Darf man eine Dienstwohnung tageweise untervermieten?

3 Antworten

.....und die kleinen hacken nach wie vor auf den anderen kleinen herum und erschweren deren kleines leben durch ihre kleinlichkeit. denn der andere kleine hätte doch ihnen gegenüber einen kleinen vorteil - oder etwa nicht?

Erstens bedarf die Untervermietung allgemein einer Erlaubnis durch den Vermieter.

Zweitens fällt tageweise Vermietung noch nicht mal unter die im BGB genannte Untervermietung. Das ist vielmehr eine gewerbliche Tätigkeit der der Vermieter nicht zuzustimmen braucht und die Anlaß für eine außerordentliche Kündigung sein kann.

noch doller, wenn es auch noch gewerblich wird :)

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ich denke, das ist selbstredend:

stell dir vor, du hast eine Wohnung. Die stellst du jemandem zur Verfügung. Derjenige vermietet diese ohne dein Wissen an Dritte. Gut oder weniger gut?

Die Wohnung gehört dem Kollegen nicht. Damit sollte er den fragen, dem die Wohnung gehört, was er darf und was nicht. Vielleicht steht ja was im Vertrag dazu.

Das Thema könnte weitere Kreise ziehen, denn

  • wie ist das mit den Einnahmen aus airbnb? Steuer?
  • wie ist das mit der Dienstwohnung an sich? Wem gehört die?
  • mglw. hat der AG die Wohnung selbst gemietet und hat unterschrieben, dass nur Mitarbeiter drin wohnen dürfen
  • etc.

Das kann rechtlich an vielen Stellen Probleme geben. Mglw. verliert der AG auch die Wohnung, sollte er einen Mietvertrag verletzen.

Ich sehe darin einen fristlosen Kündigungsgrund. Das ist kein kleiner Kavaliersdelikt.


Ich kenne so einen Fall, da hat auch ein Mitarbeiter über airbnb eine Dienstwohnung untervermietet. Resultat: die Wohnung wurde gekündigt. Fristlos. Eine neue Dienstwohnung gab es nicht mehr. Damit musste der Arbeitnehmer selbst eine Bleibe suchen - den Job hat er noch.

Minijob auf 450 Euro-Basis der eine monatliche Geschäftsreise vorsieht - wer zahlt wie die monatlichen Reisekosten damit ich nicht draufzahle?

Guten Tag! Ich werde demnächst einen Nebenjob zusätzlich zu meinem Teilzeitjob (4 Tage/Woche) antreten, der einen vollen Arbeitstag in der Woche vorsieht und zusätzlich etwa ein Wochenende im Monat, an welchem ich geschäftlich in eine andere Stadt fliegen muss (600km Entfernung).

Normalerweise würde ich für die vier Arbeitstage im Monat 450 Euro netto bekommen. Die Kosten für Flug, Hotel und Co belaufen sich für das Geschäftsreisewochenende jedes Mal auf etwa 320 Euro – das sind also die monatlich anfallenden Reisekosten (130 Euro Hotel, 130 Euro Flug, 40 Euro Parkgebühr für Parken mit dem PKW am Flughafen, da ich nicht öffentlich fahren kann, 10 Euro Benzingeld für die Fahrt zum Flughafen und zurück und 10 Euro für die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort) . Die Arbeitszeit an dem Wochenende selbst beträgt nochmal etwa 8 Stunden extra zusammengefasst.

Ich würde also monatlich 40 Stunden in diesem Nebenjob arbeiten - von der Zeit, die ich rein jobbedingt im Auto und Flieger verbringe mal abgesehen. Eigentlich dachte ich, wir regeln das mit einem 450-Euro-Minijob, sodass ich 450 Euro netto bekomme und das nicht versteuern muss (auch wenn dann die Arbeitszeit am Wochenende unbezahlt wäre...).

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie macht man das dann mit den 320 Euro Reisekosten? Ich bräuchte ja netto 770 Euro (450 Euro Lohn + 320 Euro Reisekosten) damit ich keinen finanziellen Verlust mache durch die monatliche Geschäftsreise. Das wären allerdings fast 1600 Euro brutto zusätzlich zu meinem bisherigen Bruttogehalt meines Teilzeitjobs und das wäre natürlich für eine 20%-Stelle für 1x/Woche zu viel.

Wie kann der Arbeitgeber das lösen, dass ich auf mein Minimum von 450 Euro netto komme für den einen Arbeitstag pro Woche und nicht die Reisekosten von 320 Euro monatlich selbst tragen muss? Und wie könnte die Arbeitszeit an diesem einen Wochenende monatlich noch zusätzlich bezahlt werden, damit ich nicht das Wochenende umsonst arbeiten muss?

Den zukünftigen Arbeitgeber habe ich noch nicht gefragt, wie er sich das vorstellt. Bisher steht nur fest wie die Arbeit ablaufen wird. Aber ich möchte hier schon einmal nachfragen, damit ich in der Vertragsverhandlung Ahnung von dem Thema habe... Am Ende ist so ein Jobmodell auch gar nicht möglich, wenn der Arbeitgeber nicht für eine 20%-Stelle 1600 Euro brutto löhnen will :(

Was sagt ihr? Gibt es Möglichkeiten diese Arbeit zu realisieren ohne dass ich für umsonst arbeiten muss? Der Job wäre eine sehr große Herzensangelegenheit, die mir viel Spaß machen würde.

Herzlichen Dank schon einmal!

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