Darlehen mit Kapitallebensversicherung kündigen?

4 Antworten

@qtbasket: Danke für die schnelle Antwort. Es ist ein Darlehensvertrag und eine Kapitallebensversicherung. Die KLV ist so gleich die Absicherung für das Darlehen bei Todesfall. Die KLV musste ich abschliessen, damit ich das Darlehen zur Verfügung hatte.

Das Darlehen kann ich nicht kündigen und werd ich auch nicht. Aber es ist gut zuwissen, dass ich das alte Darlehen nach 10 Jahren mit einem Neuen ablösen kann, falls es gute Angebote gibt.

Es geht mir um die KLV, die bei der Beleihung nicht ausreicht und daher den gewünschten Effekt nicht erfüllt. Daher spiele ich mit der Überlegung sie zu kündigen und lieber den KLV Monatsbetrag in die Darlehensrate einzubeziehen oder einmal im Jahr eine Sondertilgung durchzuführen. So kann ich auch je nach Wirtschaftslage und Inflation das Geld selber sparen und hab es zur Verfügung.

Daher will ich einen Rückkauf bei der KLV und im Gegenzug eine RisikoLV abschliessen, damit die Bank ihre Sicherheit hat.

Gruß

@Franzl0503: Das heisst, es ist möglich die KLV zu kündigen, aber die Bank bestimmt was mit dem Rückkaufswert passiert!? Eine Risiko-Versicherung ist ok, die dann bis zum Darlehensende so zusagen der Bank gehört (Pfändung). Richtig? Wie ist das mit dem Tilgungsplan gemeint? Bezieht sich das nur auf die RLV?

Gruß

Michi: Du hast alles richtig erkannt: Also: Du kündigst die KLV, der Finanzier verrechnet aufgrund der Abtretung den Rückkaufswert mit dem Darlehen, du schließt eine Risikoversicherung mit fallender Summe ab und verpfändest sie an den Finanzier, um das Todesfallrisiko abzudecken. Die fallende Summe der Risikoversicherung bezieht sich auf das jeweilige Restkapital gem. Tilgungsplan (Annuitätenplan). Bevor du aber die endgültige Entscheidung triffst, kläre alle Möglichkeiten mit dem Finanzier sorgfältig ab, insbesondere die gewünschte verstärkte Tilgung mit dem Ziel einer zügigen Entschuldung.

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@Franzl: Danke für die Antwort. Da werd ich mich jetzt schlau machen und schaun das ich die KLV loswerde. Mit einer RLV fühle ich mich einfach sicherer, besonders auf die kommenden Zeiten was Wirtschaft und Infaltion angeht. Vielleicht werd ich auch den monatlichen KLV Betrag erstmal ansparen und als Sondertilgung am Jahresanfang am Darlehen abzahlen. Wird der Rückkaufswert bei Abtretung immer mit dem Darlehen verrechnet?

Wichtig ist halt, dass man das Geld nicht verkonsumiert.

Gruß

vorzeitige Kündigung des Darlehens - Vorfälligkeitsentschädigung

Hallo, wir haben ein Anliegen und bitten um Ihre Hilfe. wir haben am 27.12.2006 ein Darlehen über 175000 EUR erhalten. Zinsbindung bis 31.01.2022 (15 Jahre mit Nonimalzinsen v. 4,22%). Gesamtauszahlung war am 15.05.2007. Wir haben 98500 EUR Sondertilgung bis 2013 geleistet u. am 15.07.13 hatten noch 41275,18 EUR Restschulden.

Wir wollen das Darlehen jetzt kündigen, da wir schuldfrei sein wollen. Die Bank verlangt 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung und will uns die Grundlage dieser Berechnung nicht nennen, da sie aus Kulanz zustimmen und dieser Betrag wie ein „Pauschbetrag“ sei.

Online haben wir bei verschiedenen Seiten die Vorfälligkeitsentschädigung berechnet und verschiedene Ergebnisse erhalten.

Das Bauchgefühl sagt uns, dass wir akzeptieren sollen, da wir nicht weiter 4 Jahre das Darlehen bedienen wollen. Aber ist das vernünftig?

Laut unserer Kalkulation, wenn wir den Betrag 41275,18 EUR, 4 Jahre mit 1,5% Verzinzung anlegen und das Darlehen nach Ablauf v. 10 Jahren kündigen, werden wir ca. 1000 EUR als Zinserträge haben. Die möglich Zinssteigerung beim Tagesgeld wurde nicht berücksichtigt.

Aber wenn wir die Darlehenszinsen bis Ende 2017 berücksichtigen, werden wir zusätzlich ca. 3905 EUR zusätzlich zahlen. Da sieht 1539,36 EUR als Vorfälligkeitsentschädigung nicht viel aus. Leider sind wir Laien in Finanzen und unsere Fragen lauten: Sind unsere Kalkulationen Milchmädchenrechnung? Haben wir alle pros und contras berücksichtigt?

Wir hoffen, dass jemand uns helfen kann. Vielen Dank!! Libellum

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