Darf mein Arbeitgeber mich in der PKV abmelden und in der GKV anmelden (ohne Nachfrage)?

2 Antworten

Hallo, nein, darf er nicht und keine PKV würde das akzeptieren. Aber er darf und muss Dich bei einer GKV anmelden, wenn Du die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht erfüllst. Allerdings sollte er dich fragen, in welche Du möchtest bzw. Dir die Möglichkeit geben, Dir eine zu suchen. Die PKV läuft parallel weiter, solange Du nichts unternimmst.

Bei Rückwechsel in den Minijob endet die GKV sofort wieder und es geht weiter wie bisher. Ich denke allerdings, der Midijob wäre für Dich auch in Bezug auf die KV günstiger. (Außer da gibt es noch Beihilfe, die Du uns bisher verschwiegen hast.)

Es gibt übrigens keine private Familienversicherung, in der PKV kostet jeder seinen eigenen Beitrag.

Das Zitat in Deinem letzten Beitrag bezieht sich auf ein Werkstudentenverhältnis. Das praktiziert Dein Arbeitgeber aber wohl nicht. Weiß er überhaupt, dass Du StudentIn bist ?

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hey danke für deine Antwort :)

Beihilfe gibt es nicht. Privat familienversichert sollte meinen, dass meine Versicherung durch meinen Vater finanziert wird (Beamter). Ich habe niemals nach der genauen Summe gefragt, aber er sagt er zahlt so für mich deutlich weniger, als wenn ich mich selbst in einer gesetzlichen versichern würde.

Zum Werkstudentenverhältnis: Ich arbeite in einem Krankenhaus. Wird sowas dort praktiziert? Es wird auf jeden Fall regelmäßig eine Immatrikulationsbescheinigung gefordert, aber wofür habe ich nie gefragt

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@Alpha664

Hallo, wenn der Vater Beamter ist, bekommt er 70% Beihilfe für Dich und nur deshalb lohnt sich die PKV für Euch.

Das Krankenhaus müßte Dich als Werkstudenten führen, die Anmeldung bei der Kasse halte ich für einen Fehler.

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Ein Midijob ist auch wenn Du noch unter 25 bist zwingend sozialversicherungspflichtig ... damit bist Du jetzt in der gesetzlichen KV. und aus der PKV raus.

Hey wilees, danke für deine Antwort. Das war mir nicht bewusst, dann wäre ich im Minijob-Bereich geblieben. Nehmen wir an, ich sage meinem Arbeitgeber, ich möchte nur noch für 450 Euro im Monat arbeiten... besteht dann die Möglichkeit, wieder aus der GKV auszutreten und in die Familienversicherung einzusteigen?

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Oh.. und noch was: ich hatte damals ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der privaten Debeka gehabt, der mir mitteilte, dass es in der privaten Versicherung keine "Obergrenze" gäbe was den Verdienst angeht (im Gegensatz zur Privaten). Davon, dass ich bei über 450 Euro rausfliege hat er nichts erwähnt. Hatte er "keine Ahnung" oder hab ich da was falsch verstanden?

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Das hier schreibt jemand auf der Seite Studis Online "Die Rentenversicherungsbeiträge gehen an eine gesetzliche Krankenkasse deiner Wahl - die Krankenversicherung musst du weiter privat an deine PKV zahlen. Erst wenn du über 20 Std/Woche arbeitest, kannst du dich über den Arbeitgeber in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern."

Das erklärt dann wohl meine Frage. Ich bleibe also privat und entrichte aber Sozialbeiträge an eine Gesetzliche.

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@Alpha664

Das wäre dann der Werksstudentenstatus. Dafür muss dem AG eine Immatrikulationsbescheinigung vorliegen.

Seit wann übrigens gibt es eine kostenlose Familienversicherung bei der PKV?

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@Andri123

Die Immatrikulationsbescheinigung liegt vor.

Die gibt es nicht. Ich bin über meinen Vater versichert, der Beamter ist. Dadurch kommen sowohl er als auch ich bei der privaten günstiger weg als bei der gesetzlichen.

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@Alpha664

Oder hast Du einen Job auf Werkstudentenbasis und kannst darüber studentisch PKV -versichert bleiben und es läuft doch irgendetwas nicht ganz richtig?

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