Darlehen von Versicherungen - Beleihung eigener angesparter Lebensversicherung möglich?

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Ein Policendarlehen funktioniert folgendermaßen. Man fragt seine Versicherung um ein Policendarlehen. Die Versicherung will hierfür die Police als Sicherheit. D.h. man hat ein Darlehen und die Police. Sollte das Darlehen in Not geraten, kann die Versicherung die Police hierfür verwerten.

Der Versicherungsschutz bleibt voll erhalten, da die Police ja auch weiterhin in allem Umfang bestehen bleibt. Sie ist lediglich als Sicherheit für das Policendarlehen abgetreten.

In der Regel sind Policendarlehen etwas günstiger, da die Versicherung mit der Police eine wunderbare Sicherheit hat.

Das Policendarlehen sürfte teurer kommen als ein Baudarlehen. Die für Policendarlehen verlangten Zissätze liegen nämlich derzeit zwischen 5 und 6%. Sinn macht die Sache daher nicht.

Hallo, kann sein, ist aber bei den derzeitigen Hypothekenzinsen eher unwahrscheinlich.

Da hilft nur fragen und rechnen. Hat denn die LV überhaupt ein so hohes Guthaben, dass es ins Gewicht fällt ?

Viel Glück

Barmer

Wir haben keine Erben und möchten den Gegenwert unserer fast abbezahlten Eigentumswohnung für das Alter liquidieren, hat jemand einen guten Rat für uns?

Meine Immobilie ist 5 Jahre alt, sie steht im Norden von Köln und hatte 2010 einen Kaufpreis auf Erbbaurecht von 213.000 EUR? Es ist eine Grundschuld von 50.000 EUR eingetragen. Die Wohnung wird Mitte 2017 schuldenfrei sein.Wir sind 55 und 52 Jahre alt und haben keine Kinder, denen wir etwas vererben könnten. Nun stellen wir uns die Frage, welcher ist der günstigste Weg, um das Vermögen aus der Immobilien im Rentenalter selbst zu nutzen? Wir haben die Idee, unsere Wohnung jetzt zu den günstigen Konditionen auf eine lange Laufzeit zu beleihen und nur mit 1 % zu tilgen. Macht das Sinn oder gibt es bessere Varianten?Herzlichen Dank für eine AntwortB. u. M. L-G aus Köln

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Barkauf besser als SchuldzinsAbschreibung bei vermiet.Immobilie?

Hallo - habe von Arbeitskollegen gehört, wenn jemand Immob. zur Vermietung erwirbt, sollte er selbst wenn das Kapital vorhanden wäre besser über Darlehen finanzieren, da sich die Zinsen für das Darlehen z.B. gegenüber Mieteinnahmen abschreiben lassen. - Schulden wären immer sinnvoller.

Nun "streiten" wir im Bekanntenkreis heftig, ob trotz Möglichkeit die Immob. ohne Finanzierung zu erwerben, die Schuldzins-Abschreibung wirklich die bessere Wahl wäre.

Eigentlich könnte doch selbst ein Spitzenverdiener nie mehr als 50% seiner bezahlten Schuldzinsen zurück erhalten, oder sehen wir dies falsch. So dass selbst ein Spitzenverdiener mit der "Barzahlung " am Ende günstiger fahren würde.

Somit müsste der Abschreib.Effekt bei einem Geringverdiener ja noch viel weniger sinnvoll sein.


schlechtes Bsp: Kauf 100 Tsd. bar bezahlt, somit kein AnlageZins mehr (Bsp. 3% = 3Tsd.) für die ursprüngl. vorhand. 100 Tsd.; Mieteinnahmen usw. voll zu versteuern

alternativ

Finanzierung 100 Tsd. z.B. mit 4% also jährlich 4 Tsd. Schuldzinsen zu zahlen, die jedoch bei Mieteinkünften gegengerechnet werden könnten - dafür könnten die eigen. 100 Tsd. weiterhin eigenen Zins (3Tsd.) erwirtschaften, der jedoch auch wieder versteuert werden muss.


In den Medien wird immer wieder geraten, die beste Geldanlage wäre immer zu allererst die Schulden abzubauen...

Gibt es einen klaren Rat , welche Variante die bessere ist? Oder gar ein stimmiges Rechenbeispiel?

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Bauspardarlehen zur Ablöse eines Privatdarlehens für Hauskauf nutzbar?

Hallo community,

dies ist meine erste Frage in diesem Forum, daher bitte ich um Gnade falls ich irgendwelche Netikette nicht einhalten sollte ;-)

Folgendes: meine Frau und ich planen noch diesen Sommer ein Reihenhaus zu kaufen und sind am Sondieren der Finanzierung. Erste Angebote liegen vor, sind aber noch optimierbar... Nun hat mein Schwiegervater ein Angebot unterbreitet, um uns finanziell unter die Arme zu greifen.

  1. Von einem Nachlass in der Familie liegen noch ca. 20K€ als Tagesgeld bei der Bank. Dieses Geld könnten wir als endfälliges Privatdarlehen mit einem Zinssatz von 1,00% p.a. erhalten.
  2. Wir hatten (idiotischer Weise) erst kürzlich einen Bausparvertrag abgeschlossen, dessen Summe das Darlehen decken würde. Mit diesem wollten wir, sobald zuteilungsreif, Modernisierungen in Bädern und Kinderzimmern vornehmen.

