darf mir ein steuerlicher nachteil entstehen,durch meinen anteil an der betriebsrente vom exmann

3 Antworten

Nein, denn wenn du mehr Geld erhältst musst du es natürlich versteuern. Ich weiß nicht ob du der steuerlichen Ansetzbarkeit hättest widersprechen können, im Falle des Ehegattenunterhalts wäre dies möglich, aber bei Rente kenn ich mich leider nicht so gut aus.

Wieso setzt er Deinen Teil steuerlich ab?

Nehmen wir an die Betriebsrente wäre vor Scheidung und Aufteilung 500,- Euro gewesen. Die hättet Ihr gemeinsam versteuert.

Nun seid Ihr geschieden. Die Betriebsrente wurde aufgeteilt. Nehmen wir an Du 200,-, Dein Ex 300,-.

Du versteuerst die 200,- und er die 300,-. Auch so werden 500,- versteuert.

Betriebsrente nach Scheidung - Realteilung der Versorgungsanrechte nicht möglich

Meine Ehe wurde am 15.01.1986 geschieden. Die Entscheidung über den Versorgungsausgleich beruht auf § 1587 b Abs.1 BGB. Nach Auskunft der BfA wurde die Teilung der Rentenanwartschaft ordnungsgemäß durchgeführt und die errechnete Differenz auf das Rentenkonto der Frau übertragen. Für die Betriebsrentenanwartschaft wurde gleichzeitig festgelegt, dass die Aufteilung schuldrechtlich ausgeglichen werden muß, weil die Versorgungssetzung eine Realteilung nicht vorsah. Der Rentenbeginn war der 01.02.1997. Mit dem Schriftsatz vom 25.03.09. wurde der Antrag auf Durchführung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs gestellt. Am 14.04.10 wurde das Verfahren abgeschlossen und im Vergleich vom Familiengericht festgelegt, dass ich beginnend mit April 2009 einen Betrag von 230,- Euro zu zahlen habe. Mein Arbeitgeber wird mir jedes Jahr wie früher eine Lohnsteuer-Bescheinigung übergeben, wo u.a. der totale jährliche Betriebsrentenbetrag vermerkt ist.

Der dort gezeigte Betrag verringert sich jedoch um 12x230,- = 2.760 Euro. Wie und wo zeige ich dies dem Finanzamt an?? Sind das Sonderausgaben - oder?

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Steuernachzahlung wegen übertragung meines 50% Anteils der Eigentumswohnung an den Exmann

Hallo liebe Finanzexperten, in 2004 haben mein jetziger Exmann und ich eine Eigentumswohnung gekauft (zu 100% finanziert). Diese war dann permanent vermietet. Mit der Mieteinnahme wurde die monatliche Rate gedeckt. In 2009 kam dann die Trennung und die Scheidung im Februar 2012. Die Eigentumswohnung war nicht Bestandteil der Scheidung, was sicher ein Fehler war. Im Dezember 2012 habe ich meinem Exmann meinen halben Anteil an der Wohnung per Notarvertrag übertragen. Als Gegenleistung wurde ich aus der Gesamtschuldnerhaftung der Bank entlassen und aus dem Grundbuch gestrichen. Das FA sieht nun dass ganze als privates Veräußerungsgeschäft und spricht von einer Einnahme in Höhe von 12.000,- € Hätte ich diese Summe bekommen könnte ich auch die 3500.-€ Steuern nachzahlen die das FA nun haben will. Da die Wohnung vermietet war und mir der halbe Anteil nur 8 Jahre gehörte verstehe ich zwar diesen privaten Veräußerungsparagraphen, allerdings fehlt mir das Verständniss Schulden die ich nicht mehr habe versteuern zu müssen. Ich hoffe sehr dass es hier einige schlaue Köpfe und geduldige Experten gibt die mir weiter helfen können. Vielen Dank im voraus.

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Fondsgebundene Riesterversicherung - Frage zu Kosten

Ich besitze seit Juni 2012 eine Fondsgebundene Riesterrentenversicherung von HDI. Zu mir, ich bin 26 Jahre alt und meine monatliche Prämiensumme beträgt 162,17 Euro. Leider erst jetzt habe ich mir mal die Kosten angesehen.**** Ich wollte diesbezüglich fragen, ob die Höhe dieser Kosten denn normal sind. Zu den Einzelheiten:****

