Darf mein Chef bei einer Kündigung meine Minusstunden mit den Urlaubstagen verrechnen?

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3 Antworten

Hallo,

Meine Meinung:

Eine Verrechnung von "Minusstunden" die aufgrund der Kündigung nicht mehr genommen werden konnten wäre dann ok, wenn du die "Minusstunden" auf dem Arbeitszeitkonto selbst zu vertreten hast. z.B. grundlos nicht zur Arbeit kommst. 

Wie es sich bei Krankheit ist ???

Ist dies auszuschließen und der Arbeitgeber hat dich z.B. nur aus Mangel an Arbeit nicht beschäftigen können, dann darf er nichts verrechnen. Dieses Risiko trägt der Chef. 

Wie setzen sich die Minusstunden denn zusammen, wie entstanden ? 


Da Dein Zeitkonto im Minus ist und wegen der Krankschreibung von Dir auch nicht mehr ausgeglichen werden kann kann er Dir entweder Dein Entgeld entsprechend einkürzen oder diese Stunden gegen den Resturlaubsanpruch aufrechnen.

Wobei die Aufrechnung mit Urlaub natürlich meist ungenau ist. Wenn also für z. B. für 2 Std. ein Tag Urlaub verrechnet wird ist dies nur mit Zustimmung des Arbeitnehmers zulässig. Schlbießlich handelt es sich um gesetzlichen Urlaub.

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Hättest Du Plusstunden würdest Du auf sie verziechten wollen? Du hast Deine Arbeitspflicht entsprechend Deinem Arbeitsvertrag!Dem konntest (wolltest) Du nicht nachkommen. Ich sehe als Konsequenz Du hast Deine Arbeitspflicht zu erfüllen, nachdem Du leider krank bist musst Du die Arbeitspflicht in Geld entrichten. Wieso sollte Dir Dein Chef etwas schenken?

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