Kann man nun aber 1. und 2. verbinden? Sprich, ist die Tilgung des Privatdarlehens durch Bauspardarlehen generell möglich? Wohnwirtschaftliche Verwendung ist bei Bausparern ja gegeben bei "Ablösung von Baudarlehen, soweit für Wohnungsbau gewährt". Wir würden aber nicht bauen, sondern kaufen...

Ich hoffe, ich konnte meine Frage klar genug formulieren und bedanke mich im Voraus schon mal für die Antworten!

mfG schW3De111

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Umkehrhypothek zum Hauskauf?

Hallo, ein neues Modell für eine Hausfinanzierung ist im Gespräch und ich würde gern Meinungen sammeln, da ich von so einer Möglichkeit noch nie gehört habe und mit erst mal etwas orientieren möchte. Gegebenheiten: Ehemann hat Festvertrag und keine Probezeit mehr, Ehefrau fällt erst mal raus, da sie ab Januar arbeiten wird. Kein Eigenkapital vorhanden. Schwiegermutter möchte unterstützen und bietet -in welcher Weise, wird sich zeigen- ihr abbezahltes EFH als Sicherheit. Bank sagt im Vorgespräch eine Finanzierung über max. 190TEUR zu, Sicherheit ist da noch nicht mit drinnen. Ein Hauskauf ist also möglich! Um die Finanzierung günstiger zu gestalten, kommt folgender Vorschlag auf: Sohn übernimmt 1% des Hauses von der SchwiMu und nimmt darauf eine Umkehrhypothek auf, mit dem der Hauskauf dann quasi bar getätigt werden kann. Die 1% werden der SchwiMu wieder "zurück gegeben" und die Hypothek in eine Finanzierung umgewandelt. Zugegeben, ich habe es nicht ganz verstanden...wie soll das funktionieren? Was ist der Vorteil gegenüber einer "normalen Sicherheit" mittels Hypothek? Wenn ich die Umkehrhypothek in ein Darlehen umwandle, kann ich doch gleich eines aufnehmen? Wo ist der Vorteil? Unser Berater macht einen kompetenten Eindruck und erklärt verständlich und geduldig alle Optionen...bei unserem letzten Termin gab es nur noch so viel Anderes zu besprechen und er hat uns erst mal einen Überblick über die Möglichkeiten gegeben. Und diese war eben eine davon, die seiner Meinung nach durchaus wert wäre, da näher drüber nachzudenken. Bei dem nächsten Termin sind wir dann mit SchwiMu zusammen da und lassen uns alles genau erörtern.

Danke für Tipps!

Viele Grüße

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Kreditvertrag läuft aus - Restschuld - Umfinanzierung

Hallo zusammen,

ich hoffe, jemand kann mir einen guten Tipp geben.

Es geht um eine Finanzierung, die wir für unseren Hausumbau bei der Hausbank damals für 10 Jahre haben festschreiben lassen. Von der Gesammtsumme wurden EUR 12.000,- ins Grundbuch eingetragen. Nach den 10 Jahren bleibt aber noch eine Restschuld übrig.

Frage: Wenn die 12.000 EUR bezahlt sind (getilgt), kann ich 1. diese aus dem Grundbuch austragen lassen und 2. dann bei Ende des Vertrages eine Umschuldung mit einer anderen Bank (die günstiger ist) machen? Ich möchte erreichen, dass ich die Restsumme über einen Kredit "Sonstiges" bei z. B. "CreditPlus" (o. ä.) zu normalen Konditionen abzahlen kann und nicht nach Art Hauskauf-Darlehn (1/4 jährliche Zinsen, Rückzahlsumme das 2fache oder 3fache der Kreditsumme usw).

Kann jemand mir Informationen dazu geben? Vielen Dank im Voraus!

Grüße Malvina

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Risikolebensversicherung: Ehepartner als Versicherungsnehmer?

Hallo!

Ich (29) möchte eine RLV abschließen, um meine Frau und unser Kind (1) für den Fall meines vorzeitigen Ablebens abzusichern. Momentan haben wir noch kein Darlehen abzuzahlen. Das wird sich aber wahrscheinlich innerhalb der nächsten 5 Jahre zwecks Immobilienkauf ändern. Wenn es soweit ist, habe ich vor, dass die Versicherungssumme entsprechend angepasst wird (Nachversicherungsgarantie).

Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich der Versicherungsnehmer sein werde, der die Beiträge zahlt und meine Frau die Begünstigte, wenn ich sterben sollte. Jetzt habe ich hier

www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicherung/tid-11467/risikolebensversicherung-wann-der-fiskus-sich-beteiligt_aid_324637.html

gelesen, dass es evtl. andersherum besser ist: Meine Frau schließt die Versicherung ab, ist also Versicherungsnehmer/Beitragszahlerin und Begünstigte in meinem Todesfall.

Dadurch spart sie sich angeblich die Erbschaftssteuer.

Jetzt die Fragen: Stimmt das so? Ist es besser, wenn einer der Hinterbliebenen als Versicherungsnehmer/Beitragszahler und Begünstigter genannt wird? Oder reicht es, einen Hiterbliebenen als Begünstigten anzugeben? Wie verhält es sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nur rein interessehalber: Gibt es überhaupt einen Fall, in dem es günstiger ist, den Verstorbenen als Begünstigten anzugeben?

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