  • Prämiensumme pro Monat 162,17 Euro
  • garantierte Rente zum 01.06.2055 ohne Zulagen: 281,71 Euro
  • garantierte Rente mit Zulagen : 304,68 Euro
  • bei 6% Wertentwicklung: 864,87 Euro
  • Diese Rente ergibt sich zu diesem Zeitpunkt aus der Summe der vereinbarungsgemäß zu zahlenden Prämien in Höhe von EUR 83.679 EUR 26,94 monatlich je 10.000 EUR des Vertragsguthabens zu Rentenbeginn, mindestens aber EUR 33,67 monatlich je 10.000 EUR des erhöhten garantierten Rentenkapitals
  • Bei Abschluss Ihres Vertrages fallen insgesamt einmalige Abschlusskosten in Höhe von 4,00 % der maßgeblichen Prämiensumme an - 3347,40 Euro
  • Aus Ihren ersten Prämien wird ein Anteil zur Tilgung dieser einmaligen Kosten herangezogen. Die Tilgung erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren durch gleich hohe monatliche Beträge von 55,79 EUR
  • Die ab Vertragsbeginn laufend einkalkulierten Kosten betragen bis zum 01.06.2055 jährlich 0,298 % der maßgeblichen Prämiensumme. Dies entspricht einem Betrag von jährlich 249,11 EUR
  • Für die Verwaltung der gemanagten Portfolien und Wertsicherungsfonds erheben wir Verwaltungsgebühren. Infolge einer vorsichtigen Kostenkalkulation entstehen dabei Überschüsse. An diesen beteiligen wir Sie im Rahmen unserer Überschussbeteiligung. Nach aktueller Deklaration teilen wir Ihrem Vertrag pro Monat jeweils 0,020 % des Geldwertes der gemanagten Portfolien bzw. 0,075 % des Geldwertes der Wertsicherungsfonds zu. Die Höhe der Kostengewinnanteile wird jedes Jahr neu festgesetzt und ist nicht garantiert
  • Zusätzlich entnehmen wir Ihrem Vertragsguthaben monatlich Kosten in Höhe von 0,010 % des Geldwertes des Vertragsguthabens zuzüglich Schlussgewinnbeteiligung (inkl. Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven), maximal jedoch 0,010 % von 75% der Prämiensumme. Dies entspricht maximal einem Betrag von monatlich 6,28 EUR.

Mir kommen diese Kosten recht viel vor. Wenn man jetzt mal von den Abschlusskosten absieht bezahle ich von den 162,17 Euro Beitragssumme pro Monat 20,76 Euro an Kosten. Das bedeutet, dass allein von meinen monatlichen Einzahlungen 12,80 % Kosten sind und nach Ablauf der Tilgung der Abschlusskosten nur 141,41 Euro im Vertrag landen. Aktuell sogar nur 85,60 Euro (mit Tilgung der Abschlusskosten)

Ist das zu teuer? Ich frage mich gerade, wie die 12%/Monat so schnell wieder reinkommen sollen? Auf die jährliche Zulage werden auch jeweils 4% der 154 Euro berechnet. Was könnte ich in diesem Fall tun? Eine Kündigung zum Mai 2015 würde ein Stornoabschlag von 108 Euro auf 1000 Euro betragen. Da wäre der Rückkaufwert 3282 Euro (ursprünglich 2601Euro-habe damals meinen alten Riestervertrag übertragen)

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Wer zahlt Krankenkassenbeiträge bei geschiedenen Ehegatten im Alter?

Steht einer geschiedenen Ehefrau, die im Alter einen Teil der Betriebsrente ihres Exmannes erhält noch zusätzlich Geld von ihrem exmann zu, um die Krankenkasse bezahlen zu können? Oder ist mit diesem Versorgungsausgleich alles abgegolten?

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Anteilige Betriebsrente vom Ex?

Hallo

Ich war von 1986 bis 2004 verheiratet. Mein Ex Mann kann ab dem 1.3.2019 seine Rente an 63 Jahre ohne Abzüge bekommen. Er hat 1970 bei Thyssen seine Lehre begonnen und hat 24 Jahre m abzüglich 18 Mon Bundeswehrzeit dort gearbeitet. Bei der Scheidung wurde die Betriebsrente nicht mit errechnet. Kann ich von dieser Rente einen Anteil beantragen? Ab wann bekäme ich diese; wenn ich selbst in Rente gehe oder schon vorher? Und wo? In welcher Höhe? Was muss ich beachten?

Ich muß dazu sagen das ich unsere Kinder alleine durchgebrannt habe ohne Unterhalt zu bekommen und aus dem Grunde habe ich seit 2004 keinen Kontakt mehr. Bitte helft mir

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Nach Scheidung soll ich aus der Betriebsrente meines Ex-Mannes trotz interner Teilung keine Rente, sondern Ratenzahlung der Summe erhalten. Ist das zulässig?

Ich bin nach der Scheidung ausgleichsberechtigt auch in Bezug auf die Betriebsrente meines Ex-Mannes. Es existiert bei der Firma eine Betriebsvereinbarung über die Auszahlungsmodalitäten in Abhängigkeit von der Höhe des Kapitalwerts der Rente. Nach der Teilung der Betriebsrente liege ich nun mit meinem Anteil unter dem Betrag, ab dem Rente gezahlt wird und soll Ratenzahlungen über mehrere Jahre erhalten. Ich habe aber fest mit einer Rente gerechnet.

Ich dachte, das neue Versorgungsausgleichsgesetz will genau das: auf Dauer angelegte Versorgung des ausgleichsberechtigten Partners, also Rente. Kann nun die Firma die bisherige Rente an meinen Mann hälftig als Ratenzahlung auszahlen? Oder steht das Gesetz nicht über der Betriebsvereinbarung und ich muss eine Rente erhalten?

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