelöscht werden, da dem Grundbuchamt nur der Löschungsantrag von einem Bruchteilseigentümer vorliegt.

  • Ist es bei einer solchen Konstellation nun tatsächlich nicht möglich, die Grundschuld löschen zu lassen?

  • Oder kann der andere Bruchteilseigentümer juristisch gezwungen werden, seine Zustimmung zur Grundschuld-Löschung zu erteilen?

Danke für die Mühe!

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