Darf die Lohnsteuer zeitversetzt abgeführt werden?

1 Antwort

In der Form ist es auf jeden Fall unkorrekt, um nicht zu sagen falsch.

Dein Lohnbezugszeitraum ist in ein völlig anderes Steuerjahr gerutscht und kann Dir auch Nachteile bringen.

Ist auch unklar, denn Du wirst ja Deinen Lohn pünktlich bekommen haben, oder nicht?

Ja, das Gehalt habe ich pünktlich erhalten,

Wäre es weniger schlimm gewesen falls die z.B. Mai und Juni in Juli und August abgeführt hätten weil es sich um den selben Jahr handelt?

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@dannika

Ob es für Dich nachteilig, oder positiv ist, kann man nur wissen, wenn man Deine steuerlichen Verhältnisse kennt.

Was für Einkünfte noch in dem Jahr, als Beispiel.

Nimm an Du wärst bis zur Arbeitsaufnahme im November vorher student gewesen. Deine Lohnsteuer aus Nov./Dez. käme komplett zurück. Bei Abrechnung in Jan./Febr. kommt es mit den anderen Einkünften des Jahres zusammen und kein Geld kommt zurück.

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Student Freiberuflich & auf Lohnsteuer tätig.

Ich studiere nun seit einigen Jahren und habe nebenbei immer ein wenig gearbeitet. Bislang war das auch nie ein Problem, da ich immer unter den 766x € Freibetrag lag und daher nie Probleme mit Steuern hatte. Im Jahr 2009 hat sich das geändert:

Ich arbeite als Werksstudent und verdiene zwischen 600 - 1000€ im Monat.

Weiterhin bin ich als Einzelunternehmer freiberuflich für eine Firma tätig, wo ich im Dienstleistungsbereich arbeite und Support leiste und auch um die 300 - 400€ verdiene.

Ich frage mich jetzt, warum mein Werksstudentenjob und mein freiberuflicher Job zusammengerechnet werden für den Freibetrag? Wenn man zum Beispiel komplett selbstständig tätig is, zahlt man doch auch keine Lohnsteuer, sondern lediglich Umsatzsteuer, insofern man über ein gewissen Betrag kommt bzw. Mehrwertsteuer.

Eigentlich dürfte doch nur mein Werksstudentenjob in den Bereich des Freibetrages fallen und nicht meine selbstständige/freiberufliche Tätigkeit, oder? Ich bin da etwas verwirrt, denn wenn man komplett selbstständig ist, führt man ja auch keine Lohnsteuer ab, sondern zahlt die Einkommenssteuer (wenn über ein gewissen betrag verdient irgendwas mit 24000 oder so?) und eben die eingenommene Mehrwertsteuer monatlich an das Finanzamt oder - aber da gibt es doch keinen Freibetrag von 7668 €, den man übersteigt und dann noch zusätzlich irgendwelche Lohnsteuer zahlen muss?

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Steuervorauszahlung bei Nebentätigkeit?

Hallo, ich verdiene hauptberuflich etwas 50000€ im Jahr. Wie es üblich ist, wird Lohnsteuer abgeführt. (Laut einer andere Antwort heißt es; das Geld wird einbehaltet bis die Steuererklärung gemacht wird), also ist keine konkrete eingezahlte Steuer??!!!! Nun, ich habe gerade eine Nebengewerbe angemeldet, und aus meinem Gewinn soll ich auch Steuer zahlen. Das is ok. Mein Problem ist mit der Vorauszahlung. Angenommen für 2018 verdiene ich hauptberuflich 55000€ im Jahr und aus meinem Nebengewerbe 5000€ im Jahr, wegen meinem Nebengewerbe muss ich Steuervorauszahlung ans FA zahlen. Was muss ist dann genau vorauszahlen? Nur den Gewinn von meinem Nebengewerbe oder auch die Lohnsteuer von meinem Arbeitslohn? Heißt das dann obwohl mein Arbeitgeber schon nächstes Jahr jede Monat Lohnsteuer abführen wird, muss ich auch noch dazu die gleiche Summe an Lohnsteuer plus den Gewinn vorauszahlen bis ich meine Steuererklärung gemacht habe?? Heißt es, dass ich die Steuersumme von Arbeitslohn für 2018 und voraussichtlichen Gewinn von Nebengewerbe vorauszahlen muss, also am 10 März, oder wird diese Summe geteilt auf vier? Es wäre ca. 17000€ Euro im Jahr geteilt durch 4= 4250€ jeder vier drei Monaten???!! Und das nur Vorauszahlung? Kann Jemand bitte mir helfen?!

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